- 12.05.2005, 09:56:36
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Scheuch: ORF darf nicht Schwarzfunk werden!
Schüssel-Rede kratzt am Image des ORFs
Wien, 2005-05-12 (bpb) - "Durchgeschaltete TV-Reden an die Nation
waren bisher immer Recht des Staatsoberhaupts. Warum jetzt dem
ÖVP-Politiker Schüssel dieser Auftritt zugestanden wird, kann der ORF
nicht nur meiner Meinung nach nur sehr schwer schlüssig
argumentieren. Mit Objektivität hat dies nichts zu tun, wie auch die
zahlreichen Reaktionen - sogar aus ORF-Reihen - zeigen", stellte
BZÖ-Bündnissprecher NAbg. DI Uwe Scheuch heute im Gespräch mit dem
Bündnispressebüro fest. ****
Qualitativ hochstehender Journalismus kennzeichne sich durch eine
unabhängige und ausgewogene Berichterstattung aus. Ob das mit der
geplanten Rede vereinbar wäre, sei die Frage, die sich die
Verantwortlichen im ORF stellen müssten, so Scheuch.
"Das Jubiläum des Staatsvertrages ist sicher ein besonderer Anlass,
aber ich frage mich: Was kommt als nächstes? In einem sensiblen
Bereich wie dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollten die
ORF-Spitzen mit so politisch gefärbten Auftritten doppelt vorsichtig
umgehen. Das ist hier nicht passiert und daher sollten solche
Schwarzfunk-Aktionen auch nicht zum Regelfall werden", erklärte der
BZÖ-Bündnissprecher abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. Carl Ferrari-Brunnenfeld
Pressesprecher
Bündnis Zukunft Österreich
Tel: +43 - 664 / 8257607
Mail: [email protected]
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