• 16.03.2005, 15:18:56
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Valentin: "Wien gegen Feinstaub sehr aktiv"

Studie des Umweltbundesamt zeigt klar: Entscheidender Anteil nicht lokal verursacht

Wien (SPW-K) - "Die aktuelle Statuserhebung zu Feinstaub - eine
Studie des Umweltbundesamtes - zeigt klar: An stark belasteten Tagen
kommt 60Prozent der Feinstaubbelastung aus dem Ausland, 15 Prozent
kommen aus österreichischen Quellen und 25 Prozent aus dem
Ballungsgebiet Wiens", stellt Gemeinderat Erich Valentin die heutigen
Aussagen von Gemeinderat Maresch klar. ****

Wien nehme das Problem sehr ernst und setze aktiv Maßnahmen gegen
die hausgemachten Quellen. "Allein mit der neuen
Winterdienstverordnung wurde die Splittmenge halbiert, heuer wurden
nur noch 17.000 t Splitt eingesetzt, im Vergleich dazu im Vorjahr
noch 28.000 t. Zur Zeit kehren die MitarbeiterInnen der MA 48 auf
Hochdruck den Splitt von den Straßen, um Wien so rasch als möglich
vom Splitt zu befreien", so Valentin.

Darüber hinaus habe Wien mit dem Fernwärmeausbau schon einen
entscheidenden Schritt zur Reduktion der Staubbelastung gesetzt,
während in vielen anderen Städten der Hausbrand nach wie vor eine
enorme Staubquelle ist. "Mittlerweilen sind über 32 Prozent der
Haushalte an die Fernwärme angeschlossen." Auch die Umstellung auf
Flüssiggas bei den Wiener Linien sei ein entscheidender Beitrag,
während in anderen Städten mit Diesel betriebenen Busse eine
Belastung für die Luft darstellen. "Auch die forcierte
Straßenreinigung durch den Einsatz modernster Technologien verringert
den Staubbelag auf den Straßen."

Die Liste der Maßnahmen, die die Stadt Wien gegen Feinstaub setze,
sei lang. "Zugleich ist aber auch der Bund gefordert, Maßnahmen zu
setzen: Neben den zahlreichen und umfassenden Aktivitäten auf lokaler
Ebene in Wien, sind Maßnahmen auf Bundesebene überfällig, denn
Feinstaub ist ein überregionales Problem", so Valentin abschließend.
(Schluss)

OTS0245    2005-03-16/15:18

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