- 18.03.2005, 12:20:17
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OMV Schadstoffkiller AdBlue jetzt auch in Rumänien
- Eröffnung der ersten AdBlue Tankstelle in Rumänien - Weiterer Schritt zur flächendeckenden AdBlue Versorgung in Europa - OMV baut Vorreiterrolle weiter aus
Wien (OTS) - Am 18. März eröffnete die OMV, Mitteleuropas
führender Öl- und Gaskonzern, die erste AdBlue Tankstelle in
Rumänien. Die Harnstofflösung AdBlue senkt in Verbindung mit der SCR
Technik (Selective Catalytic Reduction) die Partikelemission von LKW
Dieselmotoren um 80% und die Stickoxidemission um ein Drittel.
Nach Deutschland (Dingolfing und Schnelldorf), Österreich (Vomp) und
Tschechien (Prostejov) ist Rumänien das vierte Land, in dem AdBlue an
der Tankstelle erhältlich ist. Der Ausbau der internationalen OMV
AdBlue Infrastruktur schreitet damit planmäßig voran. 2007 wird es
international insgesamt 67 OMV AdBlue Tankstellen geben. Zusätzlich
ist AdBlue an 98 OMV Tankstellen in 10- Liter-Gebinden erhältlich.
Damit sichert die OMV die AdBlue Versorgung der neuen LKW Generation.
Ab sofort sagt die OMV auch in Rumänien den LKW-Abgasen den Kampf
an. Die erste AdBlue Tankstelle des Landes wurde in Oradea errichtet.
Anlässlich der Eröffnung erklärte Rainer Schlang, Geschäftsführer der
OMV Rumänien: "Ich freue mich, dass die OMV Rumänien als AdBlue Markt
erschließt und ihre Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz und
Innovation international weiter ausbaut."
AdBlue ist eine Harnstofflösung, die schädliche Stickoxide in
Luftstickstoff und Wasser umwandelt, und als Betriebsmittel für
Dieselnutzfahrzeuge eingesetzt wird. Die OMV verfolgt konsequent das
Ziel der flächendeckenden AdBlue Versorgung in Europa und trägt so
maßgeblich zur Senkung der Schadstoffemissionen im europäischen
Transitverkehr bei.
OMV Vorreiter in der EU
Euro 4 und Euro 5 sind in der EU vorgeschriebene
Emissionsstandards, die eine Abgasnachbehandlung von LKW
Dieselmotoren fordern. Euro 4 tritt 2005 in Kraft, ab 2008 regelt
Euro 5 die Grenzwerte der Schadstoffemissionen. Mit dem
umweltfreundlichen Schadstoffkiller AdBlue nimmt die OMV diesen
Schritt vorweg. Die Partikelemission von LKW Dieselmotoren wird durch
AdBlue um 80%, die Stickoxidemission um ein Drittel gesenkt.
Hintergrundinformationen:
SCR Technik: bedienerfreundlich und umweltschonend
Die SCR Technik (Selective Catalytic Reduction) ist Voraussetzung
für den Einsatz von AdBlue bei Nutzfahrzeugen. AdBlue wird in einen
zusätzlichen Tank des LKW gefüllt und während des Betriebs
automatisch in das Abgassystems eingedüst. Im Katalysator werden mit
Hilfe der Harnstofflösung schädliche Stickoxide in Luftstickstoff und
Wasser umgewandelt. Die Partikelemission von LKW Dieselmotoren wird
um 80% und die Stickoxidemission um ein Drittel gesenkt. In Zukunft
werden 35 neue, mit AdBlue und SCR-Technik ausgestattete,
Nutzfahrzeuge so viel Partikelmasse emittieren wie nur ein LKW noch
vor 10 Jahren ohne AdBlue Zusatztank. Bei der Stickoxidemission wird
mit AdBlue eine Verminderung um den Faktor Sieben erreicht: Sieben
AdBlue LKW emittieren genau so viel wie ein Nutzfahrzeug ohne AdBlue
Technologie. Gleichzeitig senkt der Einsatz der SCR-Technik den
Kraftstoffverbrauch um bis zu 7%.
