• 06.04.2005, 14:11:19
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Reheis zu Verkehrsbudget: "Es gibt genug zu kritisieren"

Wien(SK) "Hochjubeln ist nicht immer angebracht, es gibt genug zu
kritisieren", so SPÖ-Abgeordneter Gerhard Reheis am Mittwoch im
Nationalrat bei der Debatte zum Budgetkapitel Verkehr. Reheis
forderte einen raschen Beginn des Baus des Brenner-Basistunnels und
das Setzen von entsprechenden Begleitmaßnahmen. Er, Reheis, hoffe,
dass sich das BZÖ nicht als "Bahn Zerstörer Österreichs"
herausstellt, sondern mit der Bundesregierung im Transit
Weiterentwicklungen vornehmen werde. ****

Die Transitbelastung spiele sich in Tirol immer mehr auf der Straße
ab, kritisierte Reheis. Verkehrsminister Gorbach und seine Vorgänger
hätten in Europa überhaupt keinen Lobbyismus betrieben, sonst wäre es
nicht passiert, dass der Transitvertrag "sang-, klang- und ersatzlos"
verschwinden konnte, zeigte Reheis auf. "1995 fuhren 1,3 Millionen
schwere LKWs über den Brenner, 2003 1,65 Millionen, 2004 - im Jahr
eins nach dem Ende des Transitvertrags - stieg die Zahl der
Transitlast bereits auf mehr als 2,1 Millionen schwere LKWs", so
Reheis. Hinter diesen "nackten" Zahlen stünden Menschen entlang
dieser Transitrute, die immer mehr von Lärm, Gestank, Stickoxiden und
steigender Feinstaubbelastung betroffen seien.

Die SPÖ sei nicht gegen den Bau des Brenner-Basistunnels, stellte
Reheis klar. "Wenn ein so teueres Projekt erstellt wird, braucht es
aber Begleitmaßnahmen, um die tatsächliche Auslastung zu
garantieren", betonte Reheis. (Schluss) sk

OTS0194    2005-04-06/14:11

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