- 12.05.2005, 12:17:48
- /
- OTS0193 OTW0193
Spargel: Ein reines Vergnügen
AGES nimmt Spargel unter die Lupe /Keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln
Wien (OTS) - Der Spargel gilt als Aristokrat unter den
Gemüsearten. Aber auch als Wellness-Gemüse wird er immer beliebter,
wie die steigenden Verkaufszahlen und Anbauflächen zeigen. Dass er
diesen Ruf auch zu Recht trägt, zeigt eine Untersuchung der AGES, der
Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit: An
den Kompetenzzentren für Rückstandsanalytik und
Pflanzenschutzmittelrückstände in Wien und Innsbruck wurde Bleich-
und Grünspargel aus Österreich und dem Ausland auf eventuell
vorhandene Rückstände von Pflanzenschutzmitteln überprüft. Das
Ergebnis fiel eindeutig aus. Fritz Fila, Leiter der Untersuchung:
"Wir haben bei keiner einzigen Probe Rückstände von
Pflanzenschutzmitteln gefunden."
Besser geht’s nicht - Ergebnis optimal
Untersucht wurden insgesamt 13 Spargelproben aus den
österreichischen Hauptanbaugebieten - dem Marchfeld, dem Tullner
Becken, dem Eferdinger Becken - und zehn aus anderen Ländern
(Frankreich, Griechenland, Italien, Slowakei, Ungarn, Peru,
Thailand). "Unser Spektrum war breit gefächert: Er lag auf den für
den Spargelbau zugelassenen Pflanzenschutzmitteln, aber auch auf
jenen Wirkstoffen, die in den vergangenen Jahren schon einmal
aufgetaucht sind", sagt Fila. In Summe wurden die Proben auf rund 180
Wirkstoffe untersucht, kein einziger konnte nachgewiesen werden.
Wobei man bedenken muss, dass die verwendeten Methoden so empfindlich
sind, dass in zehn Deka Spargel bereits wenige Millionstel Gramm
eines Pflanzenschutzmittels gefunden werden.
Qualität quietscht, Genuss kommt aus der Nähe
Was der Spargel enthält, sind allerdings jede Menge Vitamine, vor
allem reichlich Folsäure, die hierzulande oft nicht ausreichend
aufgenommen wird. Dazu kommen noch Ballaststoffe, Mineralstoffe und
Spurenelemente. Qualitäts-Spargel zeigt fleckenloses Weiß, Violett
oder Grün. Er darf sich auch nicht biegen lassen, sondern soll leicht
brechen. Die Qualität kann man auch prüfen, indem man zwei
Spargelstangen aneinander reibt - quietschen sie, ist der Spargel
frisch. Frischen Spargel erkennt man auch daran, dass die
Schnittstelle noch saftig ist. Lagern sollte man ihn im Kühlschrank,
eingehüllt in feuchte Küchentücher. Am besten schmeckt er allerdings,
wenn man sich an eine alte Bauernregel hält: "Morgens gestochen,
mittags verzehrt." Es versteht sich, dass Spargel aus der Region in
dieser Hinsicht einen unschlagbaren Vorteil hat. Durch die kurzen
Transportwege kommt der Spargel nicht nur erntefrisch auf den Tisch,
auch die Umwelt profitiert durch weitaus geringere
Emissionsbelastungen durch den Verkehr.
Rückfragehinweis:
AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH Unternehmenskommunikation: DI Oskar Wawschinek Spargelfeldstraße 191, A-1226 Wien Tel.: +43 (0)50 555-25000 E-Mail: [email protected] www.ages.at Fachlich: Dr. Fritz Fila Tel: +43 (0)50 555-32500 E-Mail: [email protected] www.ages.at
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GEL






