• 05.04.2005, 10:56:03
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VHS Hietzing: "Die 7 österreichischen Todsünden"

Wien (OTS) - Mit einem Symposium am 8. April , einer Installation
und einer künstlerischen Ausstellung liefert die Volkshochschule
Hietzing (13.,Hofwiesengasse 48) in Kooperation mit dem PIB
(Pädagogisches Institut des Bundes Wien) einen ungewöhnlichen Beitrag
zum sogenannten Gedankenjahr. Österreich feiert und ist stolz auf den
Wiederaufbau, auf den Staatsvertrag und die neue Freiheit. In den
Hintergrund tritt die Befreiung 1945 und der Umgang mit der
NS-Vergangenheit. Die Pardonierung von NS-Tätern passt nicht so recht
ins Bild des erfolgreichen Wiederaufbaus.

Es referieren zwischen 10 Uhr und 17 Uhr Mag. Brigitte
Bailer-Galanda (Die Sehnsucht nach dem Schlussstrich. Die Zweite
Republik und ihre nationalsozialistische Vergangenheit), Hellmut
Butterweck (Verurteilt und begnadigt. Österreich und seine NS
Straftäter), Mag. Markus Vorzellner (Das Schicksal der Daphne.
Metamorphosen nach 1945), der Zeitzeuge Prof. Rudolf Gelbard ("Als
KZler in der Zweiten Republik"), Mag. Christian Stifter (Re-Education
nach 1945), Prof. Dr. Harald Welzer (Nationalsozialismus und
Holocaust im Familiengedächtnis).

Um 18 Uhr wird die Ausstellung "Die Sieben Todsünden" Arbeiten
aus der Klasse Udo Hohenberger der Künstlerischen Volkshochschule
eröffnet. (Ausstellungsdauer bis 29. April)

o Information:
  Volkshochschule Hietzing
  Dr. Robert Streibel
  Tel. 804 55 24
  http://www.vhs-hietzing.at/

(Schluss) vhs

OTS0092    2005-04-05/10:56

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