- 06.04.2005, 10:21:37
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FPÖ-LAbg. Herbert Aspöck: FPÖ-Kernland OÖ muss freiheitlich, muss "blau" bleiben!
Wo FPÖ draufsteht, muss auch FPÖ drin sein
Wien (OTS) - "Oberösterreich ist seit 50 Jahren ein Kernland der
FPÖ und muss auch weiterhin freiheitlich, muss 'blau' bleiben",
fordert LAbg. Herbert Aspöck. "Ein Bekenntnis zu der FPÖ ist
lobenswert. Entscheidungen des Landesparteivorstandes oder eines
außerordentlichen Landesparteitages können eine Urabstimmung unter
den Mitgliedern nicht ersetzen":
"Als freiheitlicher Landtagsabgeordneter verwehre ich mich dagegen,
dass Personen, die sich heute Nacht eindeutig zu einer anderen Partei
als der FPÖ bekannt haben, noch am kommenden Freitag im
Landesparteivorstand mit Sitz und Stimme vertreten sein dürfen. Wenn
dies der Landesparteiobmann zulässt, müsste hinterfragt werden, in
welchem Auftrag er so handelt. Die Interessen der FPÖ werden durch so
eine Vorgehensweise jedenfalls verfälscht".
Jedes einzelne Mitglied müsse klar deklarieren, wo es stehe. Das
erwarten die Mitglieder und Funktionäre auch von Landesparteiobmann
Steinkellner, so Aspöck. Eine Mogelpackung "mit inhaltlichen
Abstimmungen mit dem orangen Haider-Bündnis" wie dies von
Steinkellner in der Mittwoch-Ausgabe des Standard angekündigt wurde,
sei klar abzulehnen, vielmehr sei eine Urabstimmung unter allen
Mitgliedern zu fordern. "Wo FPÖ draufsteht, muss auch FPÖ drin sein,
und nicht orange. Tricks und Spielereien sind da fehl am Platz!
Ein "Vorarlberger Modell" heranzuziehen, indem kaum noch FPÖ-Listen
kandidieren, sondern überwiegend unklare "Bürgerlisten" kann nicht
als Vorbild - oder gar als freiheitliche Politik - verkauft werden.
"Vielmehr ist es für einen FPÖ-Landesobmann hoch an der Zeit ein
klares Bekenntnis zur Oberösterreichischen- und zur Bundes-FPÖ
abzugeben sowie gezielte Abspaltungstendenzen sofort zu unterbinden",
so Aspöck abschließend. (schluss)
OTS0074 2005-04-06/10:21
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