• 14.04.2005, 14:01:05
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Seeber fordert europäische Tourismus-Partnerschaften

Koordinierter Tourismus zum Wohle der Feriengäste und Betriebe

Straßburg, 14. April 2005 (ÖVP-PD) "Europa braucht eine
bürgerfreundliche europäische Ferienordnung zur Entzerrung der
Ferienströme. Das bringt weniger Staus auf unseren Strassen,
weniger Umweltbelastung und einen spürbaren Mehrwert für die
Tourismusbetriebe und ihre Angestellten. Und nicht zuletzt eine
erholsame und stressfreie Anreise für unsere Feriengäste", sagte
gestern der Tiroler ÖVP-Europaabgeordnete Dr. Richard Seeber in der
ersten Sitzung der Intergruppe Tourismus des Europäischen
Parlaments. Thema dieses ersten fraktionsübergreifenden Treffens
war eine Debatte über den Bericht zu den Aussichten und
Herausforderungen für einen nachhaltigen europäischen Tourismus.
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"Es ist heute ein Problem, dass es keine europäische Kompetenz
für eine einheitliche Ferien-Regelung gibt. Es gibt aber auch kaum
Bereitschaft, diesen Missstand zu ändern", bedauerte Seeber, dessen
berufliche Wurzeln selbst in der Tourismuswirtschaft liegen. "Ich
erwarte mir aber jetzt einen ersten Schritt von Seiten der EU-
Kommission. Die Kommission selbst hat bereits vor einigen Jahren
Berechnungen angestellt, wie in Europa die Ferienzeiten geregelt
werden könnten. Dieses Projekt des koordinierten Tourismus ist aber
anscheinend leider eingeschlafen. Daher muss Druck auf die
Mitgliedsstaaten ausgeübt werden, damit der Tourismus in Europa in
neue Bahnen gelenkt wird", so Seeber weiter.

"Für österreichische Ferienregionen ist es interessant zu
wissen, wann unsere Stammgäste zum Beispiel aus Deutschland, den
Niederlanden oder Belgien in die Ferien gehen. Dieses Wissen
alleine reicht aber nicht aus. Wir brauchen koordinierten Tourismus
mit regionalen innerstaatlichen Tourismus-Partnerschaften", so
Seebers Idee. "Dabei muss aber das Prinzip der Subsidiarität
gewährleistet bleiben. Europäischer Tourismus ist zu
unterschiedlich, um über einen Kamm geschoren zu werden. Was wir
daher brauchen, sind koordinierte nachbarschaftliche
Ferienplanungen und keine europäischen Vereinheitlichungen. Wir
können nur einen europäischen Mehrwert erzielen, wenn wir auf die
Besonderheiten unserer Regionen Rücksicht nehmen. Dabei müssen wir
jedoch auch beschäftigungspolitisch den Tourismus nutzen,
Ausbildungsmöglichkeiten erhöhen, Arbeitsplätze und
Dienstleistungen heben. Und wir dürfen nicht vergessen unsere
natürlichen Ressourcen und die Menschen, die darin leben, zu
schützen. Das ist das Konzept eines funktionierenden nachhaltigen
Tourismus mit Zukunft", so Seeber abschließend.

Rückfragen:MEP Dr. Richard Seeber, Tel.: 0032-2-284-5468
([email protected])oder Andrea Strasser, EVP-ED Pressestelle,
Tel.: 0032-473-311175 ([email protected])

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS0206    2005-04-14/14:01

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