KRONEHIT stellt Antrag auf Presseförderung

Österreichs einziger nationaler Privatsender fordert die analoge Anwendung des Presseförderungsgesetzes auch für elektronische Medien

Wien (OTS) - Im Jahr 2004 wurden die Grundlagen zur österreichischen Presseförderung neu geregelt. Allerdings ohne entsprechende Würdigung der elektronischen Medien. Historisch betrachtet durchaus nachvollziehbar, da durch das Monopol des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sprich dem ORF, auch privater Rundfunk nicht zugelassen war. Gefördert wurden und werden in Österreich ausschließlich Printmedien. Diese Situation hat sich bekanntlich verändert. Da gerade bei der Vergabe von Lizenzen und Zulassungen nach dem Privatradiogesetz das Kriterium der Meinungsvielfalt von den Behörden sehr ernst genommen und auch vom Gesetzgeber ausdrücklich vorgegeben wurde, ist der Antrag auf Presseförderung nur eine logische Konsequenz.

Daher hat KRONEHIT - der neue Sound, fristgerecht zum 31. März 2005, bei der KommAustria, der Kommunikationsbehörde Austria, einen Antrag auf Erteilung einer Presseförderung gemäß Presseförderungsgesetz eingereicht.

KRONEHIT-Geschäftsführer Dr. Ernst Swoboda: "Bei der Vergabe der Privatradio-Zulassungen ist die Meinungsvielfalt ein von den Behörden stets stark gewichtetes Kriterium. Auch Privatradio trägt daher ganz massiv zur Meinungsvielfalt in Österreich bei. Angesichts dessen kann es nicht angehen, dass nur die starke, auf saftigem Boden gewachsene 'Eiche' Print gefördert und das ohnehin mit widrigen Boden- und Umweltverhältnissen kämpfende 'Gänseblümchen' Privatradio keine Förderungen erhält."

Tatsache ist, dass die privaten Hörfunkveranstalter nach wie vor gegen einen - beinahe - übermächtigen Marktbeherrscher ORF ankämpfen und zusätzlich enorme Aufbauarbeit leisten müssen. Einmal ganz abgesehen von den Folgen von verfassungswidrigen Gesetzen und immer wieder aufgehobenen Zulassungsentscheidungen, die zu erheblichen Verunsicherungen des Marktes geführt haben.

Ernst Swoboda weiter: "Im Vergleich dazu werden die etablierten, vergleichsweise starken Printmedien, extra gefördert, während das Privatradio, und insbesondere auch KRONEHIT, sogar Beiträge zur Finanzierung der Regulierungsbehörde zahlen muss. Daher hat KRONEHIT unter Berufung auf den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz Antrag auf Zuerkennung einer Förderung analog dem Presseförderungsgesetz gestellt."

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