euroforum:communication 2005

Europes Enlargement - Oxygen for the Brains

Wien (OTS) - About the dream

"Ein gemeinsames Europa, bedeutet nicht Eins zu werden, sondern vielmehr die gemeinsamen Chancen und das kreative Potenzial, die durch die Vielzahl der Ländern entsteht, zu nutzen." Der Medienexperte und Politiker Dr. Michel Friedman erinnerte beim euroforum:communication 2005 an die Vorzüge der Europäischen Union und sprach über die Wichtigkeit Teil einer freien Gesellschaft zu sein. "Wir sind keine Feinde, sondern Partner", betonte Dr. Friedman, "und nichts ist wichtiger als Demokratie, denn eine funktionierende Demokratie garantiert uneingeschränkte Freiheit. Jeder braucht jeden. Wir haben eine gemeinsame Vergangenheit und wir haben eine gemeinsame Zukunft." Wir können noch viel von den Ländern des neuen Europa lernen, vor allem wenn es darum geht bessere Vorraussetzungen und somit auch "a better creative atmosphere" zu schaffen.

Europa der Kommunikation

Friedman skizzierte am euroforum:communication der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation große Aufgaben und große Verantwortung für die Kommunikationswirtschaft Europas. Bildung ist wohl die wichtigste Infrastruktur im "neuen", enger zusammengerückten Europa -das gilt besonders für die Kommunikationswirtschaft. "Auch und vielleicht gerade wegen der steigenden Arbeitslosenzahlen ist Bildung immens wichtig." Schließlich haben wir das Privileg, unser gesamtes Kreativitätspotenzial frei ausleben zu können, und da darf es kein Zurück geben.

Daher müssen Brücken gebaut werden: "Wir müssen verstehen lernen", so Dr. Friedman, "dass es innerhalb Europas keine fremden Länder gibt. Wir sind Europäer und haben kosmopolitisch zu denken." Daher sei es auch unabdingbar notwendig mehrere Sprachen zu lernen. Das Geheimnis der Menschheit ist schließlich die erlebbare Erfahrung mit anderen Menschen direkt kommunizieren zu können."

Networking sei daher aus all diesen Gründen ein ebenso wichtiger Prozess in der Entwicklung eines geeinten Europas. "Grenzen sind nicht wichtig", betonte Dr. Friedman eindringlich, "denn die Wirtschaft braucht keine Grenzen, sondern Kooperationen. Wir brauchen einander in der Gemeinschaft." Es gibt keine Alternative zur EU, schon alleine weil wir die Möglichkeit haben aus dieser Vielzahl an Optionen zu wählen, so der Politiker abschließend. "Wir machen gerade die Erfahrung die europäische Kultur neu kennen zu lernen und diese verstehen zu lernen. Jeder kann innerhalb dieser Gemeinschaft überall hin reisen und hat zudem das Recht auf Arbeit. Ich glaube daran, dass die noch anstehenden Konflikte und jene, die wir noch haben werden, notwendige Schritte in eine noch bessere Zukunft sind. Wir müssen den Traum eines gemeinsamen Europas weiterhin tragen, bilden und leben. Ich finde es sehr schön, Teil dieser Zeit zu sein."

iMac - uDesigner

Diesen von Dr. Michel Friedman ausgesprochenen Gedanken Rechnung getragen hat der erste Veranstaltungstag von euroforum communication 2005, das eine Vielzahl an Referenten aus den osteuropäischen Ländern dem Auditorium präsentierte, wie Maxim Lazebnik aus der Ukraine, der die besten TV-Werbespots der letzten Jahre aus der Ukraine vorführte, oder Vladimir Ceh aus Belgrad, der über "Schönheit im Auge des Betrachters" u.a. Leonardo di Vincis Mona Lisa in neuen Facetten zeigte, sich aber auch zum Thema Sprachverständigungsprobleme äußerte und mit hervorragenden Wortspielereien wie "iMac - uDesigner" die Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Tonka Lujanac aus Kroatien erzählte über kroatische Werbetrends und abschließend zeigte Christo Kaftandjiev Werbebotschaften aus Bulgarien, frei nach dem Motto "Reinfälle und Einfälle".

European Festival Chill Out

Im letzten Programmpunkt wurden die Festivals in den Mittelpunkt von euroforum:communication 2005 gerückt. Niemand geringerer als Terry Savage vom Cannes Festival, stellte in seiner Abend Key Note, das aus westeuropäischer Sicht wenig schmeichelhafte Fazit, dass die Werbefilmszene in Europa zwar sehr kreativ sei, diese aber kaum jemanden nach Cannes entsenden. Im Gegensatz zu Ländern wie Thailand, Puerto Rico, etc., die nämlich nicht danach trachten die jeweils Besten in ihrer Region zu sein, sondern die Besten weltweit. Zum Abschluss eines interessanten Werbetages ein klarer Auftrag an die 200 versammelten jungen österreichischen Kreativen für Ihre zukünftige Arbeit.

Das Fotoarchiv wird im Laufe des Tages unter www.euroforum.cc > PRESS laufend erweitert.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Himmer
Dipl. Kom-kfm. Konrad Maric

Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation
der Wirtschaftskammer Wien
Fachgruppenobmann
Mag. Michael Himmer
Tel.: +43-1-51450 3791
Fax: +43-1-512 95 48 3796
E-Mail: werbungwien@wkw.at

Maric & Rinaldin GmbH
Susanna Schneeweiß

Alserbachstr. 23, A-1090 Vienna
Tel: +43 1 315 290 231
Gsm: +43 676 631 39 80
Fax: +43 1 315 290 255
E-Mail: susanna@maric.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEB0001