• 04.05.2005, 14:56:13
  • /
  • OTS0203 OTW0203

Ministerin Gehrer: CEEPUS – Erfolgsstory geht weiter

Erste Antragsrunde CEEPUS II bringt überdurchschnittlichen Erfolg für österreichische Projekte

Wien (OTS) - Das Uni-Austauschprogramm CEEPUS (Central European
Exchange Program for University Studies) ist nach seinem vor kurzem
gefeierten 10-Jahr-Jubiläum erfolgreich in seine zweite Phase
gestartet. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer zeigt sich vom CEEPUS
II Erfolg begeistert: „Hauptziel von CEEPUS II ist die Entwicklung
von Netzwerken mit gemeinsamen Studienabschlüssen. Damit leistet das
internationale Austauschprogramm einen wichtigen Beitrag zur
Schaffung des Europäischen Hochschulraums“.

Österreich liegt im Spitzenfeld

Das Studienjahr 2005/2006 ist das erste akademische Jahr, in dem der
CEEPUS II Vertrag implementiert wird. Grundvoraussetzung dafür ist
die Auswahl der besten Netzwerkanträge. In der aktuellen Runde waren
Hochschulen aus zehn verschiedenen Nationen teilnahmeberechtigt.
Neben Österreich, auf dessen Initiative CEEPUS zurück geht,
engagierten sich auch Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, die
Slowakei, Serbien und Montenegro, Slowenien, die Tschechische
Republik und Ungarn mit Stipendiennetzwerkanträgen.

Bei einer internationalen Tagung in Laibach fand eine Auswahl der
Stipendiennetzwerkanträge statt. Insgesamt begutachtete und
bewertete die Jury 75 Anträge für das Studienjahr 2005/06. 35
Anträge wurden schlussendlich genehmigt. Österreich ist 2005/06 mit
insgesamt 24 Netzwerken am CEEPUS Projekt vertreten.
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer zieht eine positive CEEPUS
Erfolgsbilanz: „Wir sind stolz, dass die CEEPUS Erfolgsstory weiter
geht und Österreich eine internationale Vorreiterrolle hat“.

Brückenfunktion CEEPUS

CEEPUS ist ein Mobilitätsprogramm für Studierende und Lehrende in
Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Im Rahmen von CEEPUS werden Netzwerke
zwischen Hochschuleinrichtungen in der Region mittels Stipendien
gefördert. Die erste CEEPUS Konferenz der Minister fand 1995 in Wien
statt. Inzwischen sind 10 Jahre seit der Gründung vergangen und
zwischenzeitlich beeindruckende Erfolge gelungen. Das Interesse am
Austausch mit den mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten konnte
maßgeblich gesteigert werden. CEEPUS erfüllt eine wichtige
Brückenfunktion zwischen den teilnehmenden Ländern. Dazu stellt jedes
Mitgliedsland Vollstipendien für Studierende, junge Akademiker,
Universitätsassistenten und Professoren aus den anderen
Vertragsstaaten zur Verfügung.

Seit Beginn des Programms haben insgesamt mehr als 8.000 Studierende
und 4.000 Hochschullehrer teilgenommen. Gegenwärtig beteiligen sich
401 Universitäten, Fachhochschulen und Institute an diesem Programm
und bilden insgesamt 45 Netzwerke. Aus Österreich beteiligen sich 12
Universitäten, zwei Fachhochschulen und die Donau-Universität Krems
am Projekt CEEPUS.

nnn
(Schluss)

OTS0203    2005-05-04/14:56

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel