- 12.05.2005, 12:25:53
- /
- OTS0200 OTW0200
ÖVP Wien für Sporttempel Süd
Wien (OTS) - Acht Jahre will sich Vizebürgermeister Rieder für die
Errichtung einer Mehrzweckhalle am Stadtrand Zeit lassen. ÖVP Wien
Chef Johannes Hahn und Gemeinderat Günter Kenesei zeigen für diese
Herangehensweise durchaus Verständnis: "Wahrscheinlich will die
Stadtregierung jeden Ziegel persönlich hintragen, das dauert
natürlich. Aber Herr Vizebürgermeister Rieder, wir können Sie
beruhigen: Nachdem, was sich die Sportstadt Wien rund um die
Stadthalle geleistet hat, wird es wohl so bald keine internationale
Großveranstaltung in Wien geben."
In Ermangelung eines Sportstättenkonzepts (das letzte datiert aus dem
Jahre 1983) finden nationale wie internationale Großereignisse in
Sportstätten à la "Stadthalle" statt, die dafür nicht geeignet sind.
Die Mehrzweckhalle - ein besserer Titel ist der Stadtregierung in
ihrer Horuck Aktion nicht eingefallen - müsste schon längst stehen.
Günter Kenesei: "Wien hat es auch nicht geschafft, und das ist ein
wahre Leistung, einem privaten Investor die Möglichkeiten zu
eröffnen, um hier zu investieren. Nach der Diskussion um eine neue
Mehrzweckhalle und der unendlichen Geschichte rund um den Neubau des
Stadions für die Wiener Austria ist endlich die Standortfrage zu
klären. Aber wer nur an die nächsten Wahlen denkt, hat dafür keine
Zeit."
Johannes Hahn: "Unser Vorschlag: der Standort Süd am Areal des neuen
Zentral Bahnhof Wien Europa Mitte bzw. des abzubrechenden Teils des
Südbahnhofs. Das sind 100.000 Quadratmeter Fläche mit bester
Anbindung: Anstelle der vorgesehenen Büroflächen - ergänzt um ein
Einkaufszentrum - könnte dieser Bereich (begrenzt durch die
Arsenalstraße - Gürtel - neues Bahnhofsgebäude) zur Errichtung dieser
wichtigen Einrichtungen für Wien herangezogen werden."
Die Kosten liegen wie bei einem Projekt auf der grünen Wiese bei ca.
30 bis 35 Mio. Euro für die Halle und bei ca. 50 bis 55 Mio. Euro für
das Stadion.
Standortvorteil
- Direkte Anbindung an die U-Bahn (in weiterer Folge an eine Zweite),
Schnellbahnlinien aus allen Richtungen rund um Wien, Bahnanbindung
sowohl aus dem Süden und dem Westen,
- Co-Finanzierung und Verbindung mit dem geplanten Einkaufszentrum
(Mantelnutzung)
- PPP Modell auf diesem Standort problemlos durchzuführen. Private
Investoren sind für diesen Standort wesentlich leichter zu begeistern
als für die Lösung am Stadtrand ohne jegliche Anbindung an das
öffentliche Verkehrsnetz.
Zwischen 150 und 175 Euro lässt der Besucher einer internationalen
Großveranstaltung durchschnittlich pro Tag in Wien. Gerade diese
Zahlen belegen eindrucksvoll, dass Sportevents als lukrative
wirtschaftliche Impulse für eine Stadt zu sehen sind. Garant dafür
ist aber, dass Blamagen wie in den letzten Wochen der Vergangenheit
angehören müssen. Der Schaden, der durch die Absagen eines UEFA Cup
Spiels, eines Fußball-Länderspiels und der Eismisere in den letzten
Tagen entstanden ist, ist nur schwer wieder wett zu machen.
Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
TEL (01) 515 43 - 940
FAX (01) 515 43 - 929
mailto: [email protected]
http://www.oevp-wien.at
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW






