- 24.03.2005, 11:39:01
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ÖH Uni Wien: Keine Zugangsbeschränkungen an der Uni Wien!
Winckler: Diskussionspapier der Rektorenkonferenz für die Studien der Uni Wien nicht anwendbar.
Wien (OTS) - In einem Gespräch mit Studierenden-VertreterInnen
erklärte Rektor Georg Winckler am Dienstag, der Vorschlag der
Rektorenkonferenz, Aufnahmeprüfungen zu Studien einzuführen, betreffe
vor allem die Medizinstudien. Diese hätten nach einem entsprechenden
EuGH-Urteil einen Ansturm von Studierenden aus Deutschland zu
erwarten. An der Universität Wien hingegen sieht er "keinen
Handlungsbedarf". Er sei im Moment ausdrücklich gegen
Aufnahmeprüfungen, könne aber die zukünftige Entwicklung nicht
absehen. Um stark belastete Fächer zu entlasten strebt die Uni Wien
eine Neugestaltung der Studieneingangsphase an. Auch Vizerektor
Mettinger erklärte, ein Auswahlverfahren vor dem Studium sei nicht
denkbar. Bei den Magister-/Magistrastudien plant die Uni Wien
ebenfalls keine Beschränkungen, sie sollen allen Studierenden, die
ein entsprechendes Bakkalaureatsstudium an der Universität Wien
absolviert haben, offen stehen. Natürlich müsse nach Lösungen für
steigende Studierendenzahlen und schlechte Studienbedingungen gesucht
werden, die Einschränkung des freien Hochschulzuganges komme aber als
Lösungsansatz nicht in Frage.
Saskia Schindler vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien dazu: "Es ist zu
hoffen, dass sich auch die Rektoren der anderen Unis dem guten
Vorbild der größten Uni Österreichs anschließen und von dem Plan
absehen, angehende StudentInnen erst einmal 363,- Euro bezahlen zu
lassen und sie dann rauszuprüfen. Außerdem hoffen wir, dass
Ministerin Gehrer bemerkt, dass die Stimmung eindeutig gegen die
weitere Erschwerung des Zugangs zu den Universitäten ist. Die ÖH Uni
Wien bleibt dabei, dass die Studiengebühren wieder zurückgenommen und
die Universitäten vom Bund ausreichend finanziert werden müssen!"
OTS0086 2005-03-24/11:39
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