Schauplatz Bauplatz: Gefahren durch Baustoffe vielfach unterschätzt - Kampagne zum Hautschutz läuft an (gestalteter Beitrag)

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ÖSTERREICH (OTS) - Der Sand staubt, die Mischmaschine rattert. Die ersten, zarten Sonnenstrahlen locken viele Häuselbauer wieder zurück auf die Baustelle. Ein nicht ungefährlicher Ort - auch für unsere "äußere Hülle". Haut-Erkrankungen sind am Bau nämlich keine Seltenheit. Eine landesweite Kampagne soll nun speziell darauf aufmerksam machen und die ÖsterreicherInnen über Risiko und Schutzmaßnahmen am "Schauplatz Bauplatz" informieren.

Redakteurston:

Es juckt, brennt und tut weh. Unser "größtes Organ", die Haut ist offenbar mit noch nassen Baustoffen in Berührung gekommen, erklärt der Experte Prof. Dr. Werner Aberer von der Uni-Klinik in Graz. Zement, zum Beispiel. In feuchtem Zustand ist er stark alkalisch. Prof. Aberer:

OT1 0:00sec ABERER Verätzungen [Wir sehen...]

Haut-Erkrankungen liegen in der Liste der häufigsten Berufskrankheiten bereits an zweiter Stelle. Zu den Schmerzen für die Betroffenen kommen auch noch sehr hohe Kosten für das Gesundheitssystem, sagt Gesundheitministerin Maria Rauch-Kallat. Sie beobachtet:

OT2 0:24sec RAUCH-KALLAT Bequemheit [Dass wir manchmal...]

Schützen, Reinigen, Pflegen - das sind die drei Säulen für professionellen Hautschutz. Die neue Kampagne "Schauplatz Bauplatz" soll nun Bewusstsein dafür schaffen. Im Privat- wie im Berufsleben. Industrie, Gewerkschaft, Handel, die Allgemeine Unfallversicherung AUVA und das Gesundheitsministerium ziehen bei der Initiative gemeinsam an einem Strang. Anton Korntheuer, erster Obmannstellvertreter der AUVA, kann sogar aus eigener Erfahrung sprechen:

OT3 0:42sec KORNTHEUER Berufsalltag [Ich kann Ihnen...]

Waschen und gut einschmieren. Das sollte neben Schutzbrille, Handschuhen und Sicherheitsstiefeln bei der Arbeit mit Zement und Beton für jeden am Bau zur Selbstverständlichkeit werden, meint auch Hautexperte Prof. Dr. Werner Aberer. Er empfiehlt:

OT4 1:04sec ABERER Pflegetipp [Wenn man sich...]

Und das erspart wiederum stark beanspruchende Reinigungsmittel wie Waschsand oder dergleichen. Die Haut trocknet nicht so stark aus, Ekzeme können wirksam vermieden werden. Übrigens: Für sich allein gesehen sind Zement & Co. eigentlich unbedenklich, sagt Peter Orisich, Generaldirektor der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie:

OT5 1:22sec ORISICH Zement [Es sind keine...]

Der Schauplatz Bauplatz. Oft ist er auch heute noch eine reine Männerdomäne. Und so ist Prof. Dr. Werner Aberer nicht selten mit dem vorherrschenden Selbstbild vom "harten" Bauarbeiter konfrontiert:

OT6 1:37sec ABERER Geschlechterproblem [Wir kämpfen...]

50 Millionen Euro investiert die AUVA jedes Jahr in Prävention, und: jeder Cent hat sich bisher mehrfach gerechnet. Folgekosten für Heilbehandlung, Rehabilitation oder gar Rentenzahlung wurden merklich reduziert. Und auch ein Erhebliches an menschlichem Leid. Gesundheitsministerin Rauch-Kallat:

OT7 2:06sec RAUCH-KALLAT Vorsorge [Mir ist es wichtiger...]

Denn mit nur ein paar einfachen Maßnahmen kann man auch beim Hautschutz den "iSch", den inneren Schweinehund überwinden und Vorsorge für ein gesünderes Leben treffen. Die Botschaften der Kampagne samt Folder "Schauplatz Bauplatz" werden in den Baumärkten Obi, Hagebau/Öbau sowie dem Lagerhaus mitgetragen. Darüber hinaus gibt es alle Infos auch im Internet: www.hautschutz-info.at.
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Sie finden die verwendeten O-Töne zum Thema in einem separaten File zum Download. Die verwendeten O-Töne sind einzeln geschnitten -mit jeweils 2-sekündigen Pausen zwischen den einzelnen OTs - für eine Verwendung nach Ihren Bedürfnissen bzw. abgestimmt auf Ihr Programm-Format. Als Moderationsvorschlag steht Ihnen der von uns im fertigen Beitrag verwendete Text in schriftlicher Form zur Verfügung.

Selbstverständlich organisieren wir für Sie auf Wunsch auch andere Interviewpartner zum jeweils aktuellen Thema.

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