Erneut ein gutes Jahr für Boehringer Ingelheim Austria

Ausbau des Standortes schafft weitere Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Im Geschäftsjahr 2004 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Austria mit 912 Mitarbeitern Gesamterlöse (inkl. F&E/Dienstleistungen) in Höhe von EUR 306,1 Mio. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von nahezu 16 %. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 94. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen 2004 EUR 60,6 Mio, die Exportquote betrug 72,8 %. Die Steigerung der Gesamterlöse ist vor allem auf Erlöszuwächse in Mittel- und Osteuropa (22 %) sowie auf ein Wachstum im Biopharmaziegeschäft (30 %) zurückzuführen.

Regionalzentrum für Mittel- und Osteuropa

2004 wurde die Entscheidung getroffen, Wien als Regionalzentrum für Mittel- und Osteuropa zu stärken und auszubauen. Vom "Regional Center Vienna" wird die Geschäftsverantwortung für 29 Länder wahrgenommen. Um das starke Wachstum des Standortes zu bewältigen, wird gegenwärtig ein Bürogebäude mit integriertem Betriebsrestaurant errichtet, das 180 Mitarbeitern Platz bieten wird. Der Spatenstich dafür erfolgte im Februar 2005. Geschäftsführer Klaus Stochl, Landesleiter Boehringer Ingelheim Österreich, Mittel- und Osteuropa, betont: "Mit der vollen Geschäftsverantwortung für 29 mittel- und osteuropäische Staaten werden vom Unternehmensverband hohe Erwartungen in uns gesetzt. Es ist unsere Aufgabe, das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen und unserer wichtigen Rolle als Regionalzentrum für Mittel- und Osteuropa gerecht zu werden."

Eröffnung neuer biopharmazeutischer Anlagen

Am 12. April 2005 werden bei Boehringer Ingelheim Austria neue biopharmazeutische Produktionsanlagen samt zugehöriger Infrastruktur eröffnet, dies bedeutet weitere beträchtliche Investitionen in den Standort Wien.

Weiterer Ausbau der Forschung

Mit Investitionen von rund EUR 20 Mio entsteht derzeit am Standort Wien ein modernes Biologie-Forschungsgebäude. Im Rahmen der onkologischen Forschung werden dort neuartige Substanzen auf ihre krebshemmende Wirkung untersucht werden. Weiterer Schwerpunkt wird die Analyse der Ursachen bösartiger Tumoren für mögliche zukünftige Behandlungsansätze sein. Die Fertigstellung des Gebäudes, das 140 Mitarbeitern Platz bieten wird, ist für das zweite Quartal 2006 geplant.

Österreichischer Pharma Markt

Nicht zufrieden zeigt sich Boehringer Ingelheim Austria bezüglich der aktuellen Anlaufschwierigkeiten des neuen Erstattungssystems. Das Unternehmen hofft jedoch, dass die Probleme in den nächsten Wochen und Monaten ausgeräumt werden. Als forschungsorientiertes Unternehmen erwartet BI Austria zusätzlich, dass der versprochene rasche Zugang innovativer Arzneimittel in den Markt von der Politik auch eingelöst wird.

"Austria's Leading Company" unter den "Big Players"

Am 28. Oktober 2004 wurde Boehringer Ingelheim Austria zweifach als "Austria's Leading Company" unter den "Big Players", sowohl des Bundeslandes Wien als auch Gesamt-Österreichs ausgezeichnet. Im Rahmen eines Österreich weiten Wettbewerbs von Wirtschafts-Blatt, PriceWaterhouseCoopers und Österreichischem Kreditschutzverband rangierte das Unternehmen im Zeitraum 2001 bis 2003 mit einem Betriebsergebnis von +266 %, einer Umsatzrendite von
+136 % sowie einer Eigenkapitalrendite von +109 % im österreichweiten Ranking sowie im Bundesland Wien an erster Stelle.

Der internationale Unternehmensverband Boehringer Ingelheim ist in Österreich stark engagiert und mit den Gesellschaften Boehringer Ingelheim Austria, Boehringer Ingelheim Pharma sowie dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie Wien (IMP) vertreten. Kerngeschäftsfelder von Boehringer Ingelheim Austria sind die Betreuung des Pharmageschäftes Österreich, Forschung und Entwicklung, biopharmazeutische Entwicklung und Produktion sowie Tiergesundheit. Als "Regional Center Vienna" trägt Boehringer Ingelheim Österreich nicht nur die Geschäftsverantwortung für den österreichischen Markt, sondern auch für 28 Länder Mittel- und Osteuropas. Boehringer Ingelheim Austria erzielte im Geschäftsjahr 2004 Gesamterlöse (inkl. F&E/Dienstleistungen) in der Höhe von 306,1 Mio. Euro und beschäftigte 912 Mitarbeiter.

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