- 29.04.2005, 13:28:09
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VP-Lakatha: Stellenwert der Familie muss auch in Wien gestärkt werden
Jeder Familie ist eine angemessene Lebensführung zu ermöglichen
Wien (OTS) - "Wien ist anders. Was ist anderen Bundesländern schon
längst realisiert ist, gibt es in Wien noch immer nicht. So etwa im
Bereich der Familienförderung, wo Wien immer noch auf ein seit 1996
diskutiertes Familienförderungsgesetz warten muss", kritisiert die
ÖVP Wien Landtagsabgeordnete Ingrid Lakatha heute im Wiener Landtag.
"Der Stellenwert der Familie, als Grundlage der Gesellschaft, muss
auch in Wien gestärkt werden. Hier hat die Gesellschaft, das Land,
Verantwortung zu übernehmen. In Wien gibt es unzählige Kommissionen
und Arbeitskreise. Aber Wien hat noch nicht einmal einen
Familienbeirat, der die Interessen der Wiener Familien vertritt",
stellt Lakatha fest und fordert von der SPÖ-Rathausmehrheit, Wien
diesbezüglich endlich auf Österreichniveau anzuheben.
Vorhaben eines Familienförderungsgesetzes wurde von SPÖ für
null und nichtig erklärt
"Noch im November 1996 enthielt das Arbeitsübereinkommen zwischen der
damaligen SPÖ/ÖVP Regierung in Wien das Vorhaben ein
Familienförderungsgesetz auf Landesebene umzusetzen. Ziel war es
Familien zu stärken, zu unterstützen, zu fördern und jeder Familie
eine angemessene Lebensführung zu ermöglichen", betont Lakatha. "Nach
hinausgezögerten Verhandlungen seitens der Wiener SPÖ und der
Tatsache, dass die SPÖ aufgrund des ungerechten Wahlsystems in Wien
nach der LTW 2001 ihre Machtarroganz ungehindert zur Schau stellen
konnte, wurden sämtliche Inhalte der Regierungserklärung vor dem März
2001 von Frau Vizebürgermeisterin Laska für null und nichtig erklärt.
"Die Wiener SPÖ erhöht gnadenlos und kontinuierlich Tarife, Abgaben
und Gebühren", kritisiert Lakatha: "Kindergartenpreise, Müllgebühren,
Gas- und Strompreise, Tarife der Wiener Linien, um nur einige
Beispiele anzuführen. Diese Erhöhungen unsozial und
familienfeindlich, da sie in erster Linien jene Familien treffen, die
jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Von einer Familienförderung ist
aber weit und breit nichts zu sehen. Halten Sie keine Sonntagsreden!
Geben Sie keine Lippenbekenntnisse ab, die Sie nicht einhalten.
Schöne aber leere Worte sind zu wenig, überzeugen Sie durch Taten",
forderte Lakatha endlich ein Wiener Familienförderungsgesetz.
OTS0243 2005-04-29/13:28
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