- 11.05.2005, 11:12:01
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Rektorenkonferenz erarbeitet Vorschläge zu Lehramtsstudium
Wien (OTS) - Die öffentliche Aufmerksamkeit für die Problemfelder
Schule und Lehrerausbildung rund um die Ergebnisse der PISA-Studie
hat die Österreichische Rektorenkonferenz (ÖRK) im Februar dieses
Jahres genützt, um sich im Rahmen des Reformdialoges der
Bundesregierung in die Diskussion einzubringen. Die Universitäten
fühlen sich nicht zuletzt im eigenen Interesse verantwortlich für
eine zeitgemäße und dem letzten wissenschaftlichen Stand
entsprechende Ausbildung von Studierenden für das Lehramt. Dies wird
auch durch die Statistik unterstrichen: So waren an den
österreichischen Universitäten im Studienjahr 2003/04 insgesamt
15.890 Lehramtsstudierende inskribiert, davon 14.629 an
wissenschaftlichen und 1261 an Kunst-Universitäten. Die Zahl der
Absolventinnen und Absolventen belief sich im Studienjahr 2002/03 auf
knapp 1400.
Das Forum Lehre der ÖRK hat daher eine Arbeitsgruppe eingerichtet,
die bis zum Sommer Konzepte zur zukünftigen Gestaltung des
universitären Lehramtsstudiums ausarbeiten wird. In diesem Gremium
unter der Leitung von Vizerektorin Eva Bänninger-Huber (Universität
Innsbruck) sollen grundlegende Überlegungen für offene Fragen in
sämtlichen Fächern, auch Musik- und Kunsterziehung angestellt werden.
Gleichzeitig werden die Mitglieder des Forums eine allfällige
Neuausrichtung des Lehramtsstudiums im Rahmen der zwei- bzw.
dreigliedrigen Bologna-Studienarchitektur überprüfen. In diesem
Rahmen sollen auch Vergleiche mit internationalen Modellen gezogen
werden.
ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Arthur Mettinger
Vorsitzender des Forums Lehre
Vizerektor für Lehre und Internationales der Universität Wien
Rückfragehinweis:
Manfred Kadi Referent für Öffentlichkeitsarbeit Österreichische Rektorenkonferenz Tel.: 01/ 310 56 56 - 24 Fax: 01 /310 56 56 - 22 www.reko.ac.at
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