Trannacher zu mobiler Pflege: Bundesregierung muss Geld in die Hand nehmen

Ausbildungsoffensive geht ins Leere, wenn Jobs fehlen

Klagenfurt (SP-KTN) - Landesfrauenvorsitzende LAbg. Maga.
Sieglinde Trannacher unterstützt die Forderung der GPA Interessensgemeinschaft für Außen- und mobile Dienste, dass die Bundesregierung die Ausbildungsoffensive bei mobilen und stationären Pflegeeinrichtungen mit den entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen unterstützen muss. "Immer mehr Menschen wollen im Alter, bei Krankheit oder Behinderung zu Hause gepflegt und betreut werden. Trotz steigender Nachfrage nach mobilen wie stationären Pflegeeinrichtungen wird jedoch der Markt knapp gehalten. Das bestätigt die aktuell präsentierte Studie zur mobilen Pflege eindeutig. "Die von der Bundesregierung laut verkündete Ausbildungsoffensive geht ins Leere, weil der Bund seine sozialen Budgets zurückfährt und nur ein Viertel der soeben gut ausgebildeten eine Arbeitsperspektive erhält", kritisiert Trannacher.

Dieser Bereich ist ein riesengroßer wirtschaftlicher Zukunftssektor mit einem enormen Beschäftigungspotential. "Nur eine qualitativ hoch stehende Ausbildung, verbunden mit entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen, ermöglicht die Perspektive auf eine bessere Lebensqualität für die gesamte Bevölkerung", sagt die Kärntner SP-Frauenvorsitzende. Ebenso muss gewährleistet sein, dass die Pflegeleistungen für die Betroffenen leistbar sind.

Die Bundesregierung muss rasch Entscheidungen treffen, um gesellschaftlichen Erfordernissen mit guten wirtschaftlichen Wachstumschancen die erforderliche Grundlage zu geben. "Bei der mobilen Pflege so weiter zu machen wie bisher, heißt, eine große wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Chance zu vergeben und auf einen dramatischen Notstand zuzusteuern, der einer modernen Gesellschaft unwürdig ist", ergänzen der Vorsitzende der GPA-Interessengemeinschaft für Außen- und mobile Dienste, Gerhard Prochaska und Landesfrauenvorsitzende LAbg. Maga. Sieglinde Trannacher.

Weiters fordert Trannacher die rasche Umsetzung der 15a Vereinbarung/Bundesverfassungsgesetz betreffend der Annerkennung der Berufsbilder im Sozial- und Gesundheitsbereich. (Schluss)

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