• 30.03.2005, 10:00:00
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Mit Fahrradhelm sicher unterwegs

16 Markenprodukte am "Konsument"-Prüfstand: Preis kein Qualitätskriterium.

Wien (OTS) - Fahrradhelme reduzieren bei einem Sturz das Risiko
von Schädel- und Hirnverletzungen um bis zu 85 Prozent. Trotzdem
gehen immer noch viele Radfahrer unnötige Gefahren ein, weil sie ohne
Kopfschutz unterwegs sind. Das Verbrauchermagazin "Konsument" hat zu
Beginn der Radler-Saison 16 Markenhelme für Erwachsene zwischen 45
und 95 Euro im Labor und auf der Straße geprüft. Urteil der Tester:
Unter Markenprodukten ist der Preis kein Qualitätskriterium.
Testsieger ist eines der billigsten Modelle.

Fahrradhelme haben sich nicht nur in puncto Sicherheit und
Tragekomfort deutlich verbessert, sie sehen mittlerweile auch
sportlich und dynamisch aus. Ein Helm gehört heute zum schicken
Outfit dazu.

In der sicherheitsrelevanten Prüfung - bei der die Tester
Dummyköpfe aus 1,5 Meter Höhe auf flache bzw. kantige Stahlsockel
schleuderten - gab es keinen Totalausfall, bei zwei Modellen war die
Stoßdämpfung allerdings nur mäßig.

Neben der Sicherheit ist die Passform des Kopfschutzes wichtigstes
Kriterium. Alle Helme sind mit einem verstellbaren Ring ausgestattet,
was eine individuelle Anpassung an die Kopfform erlaubt. Das
Einstellen erfolgt entweder mit einem Rasterverschluss oder mit einem
Drehknopf. Im Praxistest überzeugten Modelle mit Knopf, da man sie -
im Vergleich zu jenen mit Verschluss - einhändig bedienen kann.
"Konsument" rät: Den Radhelm nicht im Vorbeigehen kaufen, sondern in
Ruhe probieren. Im Geschäft nachfragen, ob man sich den Helm der
engeren Wahl für eine Probefahrt ausleihen kann.

Die Tester bewerteten alle Exemplare in puncto Passform und
Tragekomfort auf Anhieb positiv. Unterschiede offenbarten sich erst
nach längerem Tragen. Kein Kopfschutz blieb letztlich makellos, die
meisten Minuspunkte sammelten "Cratoni Zethos" und "Agu Flash".

Auch eine ausreichende Belüftung des Helms ist wichtig. Die
Testpiloten, die sich in der Mittagshitze eine Bergstraße
hinaufquälten, waren mit allen zufrieden.

Den ersten Rang belegt "Uvex Explorer" - mit 50 Euro zählt er zu
den billigsten Modellen im Test. Fast doppelt so teure Helme finden
sich dagegen im geschlagenen Feld. Aber: Alle Produkte bieten
ausreichend Sicherheit.

Mit welchen Bewertungen die einzelnen Modelle die Ziellinie
erreicht haben, ist im "April"-Konsument nachzulesen. Alle
Informationen präsentiert auch die Online-Ausgabe unter
www.konsument.at.

OTS0053    2005-03-30/10:00

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKI

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