OMV weltweit führend bei AdBlue Entwicklung
Seit über 10 Jahren treibt die 100% OMV Tochter AMI (Agrolinz
Melamine International) gemeinsam mit den Herstellern von
Nutzfahrzeugen die Entwicklung der AdBlue Technik voran. Damit
festigt die OMV ihre internationale Vorreiterrolle bei der LKW
Schadstoffminimierung. Die ersten LKW mit der SCR-Technik sind seit
Beginn 2005 serienmäßig verfügbar. Die Nutzfahrzeugindustrie bekennt
sich dazu, spätestens ab 2008 alle neuen LKW mit AdBlue Technik
auszurüsten. Die OMV wird im Rahmen ihres zentraleuropäischen
Tankstellennetzes die nötige Infrastruktur und Logistik für AdBlue
LKW zur Verfügung stellen.
Euro 4 Emissionsstandards
Diese machen für LKW Dieselmotoren ab 2005 eine
Abgasnachbehandlung erforderlich. Hier gilt die SCR (Selective
Catalytic Reduction) Technologie mit der Harnstofflösung AdBlue als
effizienteste Methode, Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig
Kraftstoff zu sparen.
Überblick OMV Innovationen im Umweltschutz:
1984: Erstes bleifreies Benzin Österreichs
1985: Inbetriebnahme der ersten Rauchgasentschwefelungsanlage in
der Raffinerie Schwechat
1990: Als europaweit erstes Unternehmen senkt die OMV den
Schwefelgehalt von Heizöl extra leicht von 0,2% auf 0,1% und
von Heizöl schwer von 2% auf 1%
1991: OMV ist die erste Tankstellenmarke mit flächendeckendem
Angebot von Benzin mit Bleiersatz
1993: Als erstes europäisches Unternehmen ermöglicht die OMV die
Umstellung auf ausschließlich bleifreies Benzin in
Österreich. Als weltweit erstes Unternehmen Produktion und
Vertrieb von biologisch abbaubarem Motoröl
1997: Eröffnung der ersten Erdgastankstelle (CNG) in Österreich
2000: Erster schwefelfreier Kraftstoff in Österreich: OMV Super
Plus iMotion Benzin
2002: Produktion von schwefelfreiem Diesel in Raffinerie Burghausen
(Bayern) als erste Raffinerie in Deutschland. Als erste
Tankstellenmarke Vertrieb von ausschließlich bleifreiem
Kraftstoff in Bulgarien
2003: Eröffnung der weltweit ersten AdBlue Pilot-Tankstelle in
Bayern
2004: Ab 1. Januar - alle Kraftstoffe auf österreichischen OMV
Tankstellen sind schwefelfrei
Einführung von OMV Super 100
Eröffnung der ersten österreichischen OMV AdBlue Tankstelle
in Vomp/Tirol
Eröffnung der ersten AdBlue Tankstelle in Tschechien
2005: Eröffnung der ersten AdBlue Tankstelle in RumänienOMV Aktiengesellschaft:
Mit einem Konzernumsatz von EUR 9,88 Mrd und einem
Mitarbeiterstand von 6.475 im Jahr 2004 sowie einer
Marktkapitalisierung von rund EUR 8 Mrd ist die OMV
Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen
Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas
ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13
Ländern tätig mit dem Ziel den Marktanteil bis 2008 auf 20% zu
erhöhen. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 18
Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV
über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert
jährlich 41 Mrd m" in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV
besitzt integrierte Chemie- und Petrochemiebetriebe und ist zu 25% an
Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten
beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an
der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der
ungarischen MOL.
Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an Petrom durch die OMV im
Jahr 2004 entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit
Öl- und Gasreserven von über 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von
rund 340.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4
Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.385 Tankstellen in 13
Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum
beträgt damit rund 18%. Petrom verfügt über 51.005 Mitarbeiter und
wird in der Bilanz 2004 konsolidiert werden: Bereits für 2005 sollte
die Petrom zum Ergebnis der OMV beitragen.
Rückfragehinweis:
OMV
Presse: Bettina Gneisz, Tel.: 0043 1 40 440 21660 E-Mail: [email protected] Thomas Huemer, Tel.: 0043 1 40 440 21660 E-Mail: [email protected]
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