ÖBB: Entscheidung über Bahnhof Wien Mitte bis 30. Juni

Huber: Qualitätswirksame Verbesserungen dringend notwendig

Wien (OTS) - ÖBB (Wien) - "Bis 30. Juni muss es eine Entscheidung über die Zukunft des Bahnhofes Wien Mitte geben. Qualitätswirksame Verbesserungen sind bei diesem wichtigen innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt dringend notwendig," so der Vorstandssprecher der ÖBB-Holding AG, Martin Huber, zu den laufenden Gesprächen mit dem möglichen Investor. "Während bei anderen Projekten wie beispielsweise dem Wiener Zentralbahnhof der Umsetzungsfahrplan penibel eingehalten wird, stehen bei Wien Mitte die Uhren schon viel zu lange still," so Huber weiter. Bei der Frage der Überbauung müsse es rasch eine Entscheidung geben, sonst würden die ÖBB den Bahnhof eigenständig erneuern, so der ÖBB-Chef.****

Mit 110.000 Reisenden pro Tag, die die fünf Schnellbahn- und zwei U-Bahnlinien in Wien Mitte frequentieren, gehört dieser Standort zu einem der hochwertigsten der Stadt. Durch die optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr und seine zentrumsnahe Lage bietet sich der Bahnhof Wien Mitte für eine hochwertige Nutzung regelrecht an. "Die ÖBB sind fest entschlossen, die Vorteile dieses Standortes zu nutzen. Aber eine unendliche Geschichte darf Wien Mitte nicht werden. Es gibt nun eine letzte Frist. Fällt keine Entscheidung der Bauträger, nehmen wir die Sache selbst in die Hand," so ÖBB-Vorstandssprecher Martin Huber.

Voll im Plan liegen hingegen die Vorbereitungen für die künftigen Wiener Hauptbahnhof (Zentralbahnhof) einschließlich der Entwicklung des neuen Stadtviertels rund um den Bahnhof. "Die gute Zusammenarbeit mit Bund und Stadt Wien zeigt, dass große und zukunftsweisende Vorhaben erfolgreich auf Schiene gesetzt werden können," so Huber.

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