- 20.04.2005, 15:12:05
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Sima zu Feinstaub-Gipfel: Wovor hat Pröll Angst?
Ausladung der Ländervertreter "völlig unverständlich"
Wien (OTS) - "Es ist höchst bedauerlich, dass Umweltminister Pröll
Vorschläge zu seriösen Gesprächen auf politischer Ebene zur Lösung
der Feinstaub-Problematik als ,politische Inszenierung` abtut",
reagierte die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima auf heutige Aussagen
des Umweltministers: "Das wirft ein bezeichnendes Licht darauf,
welchen Stellenwert dieses Problem für den Minister hat. Scheinbar
fürchtet er sich davor, mit den Ländervertretern gemeinsam an der
Lösung der Feinstaub-Problematik zu arbeiten." Feinstaub ist aber ein
Umweltproblem, das nur durch gemeinsame Anstrengungen gelöst werden
kann, so die Wiener Umweltstadträtin: "Dazu sind lokale Maßnahmen
nötig, die Wien selbstverständlich setzt. Es braucht aber auch
verstärkt Konsequenzen, die in den Regionen, in Österreich und im
ganzen EU-Raum zu setzen sind. Die Ausladung der Ländervertreter ist
für mich daher völlig unverständlich." Keineswegs gehe es darum, so
Sima, durch die Forderung nach der Teilnahme von Länderpolitikern am
Feinstaub-Gipfel die Arbeit der Beamten aus dem Umweltbundesamt und
den Bundesländern abzuwerten. Sima: "Die Experten leisten
hervorragende Arbeit. Aber es ist schließlich nach wie vor die
Aufgabe der Politiker auf dieser Basis die entsprechenden Maßnahme
zur Bekämpfung des Feinstaubs auch umzusetzen. Der Umweltminister ist
ganz offensichtlich daran nicht wirklich interessiert. Es ist sehr
schade, dass damit eine große Chance ungenutzt bleibt." (Schluss) wög
OTS0227 2005-04-20/15:12
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