• 25.04.2005, 14:52:05
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Gefechtsturm Arenbergpark eröffnet Saison 2005

Am 1. Mai 2005 wird zu Rundgängen geladen, mit CAT Open 2005 folgen avantgardistische Positionen aus Musik und Mode

Wien (OTS) - Mit einem dichten Programm öffnet der Gefechtsturm
Arenbergpark für die Saison 2005 seine Tore. Am 1. Mai 2005 macht das
MAK den Flakturm, der derzeit als begehbares MAK-Gegenwartskunstdepot
genutzt wird, kostenlos der Öffentlichkeit zugänglich.
Zu jeder vollen Stunde zwischen 14.00 und 18.00 Uhr werden Rundgänge
und Führungen durch den Flakturm und durch die MAK-Sammlung
Gegenwartskunst angeboten. Vom Terrassenplateau im 8. Stock des
Flakturms kann ein Blick über Wien genossen werden.

Mit dem CAT Open wird der Gefechtsturm Arenbergpark auch 2005
wieder für Veranstaltungen geöffnet, die sich mit der neuen
programmatischen Strategie des Projekts CAT - Contemporary Art Tower
auseinander setzen. Nachdem im ersten CAT Open "Artists’ Choice:
Künstler als Kuratoren" im Herbst 2002 die Besucher den
Entstehungsprozess von Kunstwerken mitverfolgen konnten und im Rahmen
von CAT Open 2004 der Gefechtsturm Arenbergpark zum Laboratorium für
künstlerische Performances wurde, präsentiert CAT Open 2005
avantgardistische Positionen aus Musik und Mode.

Am 12. Mai sowie am 24. November 2005 wird unter dem Titel RADIUS
zu einem Festival für elektronische Musik und visuelle Medien aus den
Gebieten der ehemaligen UdSSR (Baltikum, Ukraine, Sibirien, Kaukasus,
Zentral-, Süd- und Fernost-Russland) geladen. Präsentiert werden
audiovisuelle und cinematografische Produktionen: Experimentalfilm,
Video und Musik.

Von 19. Mai bis 24. November wird ein bis dato unerschlossener
Raum im Erdgeschoß des Flakturms für eine Intervention von Carol
Christian Poell geöffnet, der als einer der bedeutendsten Vertreter
einer subversiv-sozialkritischen Modekunst der Gegenwart gilt. Unter
dem Titel "Public Freedom" gewährt Poell mit einer komplexen
Installation, die drei vom Besucher zu aktivierende Zonen vorsieht,
völlig neuartige Zugänge zu seinen Kollektionen.

Der Gefechtsturm Arenbergpark wird derzeit als begehbares
MAK-Gegenwartskunstdepot genutzt. Außerdem arbeitet das MAK intensiv
am Projekt CAT, das, wie bekannt, die bauliche Adaptierung des
Gefechtsturms für ein internationales Zentrum für zeitgenössische
Kunst vorsieht. Kernpunkt des Konzepts ist die Idee, im Laufe der
nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre eine international einzigartige,
unverrückbare Sammlung des 21. Jahrhunderts zu schaffen. Jenny Holzer
(New York) und James Turrell (Flagstaff, Arizona) haben bereits
künstlerische Interventionen entwickelt, die zu einem bleibenden Teil
der architektonischen Struktur werden.
Der Gefechtsturm Arenbergpark ist von Anfang Mai bis Ende November
2005 jeden Donnerstag von 15.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Führungen
durch den Flakturm (Anmeldung: Tel. [+43-1] 711 36-298 oder 248)
werden jeden ersten Donnerstag im Monat um 17.00 Uhr angeboten.

