• 22.04.2005, 08:32:16
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Trannacher zu mobiler Pflege: Bundesregierung muss Geld in die Hand nehmen

Ausbildungsoffensive geht ins Leere, wenn Jobs fehlen

Klagenfurt (SP-KTN) - Landesfrauenvorsitzende LAbg. Maga.
Sieglinde Trannacher unterstützt die Forderung der GPA
Interessensgemeinschaft für Außen- und mobile Dienste, dass die
Bundesregierung die Ausbildungsoffensive bei mobilen und stationären
Pflegeeinrichtungen mit den entsprechenden finanziellen
Rahmenbedingungen unterstützen muss. "Immer mehr Menschen wollen im
Alter, bei Krankheit oder Behinderung zu Hause gepflegt und betreut
werden. Trotz steigender Nachfrage nach mobilen wie stationären
Pflegeeinrichtungen wird jedoch der Markt knapp gehalten. Das
bestätigt die aktuell präsentierte Studie zur mobilen Pflege
eindeutig. "Die von der Bundesregierung laut verkündete
Ausbildungsoffensive geht ins Leere, weil der Bund seine sozialen
Budgets zurückfährt und nur ein Viertel der soeben gut ausgebildeten
eine Arbeitsperspektive erhält", kritisiert Trannacher.

Dieser Bereich ist ein riesengroßer wirtschaftlicher
Zukunftssektor mit einem enormen Beschäftigungspotential. "Nur eine
qualitativ hoch stehende Ausbildung, verbunden mit entsprechenden
finanziellen Rahmenbedingungen, ermöglicht die Perspektive auf eine
bessere Lebensqualität für die gesamte Bevölkerung", sagt die
Kärntner SP-Frauenvorsitzende. Ebenso muss gewährleistet sein, dass
die Pflegeleistungen für die Betroffenen leistbar sind.

Die Bundesregierung muss rasch Entscheidungen treffen, um
gesellschaftlichen Erfordernissen mit guten wirtschaftlichen
Wachstumschancen die erforderliche Grundlage zu geben. "Bei der
mobilen Pflege so weiter zu machen wie bisher, heißt, eine große
wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Chance zu vergeben und auf
einen dramatischen Notstand zuzusteuern, der einer modernen
Gesellschaft unwürdig ist", ergänzen der Vorsitzende der
GPA-Interessengemeinschaft für Außen- und mobile Dienste, Gerhard
Prochaska und Landesfrauenvorsitzende LAbg. Maga. Sieglinde
Trannacher.

Weiters fordert Trannacher die rasche Umsetzung der 15a
Vereinbarung/Bundesverfassungsgesetz betreffend der Annerkennung der
Berufsbilder im Sozial- und Gesundheitsbereich. (Schluss)

OTS0017    2005-04-22/08:32

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