Bayr: "Gorbachs Politik der Ignoranz kann ziemlich tödlich sein"

Wien(SK) "Es gibt so viele Initiativen rund um das Motorrad, ich verstehe nicht, dass alle ihre berechtigten Forderungen von Minister Gorbach einfach ignoriert werden", kritisierte SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr am Donnerstag im Nationalrat. Gorbachs Politik der Ignoranz könne ziemlich tödlich sei, betonte Bayr und ortete großen Handlungsbedarf rund um das Thema Motorrad.****

"2004 starben auf Österreichs Straßen 92 Motorradfahrer und eine Motorradfahrerin", so Bayr. Dies seien zwar zehn Prozent weniger als im Jahr davor, man müsse aber die Wetterunterschiede bedenken, mahnte Bayr. Handlungsbedarf ortete die SPÖ-Abgeordnete bei der Frage der Leitschienen, wo es immer noch zu sehr schweren Unfällen komme, solange es keinen dauerhaften Unterfahrschutz gebe: "Hier muss es endlich eine bundeseinheitliche Regelung geben", so Bayr.

Ihr, Bayr, sei ziemlich unverständlich, dass Minister Gorbach bei Perfektionsfahrten der neuen Führerscheine kein Überholen von ein-und mehrspurigen Lastfahrzeugen üben lassen wolle. Gorbach erachte dies als entbehrlich, Bayr bezeichnete es als ignorant. Handlungsbedarf sieht Bayr auch bei der Verwendung von Wechselkennzeichen sowohl zwischen Autos als auch bei Motorrädern. (Schluss) sk

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