Blecha: In Wertschöpfungsabgabe liegt die Zukunft Europas

Gerechte und sichere Finanzierung der Sozialsysteme

Wien (SK) "Der ökonomische und demografische Wandel in Europa machen die Einbeziehung der Wertschöpfung in die Finanzierung von Sozialleistungen unumgänglich. In der Wertschöpfungsabgabe liegt Europas Zukunft", erklärte Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ der Präsident der europäischen Senioren-Organisation (ESO), Karl Blecha. Alle in der ESO zusammengefassten Pensionistenvereinigungen haben sich einstimmig für die Wertschöpfungsabgabe ausgesprochen. ****

Blecha: "Europas Wirtschaft hat sich entscheidend verändert. Die riesigen Fabrikshallen von einst stehen heute leer. Und daher entspricht das alleinige Heranziehen zur Finanzierung von Gesundheits-, Pensions- und Arbeitslosigkeits-Leistungen durch Löhne und Gehälter nicht mehr der ökonomischen Realität. Vielmehr müssen -im europäischen Gleichklang - auch Kapital, Gewinne und Zinsen als Finanzierungsquellen berücksichtigt werden, um die Bemessungsgrundlage breiter und damit sicherer zu machen", erläuterte Blecha.

Die Wertschöpfungsabgabe ist laut Blecha auch gerechter, "weil jetzt der personenintensive Bereich gegenüber dem kapitalintensiven Bereich benachteiligt ist".

Für den ESO-Präsident hat Österreich die Möglichkeit, im Rahmen der EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2006 "eine neue Ära der Sozialpolitik" zu schaffen und "das von Arbeitslosigkeit und bedrohten Sozialsystemen gebeutelte Europa wieder flott zu machen". (Schluss) cs/mm

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