• 05.05.2005, 11:11:17
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  • OTS0027 OTW0027

Forderungen der Schülerunion durchgesetzt

2/3-Mehrheit gefallen, Sicherheiten geschaffen

Wien (OTS) - Die Einigung im Unterrichtsausschuss ist Beleg für
die erfolgreiche Arbeit der Schülerunion. "Wir haben gefordert, dass
die 2/3-Mehrheit fällt, jedoch gewisse Sicherheiten geschaffen werden
und in Verfassungsrang bleiben. Genau das wurde beschlossen",
berichtet Jürgen Stöttinger, Bundesobmann der Österreichischen
Schülerunion, der größten Schülerorganisation Österreichs, über den
Erfolg.

"Engagement in der Schulpolitik in Österreich ist keine leichte
Aufgabe", weiß Jürgen Stöttinger. Auch wenn die Schülervertretungen
noch so gute Ideen haben und diese auch einbringen, scheiterten
unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge meistens daran, dass
sich Schulgesetze in Österreich immer noch ÖVP und SPÖ gemeinsam
ausmachten - und das blockierte wichtige Reformen.

Die Einigung im Unterrichtsausschuss zeigt die Weitsichtigkeit der
Schülerunion in schulpolitischen Fragen. "Schon lange fordert die
Schülerunion die Abschaffung der 2/3-Mehrheit mit bestimmten
Sicherheiten und hat diese auch schon 2003 im Österreichkonvent
eingebracht", freut sich Stöttinger über den Erfolg.

Durch die Aufhebung der Blockade ist es nun wichtig, die nötigen
Reformen umzusetzen, und in der Erarbeitung von diesen, die
Schulpartner einzubinden. "Das in Begutachtung befindliche
"Schulpaket I" zeigt den Reformwillen der Regierung. Daher sind wir
überzeugt, weitere wichtige und langjährige Forderungen der
Schülervertretung, wie die verpflichtende Lehrerfortbildung oder das
verpflichtende Lehrerfeedback, durchzusetzen", zeigt sich Stöttinger
zuversichtlich.

Beim Reformdialog Bildung hat die Schülerunion ihr
Bildungsprogramm, in dem ganzheitlich über 30 Forderungen der
Schülerinnen und Schüler für eine bessere Schule zu finden sind,
vorgestellt. "Unser Bildungsprogramm umfasst alle relevanten Bereiche
des Schulalltages. Wir zeigen, welche Schritte gesetzt werden müssen,
um eine funktionierende Schulpartnerschaft zu schaffen, die Qualität
der Bildung zu garantieren und um den Unterricht zu verbessern", weiß
Astrid Maier, Pressesprecherin der Österreichischen Schülerunion, und
drängt zur Umsetzung.

www.schueleruion.at

OTS0027    2005-05-05/11:11

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