Strache: Eurofighter-Kauf braucht dringend Transparenz

~ Untersuchungsausschuß zur Causa Eurofighter ist Gebot der Stunde! ~

Wien (FPD) - Während Österreich die "Sicherheit am Boden" für seine Bürger offensichtlich immer weniger gewährleisten kann, wie sich an den hohen Kriminalitätsraten zeige, ist es um so wichtiger, daß die Ausgaben für die "Sicherheit in der Luft" transparent und erklärbar für den Steuerzahler werden. Angesichts der zahlreicher werdenden Gerüchte und Ungereimtheiten rund um den Eurofighter-Kauf ist zur Zeit eine gegenteilige Entwicklung festzustellen. Dies stellte heute der FPÖ-Bundesobmann HC Strache fest. *****

Strache erneuerte heute in Richtung SPÖ sein Gesprächsangebot und betonte, daß er sich einen Ausschuß im Bundesrat zur Causa Eurofighter jederzeit vorstellen könnte. Hier sei die SPÖ gefordert -ohne parteipolitisches Kleingeld wechseln zu wollen - diese Initiative aufzunehmen und in Gespräche einzutreten.

Strache präsentierte im Zuge seiner Pressekonferenz auch ein Plakat von Kärntens Landeshauptmann Dr. Jörg Haider aus dem Jahr 2002, als dieser die Kärntner wissen ließ, daß er, Haider, den Abfangjägerkauf gestoppt hätte. Heute wiederum sei Haider der Garant dafür, daß der Eurofighter-Kauf in der umstrittenen Weise über die Bühne gehen könne. Wiederum, so Strache, habe sich gezeigt, daß das Wort Haiders nichts wert sei und er, Haider, zum wiederholten Mal die Unwahrheit gesagt hätte.

Die Eurofighter beschäftigen seit Jahren die Republik und hätten zu Folge, daß das Bundesheer seine ohnedies dünne Budgetdecke bis zum letzten ausreizen müsse.. Ein Untersuchungsausschuß wäre daher ein Gebot der Stunde. Jetzt liege es auch an der SPÖ, ob ein solcher zu Stande käme, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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