Würschl: Schule hat Reformbedarf

Kärntner SP-Geschäftsführer fordert Abschaffung der Zweidrittelmehrheit bei Schulgesetzen ohne "Wenn und Aber"

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Kritik am jüngsten Schulgipfel ohne konkrete Ergebnisse übte am Dienstag der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten, Herbert Würschl. "Die ewige Taktiererei auf Kosten der Zukunft unserer Kinder ist unerträglich. Es muss jetzt endlich zu einer Aufhebung der Zweidrittelmehrheit bei Schulgesetzen kommen, ohne Wenn und Aber", forderte Würschl.

Das Österreichische Schulsystem hat dringenden Reformbedarf, der sich mit Sturheit aber keinesfalls lösen lässt. "Die Reformkräfte im Schulbereich dürfen nicht von taktierenden Politikern in Geiselhaft genommen werden", erklärte Würschl. Die Zweidrittelmehrheit müsse endlich der Geschichte angehören. "Es ist absurd zu wissen, dass es jede Menge Schwachstellen im Schulsystem gibt und dies auch durch internationale Vergleichsstudien belegt zu bekommen, nichtsdestotrotz aber die Reformbremse weiterhin nicht zu lösen, sondern fest angezogen zu lassen."

Auch mit Kritik an der Einmischung der Kirche in Schulfragen sparte der Kärntner SP-Geschäftsführer nicht: "Dass sich Kardinal Schönborn aus der Schuldiskussion zurücknimmt, ist angebracht, da wir keinen neuen politischen Katholizismus brauchen."

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