Sima zu Feinstaub-Gipfel: Wovor hat Pröll Angst?

Ausladung der Ländervertreter "völlig unverständlich"

Wien (OTS) - "Es ist höchst bedauerlich, dass Umweltminister Pröll Vorschläge zu seriösen Gesprächen auf politischer Ebene zur Lösung der Feinstaub-Problematik als ,politische Inszenierung` abtut", reagierte die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima auf heutige Aussagen des Umweltministers: "Das wirft ein bezeichnendes Licht darauf, welchen Stellenwert dieses Problem für den Minister hat. Scheinbar fürchtet er sich davor, mit den Ländervertretern gemeinsam an der Lösung der Feinstaub-Problematik zu arbeiten." Feinstaub ist aber ein Umweltproblem, das nur durch gemeinsame Anstrengungen gelöst werden kann, so die Wiener Umweltstadträtin: "Dazu sind lokale Maßnahmen nötig, die Wien selbstverständlich setzt. Es braucht aber auch verstärkt Konsequenzen, die in den Regionen, in Österreich und im ganzen EU-Raum zu setzen sind. Die Ausladung der Ländervertreter ist für mich daher völlig unverständlich." Keineswegs gehe es darum, so Sima, durch die Forderung nach der Teilnahme von Länderpolitikern am Feinstaub-Gipfel die Arbeit der Beamten aus dem Umweltbundesamt und den Bundesländern abzuwerten. Sima: "Die Experten leisten hervorragende Arbeit. Aber es ist schließlich nach wie vor die Aufgabe der Politiker auf dieser Basis die entsprechenden Maßnahme zur Bekämpfung des Feinstaubs auch umzusetzen. Der Umweltminister ist ganz offensichtlich daran nicht wirklich interessiert. Es ist sehr schade, dass damit eine große Chance ungenutzt bleibt." (Schluss) wög

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Karl Wögerer
Tel.: 4000/81 359
Handy: 0664/826 82 15
woe@ggu.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0026