• 06.05.2005, 13:13:04
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Kukacka: Gute flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung in Oberösterreich mit Postdienstleistungen ist gewährleistet!

Kukacka weist Angstmache durch SPÖ-OÖ zurück

Wien, 6. Mai 2005 (OTS) - Gegen das "Schüren von Ängsten", wie sie
derzeit die Oberösterreichische SPÖ und Erich Haider betreibe, sprach
sich heute, Freitag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka aus.
Haider gehe es offenbar darum, Angstmache im ländlichen Raum zu
betreiben um daraus politisches Kleingeld zu schlagen. Die
Postämterschließungen würden nur besonders stark defizitäre Postämter
betreffen, die erfolgte Einigung mit der Post habe aber keinerlei
Einfluss auf die gute flächendeckende Versorgung der Bevölkerung,
weil eine gleichwertige oder bessere Alternative in Form von
Landzustellern oder Postpartnern für jedes zu schließende Postamt mit
der Einigung gewährleistet sei. Dazu sei die Post laut
Universaldienstverordnung auch verpflichtet. ****

Kukacka erinnerte daran, dass schon jetzt von 11.000 Briefträgern der
Österreichischen Post mehr als 4.800 sogenannte Landzusteller seien.
Diese bringen Briefe und Pakete ins Haus, und nehmen diese auch von
den Kunden entgegen. "In Summe bieten die 4.800 Landzusteller der
Österreichischen Post bereits jetzt eine perfekte Versorgung für mehr
als 1,1 Millionen Haushalte in ganz Österreich. In Zukunft werden
noch mehr Landzusteller für die Post die Versorgung gewährleisten",
so Kukacka.

Die Gewinne der Post im letzten Geschäftsjahr seien vor allem auch
auf den konsequenten Restrukturierungskurs des Unternehmens
zurückzuführen. Wenn die SPÖ darauf beharre, jedes Postamt, egal wie
viel Defizit es mache, trotz Ersatzlösung zu erhalten, dann gefährde
sie die Zukunft und den künftigen Erfolg des Unternehmens Post am
liberalisierten Markt. Offenbar wolle die SPÖ die Post am liebsten
dazu zwingen, zahlreiche unrentable Filialen zu erhalten, damit die
Post nur ja keine Gewinne machen kann, die erstens den Steuerzahler
entlasten und zweites die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens
stärken. Wohin dieses völlige wirtschaftliche Unverständnis der SPÖ
führe, habe Österreich bereits mit dem Konsum-Debakel erlebt,
erinnerte Kukacka.

Die SPÖ solle endlich aufhören, mit Unwahrheiten den Menschen Angst
vor der, von der EU vorgeschriebenen Liberalisierung des Postmarktes
zu machen. Seit der bereits erfolgten Teilliberalisierung des
Postmarktes in Deutschland durch die Einführung von
postvorbereitenden Diensten, seien rund 1000 neue Unternehmen gerade
in strukturschwachen Gegenden gegründet worden, über 17.000
zusätzliche Arbeitsplätze wurden dabei geschaffen, schloss Kukacka.

OTS0166    2005-05-06/13:13

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT

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