• 05.04.2005, 08:19:18
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  • OTS0015 OTW0015

2008 droht ähnliche Ferienkollision wie im heurigen Februar

Haslauer ersucht Bildungsministerin Elisabeth Gehrer frühzeitig um Unterstützung

Salzburg (OTS) - In einem Schreiben an Bildungsministerin
Elisabeth Gehrer hat Tourismusreferent
Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer darauf
hingewiesen, dass für das Jahr 2008 eine ähnliche Kollision bei den
Semesterferien droht wie im heurigen Jahr: Nach derzeitigem Stand
werden in der Woche von 4. bis 9. Februar Wien, Niederösterreich,
Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, die
Region Süd der Niederlande, Teile der Schweiz, Flandern und Teile der
Tschechischen Republik gleichzeitig Urlaub machen. In der Folgewoche
von 11. bis 16. Februar sind dagegen nur in den Ländern Burgenland,
Kärnten, Salzburg, Tirol, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen sowie den
Regionen Nord und Mitte der Niederlande Ferien.

Resolution der Tourismusplattform Salzburg

Haslauer hat bereits die von ihm eingerichtete Tourismusplattform
Salzburg mit der Problematik befasst: "Bei den Winternächtigungen
sind Niederösterreicher und Wiener unser wichtigstes Publikum", weiß
der Tourismusreferent. Das Bildungsministerium könne die
Semesterferien mittels Verordnung allerdings nur dann verlegen, wenn
der jeweilige Landesschulrat und das Land aus
fremdenverkehrspolitischen Gründen gleich lautende Anträge stellen.
"Für das Jahr 2005 ist dies nicht geschehen", berichtet Wilfried
Haslauer, der Ministerin Gehrer um Koordinierungsmaßnahmen für das
Jahr 2008 ersucht hat und nun an die betroffenen Länder Wien und
Niederösterreich herantritt.

Tausch von Wien und Niederösterreich mit Salzburg angestrebt

"Wir ersuchen die Landesregierungen und Landesschulräte dieser beiden
Länder sowie des Landes Salzburg und das Bildungsministerium, einen
Tausch der ostösterreichischen Ferienwoche mit den Salzburger
Semesterferien zu prüfen", berichtet Haslauer. Die Tourismusplattform
Salzburg fordert in ihrer Resolution die zuständigen Stellen auf
Bundes- und Länderebene auf, die notwendigen Schritte für eine
Entzerrung der Semester-Feriensituation 2008 zu setzen.

"Die Situation im heurigen Februar hat sowohl der Seilbahnwirtschaft
als auch der Hotellerie beträchtlichen Schaden zugefügt. Und auch für
die Wintersportfans aus Wien und Niederösterreich ist eine derartige
Konstellation nicht ideal. Eine Situation wie im Februar 2005 ist
daher für die Zukunft unbedingt zu vermeiden", fordert Wilfried
Haslauer.

OTS0015    2005-04-05/08:19

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