Wiener Grüne kündigen eigene Feinstaubmessungen an

~ Umweltsprecher Maresch zum Streit um Wiener Feinstaubmessungen ~

Wien (OTS) - Als "skurril" bezeichnete Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Wiener
Grünen, die Abwiegelungsversuche der Umweltschutzabteilung gegenüber der Kritik am Wiener Feinstaubmessnetz, die der "Standard" aufgedeckt hat. Wiener Universitätsprofessoren vom Institut für Experimentalphysik, Abteilung Aerosolphysik, hatten heftige Kritik an den Wiener Feinstaubmessstellen geübt.

Maresch: "Nach den Argumenten ‚der Feinstaub kommt hauptsächlich aus dem Ausland’ und ‚der Bund ist schuld’, ist dies nun ein weiterer Versuch der Wiener Stadtregierung und -verwaltung das Feinstaubproblem in Wien herunterzuspielen."

Die Universitätsprofessoren sind übrigens nicht die einzigen Experten, die am Wiener Feinstaubmessnetz Kritik üben. Auch das Umweltbundesamt kritisiert in einer aktuellen, von der Wiener Umweltschutzabteilung beauftragten, Studie, dass die Wiener Feinstaubmessstellen nicht frei anströmbar sind und empfiehlt dringend Pflanzen in einem Umkreis von mehreren Metern zu entfernen.

In den nächsten Woche werden von den Wiener Grünen im Rahmen einer Kampagne auch eigene Feinstaubmessungen durchgeführt. Dabei
sind dann orientierende Messungen auch an hoch belasteten Standorten und in der Atemhöhe von Kindern möglich. "Jedenfalls sind wir schon gespannt, diese Messwerte mit den Messungen der Umweltschutzabteilung

zu vergleichen", so Maresch abschleßend.

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