ÖVP Wien für Sporttempel Süd

Wien (OTS) - Acht Jahre will sich Vizebürgermeister Rieder für die Errichtung einer Mehrzweckhalle am Stadtrand Zeit lassen. ÖVP Wien Chef Johannes Hahn und Gemeinderat Günter Kenesei zeigen für diese Herangehensweise durchaus Verständnis: "Wahrscheinlich will die Stadtregierung jeden Ziegel persönlich hintragen, das dauert natürlich. Aber Herr Vizebürgermeister Rieder, wir können Sie beruhigen: Nachdem, was sich die Sportstadt Wien rund um die Stadthalle geleistet hat, wird es wohl so bald keine internationale Großveranstaltung in Wien geben."

In Ermangelung eines Sportstättenkonzepts (das letzte datiert aus dem Jahre 1983) finden nationale wie internationale Großereignisse in Sportstätten à la "Stadthalle" statt, die dafür nicht geeignet sind. Die Mehrzweckhalle - ein besserer Titel ist der Stadtregierung in ihrer Horuck Aktion nicht eingefallen - müsste schon längst stehen. Günter Kenesei: "Wien hat es auch nicht geschafft, und das ist ein wahre Leistung, einem privaten Investor die Möglichkeiten zu eröffnen, um hier zu investieren. Nach der Diskussion um eine neue Mehrzweckhalle und der unendlichen Geschichte rund um den Neubau des Stadions für die Wiener Austria ist endlich die Standortfrage zu klären. Aber wer nur an die nächsten Wahlen denkt, hat dafür keine Zeit."

Johannes Hahn: "Unser Vorschlag: der Standort Süd am Areal des neuen Zentral Bahnhof Wien Europa Mitte bzw. des abzubrechenden Teils des Südbahnhofs. Das sind 100.000 Quadratmeter Fläche mit bester Anbindung: Anstelle der vorgesehenen Büroflächen - ergänzt um ein Einkaufszentrum - könnte dieser Bereich (begrenzt durch die Arsenalstraße - Gürtel - neues Bahnhofsgebäude) zur Errichtung dieser wichtigen Einrichtungen für Wien herangezogen werden."
Die Kosten liegen wie bei einem Projekt auf der grünen Wiese bei ca. 30 bis 35 Mio. Euro für die Halle und bei ca. 50 bis 55 Mio. Euro für das Stadion.

Standortvorteil

- Direkte Anbindung an die U-Bahn (in weiterer Folge an eine Zweite), Schnellbahnlinien aus allen Richtungen rund um Wien, Bahnanbindung sowohl aus dem Süden und dem Westen,

- Co-Finanzierung und Verbindung mit dem geplanten Einkaufszentrum (Mantelnutzung)

- PPP Modell auf diesem Standort problemlos durchzuführen. Private Investoren sind für diesen Standort wesentlich leichter zu begeistern als für die Lösung am Stadtrand ohne jegliche Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz.

Zwischen 150 und 175 Euro lässt der Besucher einer internationalen Großveranstaltung durchschnittlich pro Tag in Wien. Gerade diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass Sportevents als lukrative wirtschaftliche Impulse für eine Stadt zu sehen sind. Garant dafür ist aber, dass Blamagen wie in den letzten Wochen der Vergangenheit angehören müssen. Der Schaden, der durch die Absagen eines UEFA Cup Spiels, eines Fußball-Länderspiels und der Eismisere in den letzten Tagen entstanden ist, ist nur schwer wieder wett zu machen.

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