• 16.03.2005, 11:15:00
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"Wir sind in der Champions League der Forschungsförderer"

Neues Konzept, neue Struktur, neues Team: Die FFG - ein starker Partner für Innovation

Wien (OTS) - Neues Unternehmenskonzept, neues Führungsteam, neues
Erscheinungsbild: Die Österreichische
Forschungsförderungsgesellschaft FFG, die Förderungsagentur für die
angewandte Forschung und damit für Innovationen in Österreich,
präsentierte sich am Mittwoch - 200 Tage nach ihrem Start - in einer
Pressekonferenz in Wien mit selbstbewussten Blick in die Zukunft:
"Wir sind jetzt in der Champions League der europäischen
Forschungsförderung. Und wir haben uns so aufgestellt, dass wir dort
eine prominente Rolle spielen", erklärte FFG-Geschäftsführer Klaus
Pseiner.

"Unser Unternehmenskonzept", betonte FFG-Geschäftsführerin
Henrietta Egerth, "macht klar, was das Ziel des Zusammenschlusses der
vier Vorgänger-Institutionen war und was heute der Mehrwert der FFG
ist: Es zeigt Synergien auf und weist den Weg, wie diese umgesetzt
werden können. Das neue Konzept und die klare Struktur markieren den
Abschluss der ersten Phase im Merger-Prozess. Nun müssen wir beide
mit Leben erfüllen. Das ist unsere nächste Etappe, die heute
beginnt."

Die FFG positioniert sich damit als starker Partner für
Innovationen in Österreich, der vielfältige Aufgaben übernimmt.
"Dieser Verantwortung gerecht zu werden, erfordert die besten Köpfe.
Wir sind stolz, Ihnen dazu auch ein Führungsteam präsentieren zu
können, von dem wir überzeugt sind, dass es die FFG auf dem bestem
Weg führen wird", erklärte Pseiner. "Wir haben das Team in einem
transparenten Verfahren ausgewählt, mit offenen Ausschreibungen. Die
Entscheidung ist für interne Bewerber/-innen gefallen, weil wir hier
auf höchste Kompetenz trafen und weil wir dieses Know-how in
Kontinuität für die FFG sichern wollen."

In einem neu geschaffenen Verantwortungsbereich der FFG wird aber
auf externe Expertise zurückgegriffen. "Mit Michael Binder, dem
bisherigen Leiter der Geschäftsstelle des Forschungsrats, haben wir
für unsere Stabsstelle Strategie einen absoluten Fachmann in der
Forschungs- und Technologiepolitik in die FFG geholt", sagte Egerth.
Binder wird als Leiter der Stabstelle grundsätzliche strategische
Positionierungen der FFG erarbeiten und die Strategiestelle als
"think tank" für Forschungsförderungsstrategien etablieren.

Das Unternehmenskonzept setzt auf flache Hierarchien und klar
definierte und fokussierte Aufgabenbereiche in fünf operativen
Einheiten.

- Im Bereich Basisprogramme (BP) werden die antragsorientierten,
themen-ungebundenen Förderungen zusammengefasst, die die
Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Unternehmen stärken.
Basisprogramme werden aber auch im Sinn eines idealen Förderungsmix
andere Förderungen ergänzen bzw. den Zugang zu diesen erleichtern.
Der Bereich wird geleitet von Klaus Schnitzer, der über Jahre im
Führungsteam des früheren Forschungsförderungsfonds für die
gewerbliche Wirtschaft FFF arbeitete.

- Der Bereich Strukturprogramme (SP) zielt auf die Beseitigung von
Schwachstellen im Innovationssystem Österreichs und die Verbesserung
der strukturellen Voraussetzungen für Forschung und Innovation. Dazu
werden etwa die bestehenden Kompetenzzentrenprogramme - Kplus und
K-ind - in ein neues, gemeinsames Programm integriert.
Geleitet wird der Bereich von Dorothea Sturn, Geschäftsführerin der
früheren Technologie Impulse Gesellschaft (TIG) und schon bisher
Bereichsleiterin in der FFG.

- Der Bereich Thematische Programme (TP) folgt dem Ziel, nationale
Themenschwerpunkte im Rahmen der F&E-Vorhaben der österreichischen
Unternehmen zu bilden, um in diesen Feldern eine kritische Masse zu
erreichen. Der Bereich nimmt dabei sämtliche Aufgaben eines
Programmmanagements wahr: von der Beratung über die Vernetzung bis
zur Finanzierung.

Bereichsleiter ist Emmanuel Glenck, der in der Austrian Space
Agency und in der FFG für die Abwicklung der Nano-Initiative
verantwortlich war und ist.

- Der Bereich Europäische und internationale Programme (EIP) ist das
österreichische Kompetenz- und Servicezentrum für internationale
Forschungs- und Technologie-Kooperationen. Er berät und betreut
Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft und verfolgt damit
sein Ziel, die österreichische Beteiligung an internationalen
Programmen zu erhöhen.

Dieser Bereich wird weiter von Manfred Horvat, dem langjährigen
Chef des früheren Büros für internationale Forschungs- und
Technologiekooperationen BIT, geführt.

- Die Agentur für Luft- und Raumfahrt (ALR) nimmt die Vertretung
österreichischer Interessen in den internationalen Gremien wahr. Ihre
Zielvorgabe ist es, Österreichs internationale Positionierung in der
Luft- und Raumfahrt zu verstärken und Österreichs Industrie und
Wissenschaft in internationalen Kooperationen zu vernetzen.
Geleitet wird die Agentur von Harald Posch, der seit 2003 den
Raumfahrtsbereich in der ASA geleitet und dabei Österreich in
zahlreichen internationalen Gremien vertreten hat.

Die Interne Revision wird von Renald Kern übernommen, der diese
Aufgabe auch schon im FFF verantwortete.

OTS0120    2005-03-16/11:15

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