- 27.04.2005, 11:27:49
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Erstflug Airbus A380 - BILD

Wien (OTS) - "Der Erstflug des Airbus A380 stellt einen
Meilenstein in der Geschichte der österreichischen Luftfahrtindustrie
und Luftfahrtforschung dar", zeigen sich die Geschäftsführer der
Forschungsförderungsgesellschaft, Fr. Dr. Henrietta Egerth und Hr.
Dr. Klaus Pseiner von dieser technologischen Meisterleistung
begeistert. "Wir gratulieren den Verantwortlichen bei Airbus für die
perfekte Umsetzung dieses europäischen Vorzeigeprojekts. Das
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat
dieses Projekt durch das Luftfahrtprogramm "TAKE OFF" substantiell
unterstützt.
Österreichs größtes Flugzeugprogramm
Noch nie war eine derart große Anzahl an österreichischen
Unternehmen an einem neuen Flugzeugprogramm beteiligt, und noch nie
wurden in Summe derart hochentwickelte Technologien aus
österreichischer Hand eingesetzt. Bis zu 2 Mrd. Euro könnten die
österreichischen Zulieferleistungen an Erlösen erbringen, wenn sich
der A380 wie geplant verkauft.
Jeder Erfolg hat auch seine Geschichte. Die österreichische
Luftfahrtindustrie hat sich dynamisch entwickelt und überproportional
zum Beschäftigungswachstum beigetragen. Während der Umsatz 1988 noch
bei 30 MEuro lag, konnten im Jahr 2002 bereits über 380 MEuro
umgesetzt werden. Ein Faktor 13 in 15 Jahren. 2005 werden bereits
über 400 MEuro erlöst werden.
TAKE OFF
Seit Jahren werden beträchtliche Mittel in die Luftfahrt-F&E
investiert. "Allein in den Jahren 2002 bis 2006 stellt das
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) im
Rahmen des TAKE OFF Programms 20 MEuro zusätzlich für die Entwicklung
von Schlüsseltechnologien zur Verfügung", so Klaus Pseiner. Die A380-
Landeklappenträgerverkleidungen, dies sind bis zu 11 Meter lange
intelligente Strukturen, die im Flug ihre Form ändern können, aber
auch innovative Elemente für die Kabineneinrichtung, Innenfenster,
elektronische Komponenten und Hydraulikbodenversorgung und
Testeinrichtungen sind von der FFG im Rahmen von TAKE OFF geförderte
Technologien, die zur Wirtschaftlichkeit des A380 beitragen werden.
Airbus A350
Das nächste Großprojekt wartet bereits: der neue Airbus A350. Mit
bis zu 2% könnte sich die österreichische Industrie auch an diesem
neuen Langstreckenflugzeug beteiligen. Vorausgesetzt, dass auch die
öffentliche Hand ihren Teil zur Risikominderung beiträgt. "Der
Entwicklungszyklus von Flugzeugen ist sehr langfristig. Mit den
spezifisch ausgerichteten Förderinstrumenten der FFG, die sich von
der angewandten Forschung bis zur Entwicklung von Prototypen
spannen, sind wir in der Lage, ein optimales Portfolio anbieten zu
können. Und wie beim Airbus A380 werden wir das große Potential der
Gegengeschäfte nutzen", so Egerth und Pseiner.
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