Valentin: "Wien gegen Feinstaub sehr aktiv"

Studie des Umweltbundesamt zeigt klar: Entscheidender Anteil nicht lokal verursacht

Wien (SPW-K) - "Die aktuelle Statuserhebung zu Feinstaub - eine Studie des Umweltbundesamtes - zeigt klar: An stark belasteten Tagen kommt 60Prozent der Feinstaubbelastung aus dem Ausland, 15 Prozent kommen aus österreichischen Quellen und 25 Prozent aus dem Ballungsgebiet Wiens", stellt Gemeinderat Erich Valentin die heutigen Aussagen von Gemeinderat Maresch klar. ****

Wien nehme das Problem sehr ernst und setze aktiv Maßnahmen gegen die hausgemachten Quellen. "Allein mit der neuen Winterdienstverordnung wurde die Splittmenge halbiert, heuer wurden nur noch 17.000 t Splitt eingesetzt, im Vergleich dazu im Vorjahr noch 28.000 t. Zur Zeit kehren die MitarbeiterInnen der MA 48 auf Hochdruck den Splitt von den Straßen, um Wien so rasch als möglich vom Splitt zu befreien", so Valentin.

Darüber hinaus habe Wien mit dem Fernwärmeausbau schon einen entscheidenden Schritt zur Reduktion der Staubbelastung gesetzt, während in vielen anderen Städten der Hausbrand nach wie vor eine enorme Staubquelle ist. "Mittlerweilen sind über 32 Prozent der Haushalte an die Fernwärme angeschlossen." Auch die Umstellung auf Flüssiggas bei den Wiener Linien sei ein entscheidender Beitrag, während in anderen Städten mit Diesel betriebenen Busse eine Belastung für die Luft darstellen. "Auch die forcierte Straßenreinigung durch den Einsatz modernster Technologien verringert den Staubbelag auf den Straßen."

Die Liste der Maßnahmen, die die Stadt Wien gegen Feinstaub setze, sei lang. "Zugleich ist aber auch der Bund gefordert, Maßnahmen zu setzen: Neben den zahlreichen und umfassenden Aktivitäten auf lokaler Ebene in Wien, sind Maßnahmen auf Bundesebene überfällig, denn Feinstaub ist ein überregionales Problem", so Valentin abschließend. (Schluss)

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