PROGRAMM 2005 IM GEFECHTSTURM ARENBERGPARK:

Sonntag,1. Mai 2005, 13.00-19.00 Uhr:
SAISONERÖFFNUNG im Flakturm
14.00-18.00 Uhr: zu jeder vollen Stunde Rundgänge und Führungen durch
den Flakturm und durch das MAK-Gegenwartskunstdepot
Eintritt frei

Donnerstag, 12. Mai 2005, 20.00 Uhr, CAT OPEN 2005:
RADIUS
Edition One Focus: Baltikum, Ukraine, Sibirien, Kaukasus,
Zentral-, Süd- und Fernost-Russland

RADIUS positioniert sich als Festival und Plattform für nonkonforme
elektronische Musik und verwandte Positionen visueller Kunst aus den
Ländern und Gebieten der ehemaligen UdSSR. In den Folgestaaten des
zerfallenen Sowjetreichs hat sich eine beachtenswerte elektronische
Undergroundszene herausgebildet. Scheinbare technische Mängel werden
als Potenzial für neue Kreationen genutzt. In Zusammenarbeit mit dem
gleichnamigen Künstlerkollektiv Franz Pomassl, Anna Ceeh und Tamuna
Sirbiladze versammelt RADIUS die wichtigsten Protagonisten dieser
Szene in einem geballten Event. Der achte Stock und das Erdgeschoß
des Flakturms verwandeln sich zu Spielstätten für audiovisuelle und
musikalische Performances mit Live-Acts und DJ-Acts sowie Video-,
Film- und Screeningprogrammen.

Live-Acts und DJ-Acts:
Sergei Bugaev Afrika (St. Petersburg/RUS), F.R.U.I.T.S. (Moskau/RUS),
Ki wa (Tallinn/EST), Andres Löo (Tallinn/EST), Park Modern
(Wladiwostok/RUS), RADIUS (Kemerowo/RUS), Katheryna Zavoloka
(Kiew/UKR)

Video- und Filmscreening / Artists & Selectors:
Roman Anikoushin (Moskau/RUS), Vano Arsenishvili (Tiflis/GEO),
Svetlana Baskova (Moskau/RUS), Alexei Borisov (Moskau/RUS), Sergei
Bugaev Afrika (St. Petersburg/RUS), Anna Ceeh (St. Petersburg,
Wien/RUS, AUT), Anders Härm (Tallinn/EST), Ki wa (Tallinn/EST),
Andres Löo (Tallinn/EST), Sergei Malkin (Kemerowo/RUS), Michail Salov
(Moskau/RUS), Tamuna Sirbiladze (Tiflis/GEO), Hanno Soans
(Tallinn/EST) u.a.

Laton CD-Präsentationen:
BENZO - The Tapes; F.R.U.I.T.S. - Forbidden Beat; RADIUS - Iz punkta
A v punkt B; Katheryna Zavoloka - Plavyna

Das Event RADIUS II ist für den 24. November 2005 angesetzt.
Konzept und Idee RADIUS: Anna Ceeh, Franz Pomassl, Tamuna Sirbiladze

Kurator: Andreas Kristof, Kurator MAK NITE(C)

Eintritt frei

19. Mai - 24. November 2005, jeden Donnerstag 15.00-19.00 Uhr,
CAT OPEN 2005:
CAROL CHRISTIAN POELL. Public Freedom. Kollektionsdokumente
(19. Mai 2005 Preview, limitierte Teilnehmerzahl)

Mit der Intervention "Public Freedom" eröffnet Carol Christian Poell,
einer der bedeutendsten Vertreter einer subversiv-sozialkritischen
Modekunst der Gegenwart, einen völlig neuartigen Zugang zu seinen
Kollektionen. Eigens für einen noch nicht erschlossenen, schmalen
Raum des Flakturms hat der Modekünstler eine Installation entwickelt,
die die Dunkelheit und latente Bedrohlichkeit dieses Raumes
thematisiert und mit Dokumenten zu drei seiner Kollektionen ("Public
Freedom", "Traditional Escape" und "Mainstream - Downstream") in
Beziehung setzt.
Carol Christian Poell, dessen aktionsnahe Präsentationen bereits
Kultstatus haben, bindet den Besucher mit drei zu aktivierenden Zonen
interaktiv in die Installation ein. Die in den jeweiligen Ebenen
ausgelösten Projektionen konfrontieren den Besucher mit drei
spektakulären Kollektionspräsentationen des Modekünstlers.
Aufgrund der Komplexität der Intervention kann "Public Freedom" nur
einzeln oder in Kleingruppen betreten werden. Wir bitten um
Verständnis für eventuelle Wartezeiten.

Kuratorin: Heidemarie Caltik, MAK-Kustodin Design

Eintritt: 4 Euro oder Vorweis einer MAK-Eintrittskarte vom selben Tag

OTS0183    2005-04-25/14:52

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAK

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