Reheis zu Verkehrsbudget: "Es gibt genug zu kritisieren"

Wien(SK) "Hochjubeln ist nicht immer angebracht, es gibt genug zu kritisieren", so SPÖ-Abgeordneter Gerhard Reheis am Mittwoch im Nationalrat bei der Debatte zum Budgetkapitel Verkehr. Reheis forderte einen raschen Beginn des Baus des Brenner-Basistunnels und das Setzen von entsprechenden Begleitmaßnahmen. Er, Reheis, hoffe, dass sich das BZÖ nicht als "Bahn Zerstörer Österreichs" herausstellt, sondern mit der Bundesregierung im Transit Weiterentwicklungen vornehmen werde. ****

Die Transitbelastung spiele sich in Tirol immer mehr auf der Straße ab, kritisierte Reheis. Verkehrsminister Gorbach und seine Vorgänger hätten in Europa überhaupt keinen Lobbyismus betrieben, sonst wäre es nicht passiert, dass der Transitvertrag "sang-, klang- und ersatzlos" verschwinden konnte, zeigte Reheis auf. "1995 fuhren 1,3 Millionen schwere LKWs über den Brenner, 2003 1,65 Millionen, 2004 - im Jahr eins nach dem Ende des Transitvertrags - stieg die Zahl der Transitlast bereits auf mehr als 2,1 Millionen schwere LKWs", so Reheis. Hinter diesen "nackten" Zahlen stünden Menschen entlang dieser Transitrute, die immer mehr von Lärm, Gestank, Stickoxiden und steigender Feinstaubbelastung betroffen seien.

Die SPÖ sei nicht gegen den Bau des Brenner-Basistunnels, stellte Reheis klar. "Wenn ein so teueres Projekt erstellt wird, braucht es aber Begleitmaßnahmen, um die tatsächliche Auslastung zu garantieren", betonte Reheis. (Schluss) sk

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