Broukal: Die späte Rache der Elisabeth Gehrer

Nach 130 Tagen "Zweifel an PISA" - Böse Retourkutsche gegen Prof. Haider

Wien (SK) "Ich bin fassungslos über soviel Doppelbödigkeit", sagte Josef Broukal vom SPÖ-Bildungsteam zur Ankündigung von Bildungsministerin Gehrer, die PISA-Studie 130 Tage nach ihrer Veröffentlichung nachprüfen zu lassen. Während Gehrer mit PISA-Leiter Haider eine Pressekonferenz zur Zukunft der Schule gibt, meldet NEWS den Frontalangriff der Ministerin auf diesen seriösen Wissenschafter. "Zynischer geht's nicht mehr, und man kann nur hoffen, dass es sich dabei um einen zeitlichen Zufall handelt", so Broukal Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Check, Re-Check, Double-Check sind bewährte Arbeitsweisen im Journalismus, aber doch nicht nach vier Monaten!" Wenn Gehrer von Anfang an Zweifel an PISA hatte, dann hätte sie diese noch im Dezember äußern und die Überprüfung anordnen müssen. Diese Zweifel aber erst nach mehr als vier Monaten zu äußern, ist eine Verhöhnung der Öffentlichkeit. Hat Gehrer am Tag des "Bildungsdialogs" eigentlich schon gewusst, dass sie PISA misstraut. Hat sie die Öffentlichkeit absichtlich im Dunklen gelassen? Diese Fragen wird Broukal als parlamentarische Anfrage der Ministerin stellen. (Schluss) cs

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