Das "LernQuadrat-Modell": Externe Anbieter gestalten Nachmittagsprogramm an Österreichs Schulen

Wien (OTS) - Mit einem innovativen Modell eines
Nachmittagsprogramms für Schüler präsentiert Österreichs führendes Nachhilfeinstitut LernQuadrat eine Lösung zur Debatte um PISA Ergebnisse und Ganztagsschule. Der Lern-Profi setzt auf einen Mix aus Kopfarbeit, Bewegung und kreativen Fächern, der in den Schulen realisiert werden soll. Der Vorteil: Erfahrene Organisationen garantieren Erfolg durch Motivation und kleine Gruppen. Zugleich ist eine Kostensenkung für Staat und Eltern möglich.

Nicht nur beaufsichtigen, sondern begeistern

"Wir wollen Schüler nicht nur beaufsichtigen sondern vor allem begeistern. Schüler sollen am Nachmittag in der Schule das lernen können was sie gerne wollen", beschreibt Geschäftsführer und Unternehmensgründer Konrad Zimmermann sein zentrales Anliegen. "Die Motivation aus Sport, Tanz und aktivem Musizieren führt zu enormer Steigerung in Mathematik, Deutsch und Englisch", weiß der Vater von drei Kindern, der selbst über Jahre als Lehrer tätig war.

Zum Start ab Herbst 2005 könnten so neben Übungsstunden in Mathematik, Englisch und Deutsch auch Nachmittagsstunden mit Jonglier-, Keramik- und Selbstverteidigungstrainings stattfinden. LernQuadrat-Trainer gestalten das Nachmittagsprogramm in den Räumlichkeiten der Schule. Die Auswahl des Programms stützt sich auf wissenschaftliche Studien.

Vorteil für Eltern und Schüler

Das LernQuadrat-Modell bietet sowohl Schülern als auch Eltern klare Vorteile. "Die längere Betreuung der Kinder im Schulalltag stellt eine enorme Erleichterung für viele berufstätige Mütter und Väter dar. Die Schüler verbringen ihre Zeit mit den Dingen, die sie gerne tun, müssen dazu die Schule aber nicht verlassen", skizziert Zimmermann das familienorientierte Projekt.

In Betracht ziehen müsse man außerdem das Kostenargument. "Eine ganztägige Betreuung der Schüler von öffentlicher Seite würde die Anzahl der Lehrerstunden um ca. 60 % anheben, doch Österreich hat heute schon eines der teuersten Schulsysteme der Welt", so Zimmermann. Im Rahmen einer Kooperation mit erfahrenen externen Anbietern sei das "LernQuadrat Modell" für das Nachmittagsprogramm jedoch problemlos umsetzbar.

Erfolgreiches Pilotprojekt

Die ersten Erfolge eines solchen Modells kann LernQuadrat bereits vorweisen: Seit Herbst 2004 betreibt der Nachhilfe-Profi als Pilotprojekt eine Kooperation mit der KMS Singrienergasse im 12. Wiener Gemeindebezirk. Vier mal wöchentlich wird in den Räumlichkeiten der Schule Aufgabenbetreuung durch LernQuadrat-Trainer angeboten, die von den Schülern und Eltern begeistert aufgenommen wird. Die Zahl der Teilnehmer hat sich innerhalb eines Semesters versechsfacht.

Sieben Forderungen an die Politik

1. Das Nachmittagsprogramm in Schulen soll für alle Kinder, die daran teilnehmen, je zu einem Drittel Lernstunden, kreative Stunden und Bewegungstraining enthalten und ist von erfahrenen, externen Organisationen mit hoher Qualität durchzuführen. Die Teilnahme sollte semesterweise individuell möglich sein. 2. Die Lernstunden müssen Förderung in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch bieten und Eltern die Last der Aufgabenbetreuung abnehmen. 3. Als kreative Stunden sind Malerei, Keramik, aktives Musizieren oder Theater denkbar. 4. Bewegungstraining kann von Ballsport, Bodenturnen über Jonglieren und Tanz bis Selbstverteidigung reichen.

5. Die Gruppengröße muss zwischen 6 und 15 Schülern liegen.

6. Auftraggeber könnten dabei entweder der Schulerhalter (Bund, Länder oder Gemeinden) oder auch das jeweilige Schulforum sein. 7. Das Nachmittagsprogramm wird aus Beiträgen der Eltern finanziert. Für sozial schwächere Familien ist ein gestaffelter Beitrag vorzusehen.

Rückfragen & Kontakt:

LernQuadrat Bildungsmanagement GmbH
Dipl.-Ing. Konrad Zimmermann,
Tel.: 0664/915 10 07
e-mail: k.zimmermann@lernquadrat.at
http://www.lernquadrat.at

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