Findeis an Kössl: ÖVP kennt wohl die Eckdaten ihres "Unsicherheitsbudgets" nicht

St. Pölten, (SPI) - "Die ÖVP ist offensichtlich ‚bar jeden Wissens' über das von ihr selbst beschlossene Personalabbaupaket bei der Exekutive", zeigt sich der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, erstaunt über die Unwissenheit von VP-NR Kössl. "Wir erinnern aber Herrn Kössl gerne an seine vom ihm mit beschlossenen "Unsicherheitsmaßnahmen."****

Dazu eine Information an den VP-"Unsicherheitssprecher:

Budget: Bund will weitere 2.500 Planstellen abbauen - APA vom 3.3.2005

Wien (APA) - Der Bund will von 2005 auf 2006 weitere 2.540 Posten abbauen. Das geht aus dem am Mittwoch vom Finanzministerium mit dem Budget vorgelegten Stellenplan 2006 hervor. Ziel ist, die Zahl der Stellen von 133.607 auf 131.067 zu reduzieren, das entspricht einem Minus von 1,9 Prozent. Überdurchschnittlich hoch fallen die Rückgänge bei Justiz, Sicherheitswesen und Landesverteidigung aus. Die Kosten für die aktiven Beamten und Vertragsbediensteten sollen von 7,548 Mrd. Euro auf 7,555 Mrd. Euro geringfügig steigen.

Mit 3,38 Prozent ist das Minus bei der Justiz am größten. Ressortchefin Karin Miklautsch (F) kann nach den derzeitigen Planungen auf 10.592 Stellen zurückgreifen, heuer sind es 10.962. Im Verwaltungszweig "Sicherheitswesen", bei Innenministerin Liese Prokop (V), beträgt das Minus 2,93 Prozent oder 911 Posten. In absoluten Zahlen ist ein Rückgang von 31.051 auf 30.140 vorgesehen. Der dritte Sicherheitsminister, Günther Platter (V), muss bei der Landesverteidigung auf 685 Stellen verzichten und bekommt 22.056 Posten (2005: 22.741).
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