Feinstaubdebatte - SP-Hufnagl: Diskreditierung Wiens durch GA-Maresch letztklassig

Wien (SPW-K) - "Wien hat ein vorbildliches Luftmessnetzsystem,
alle diesbezüglichen Vorschläge des Umweltbundesamtes sind von der Stadt bereits erfüllt worden. Die heftige, absolut unverhältnismäßige Kritik seitens des grünen Gemeinderates Maresch an Wien geht daher völlig ins Leere, sie ist nicht anderes als ein letztklassiger Versuch, Wien anzupatzen", stellte Mittwoch der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderates, Heinz Hufnagl, in einer Replik zu den Äußerungen des grünen Mandatars im Zusammenhang mit Feinstaubmessungen fest.

Hufnagl wies darauf hin, dass die ExpertInnen der Stadt intensiv an der laufenden Betreuung und Ausweitung des Messnetzes, das europaweit zu den vorbildlichsten zähle, arbeiten. Dieses liefere die Grundlagen, um weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zu setzen "Alle anderen Bundesländern weisen jedenfalls nicht annähernd so dichte Messnetze wie unseres auf", betonte Hufnagl..

Der Gemeinderat informierte, dass es mittlerweile insgesamt 13 Messstationen gibt, an denen der Feinstaub (PM10) in Wien gemessen wird. Diese befinden sich an verschiedenen Orten über das Stadtgebiet verteilt, sie wurden nach messtechnischen und wissenschaftlichen EU-Kriterien ausgewählt. "Um die Werte für ganz Wien möglichst repräsentativ zu erfassen, wurden die Messstellen sowohl an innerstädtischen, verkehrsreichen Punkten, also auch in Industriegebieten und in Erholungsgebieten wie der Lobau oder Schafbergbad aufgestellt", erklärte Hufnagl. Als "geradezu skurril" bezeichnete der Umweltpolitiker die Forderung von Maresch, Pflanzen im nähren Bereich der Messstellen zu entfernen, weil durch deren Existenz die Messergebnisse gewissermaßen bewusst verfälscht würden. Abschließend wies Hufnagl einmal mehr darauf hin, dass Wien alle in seinem Bereich möglichen Initiativen zur Feinstaubbekämpfung ergreife. Als Beispiel führte er das 45 Punkte umfassende - am Mittwoch von der Umweltstadträtin präsentierte - Maßnahmenpaket der Stadt an. (Schluss)

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