ÖH: Aufwachen, Frau Gehrer!

. Studierende werden wie Schachbrettfiguren behandelt

Wien (OTS) - Bezugnehmend auf den heutigen Artikel in den 'SN', in dem die Ablehnung des EuGH auf erneute Verfahrensaufnahme bestätigt wird, sieht es die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) als dringend notwendig, dass Ministerin Gehrer Stellung bezieht und jene Rektoren in die Schranken verweist, die nur die eigene Reputation im Sinn haben.

"Es kann nicht sein, dass wir kurz vor einer Verurteilung durch den EUGH sehenden Auges in eine bildungspolitische Katastrophe schlittern", erklärt Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH. "Frau Gehrer, ergreifen sie die Initiative und lassen sie alle Seiten zu Wort kommen. Das Thema ist zu wichtig, als dass geheim ausgearbeitete Lösungen, die nur den Rektoren zu Gute kommen, akzeptiert werden können. Es geht um die Zukunft der Jugend- nicht um 21 Rektoren", kommentiert Fuchs.

"Jene Bereiche, die von einem offenen Hochschulzugang noch übrig sind, dürfen nicht leichtfertig verschenkt werden, so wie es Frau Gehrer derzeit im Schilde führt. Es bedarf einer politischen Entscheidung des Ministeriums, um den Karren vielleicht noch aus dem Dreck ziehen zu können", fordert Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam. "Wenn es den Rektoren tatsächlich eingeräumt werden soll, Zugangsbeschränkungen als kurzfristige Maßnahme anzuwenden, so lässt Frau Gehrer zu, dass Studierende in diesen Machtspielchen wie Schachbrettfiguren einfach hin und her verschoben werden", empört sich Wittinger.

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