"Wir sind in der Champions League der Forschungsförderer"

Neues Konzept, neue Struktur, neues Team: Die FFG - ein starker Partner für Innovation

Wien (OTS) - Neues Unternehmenskonzept, neues Führungsteam, neues Erscheinungsbild: Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG, die Förderungsagentur für die angewandte Forschung und damit für Innovationen in Österreich, präsentierte sich am Mittwoch - 200 Tage nach ihrem Start - in einer Pressekonferenz in Wien mit selbstbewussten Blick in die Zukunft:
"Wir sind jetzt in der Champions League der europäischen Forschungsförderung. Und wir haben uns so aufgestellt, dass wir dort eine prominente Rolle spielen", erklärte FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner.

"Unser Unternehmenskonzept", betonte FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth, "macht klar, was das Ziel des Zusammenschlusses der vier Vorgänger-Institutionen war und was heute der Mehrwert der FFG ist: Es zeigt Synergien auf und weist den Weg, wie diese umgesetzt werden können. Das neue Konzept und die klare Struktur markieren den Abschluss der ersten Phase im Merger-Prozess. Nun müssen wir beide mit Leben erfüllen. Das ist unsere nächste Etappe, die heute beginnt."

Die FFG positioniert sich damit als starker Partner für Innovationen in Österreich, der vielfältige Aufgaben übernimmt. "Dieser Verantwortung gerecht zu werden, erfordert die besten Köpfe. Wir sind stolz, Ihnen dazu auch ein Führungsteam präsentieren zu können, von dem wir überzeugt sind, dass es die FFG auf dem bestem Weg führen wird", erklärte Pseiner. "Wir haben das Team in einem transparenten Verfahren ausgewählt, mit offenen Ausschreibungen. Die Entscheidung ist für interne Bewerber/-innen gefallen, weil wir hier auf höchste Kompetenz trafen und weil wir dieses Know-how in Kontinuität für die FFG sichern wollen."

In einem neu geschaffenen Verantwortungsbereich der FFG wird aber auf externe Expertise zurückgegriffen. "Mit Michael Binder, dem bisherigen Leiter der Geschäftsstelle des Forschungsrats, haben wir für unsere Stabsstelle Strategie einen absoluten Fachmann in der Forschungs- und Technologiepolitik in die FFG geholt", sagte Egerth. Binder wird als Leiter der Stabstelle grundsätzliche strategische Positionierungen der FFG erarbeiten und die Strategiestelle als "think tank" für Forschungsförderungsstrategien etablieren.

Das Unternehmenskonzept setzt auf flache Hierarchien und klar definierte und fokussierte Aufgabenbereiche in fünf operativen Einheiten.

- Im Bereich Basisprogramme (BP) werden die antragsorientierten, themen-ungebundenen Förderungen zusammengefasst, die die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Unternehmen stärken. Basisprogramme werden aber auch im Sinn eines idealen Förderungsmix andere Förderungen ergänzen bzw. den Zugang zu diesen erleichtern. Der Bereich wird geleitet von Klaus Schnitzer, der über Jahre im Führungsteam des früheren Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft FFF arbeitete.

- Der Bereich Strukturprogramme (SP) zielt auf die Beseitigung von Schwachstellen im Innovationssystem Österreichs und die Verbesserung der strukturellen Voraussetzungen für Forschung und Innovation. Dazu werden etwa die bestehenden Kompetenzzentrenprogramme - Kplus und K-ind - in ein neues, gemeinsames Programm integriert.
Geleitet wird der Bereich von Dorothea Sturn, Geschäftsführerin der früheren Technologie Impulse Gesellschaft (TIG) und schon bisher Bereichsleiterin in der FFG.

- Der Bereich Thematische Programme (TP) folgt dem Ziel, nationale Themenschwerpunkte im Rahmen der F&E-Vorhaben der österreichischen Unternehmen zu bilden, um in diesen Feldern eine kritische Masse zu erreichen. Der Bereich nimmt dabei sämtliche Aufgaben eines Programmmanagements wahr: von der Beratung über die Vernetzung bis zur Finanzierung.

Bereichsleiter ist Emmanuel Glenck, der in der Austrian Space Agency und in der FFG für die Abwicklung der Nano-Initiative verantwortlich war und ist.

- Der Bereich Europäische und internationale Programme (EIP) ist das österreichische Kompetenz- und Servicezentrum für internationale Forschungs- und Technologie-Kooperationen. Er berät und betreut Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft und verfolgt damit sein Ziel, die österreichische Beteiligung an internationalen Programmen zu erhöhen.

Dieser Bereich wird weiter von Manfred Horvat, dem langjährigen Chef des früheren Büros für internationale Forschungs- und Technologiekooperationen BIT, geführt.

- Die Agentur für Luft- und Raumfahrt (ALR) nimmt die Vertretung österreichischer Interessen in den internationalen Gremien wahr. Ihre Zielvorgabe ist es, Österreichs internationale Positionierung in der Luft- und Raumfahrt zu verstärken und Österreichs Industrie und Wissenschaft in internationalen Kooperationen zu vernetzen.
Geleitet wird die Agentur von Harald Posch, der seit 2003 den Raumfahrtsbereich in der ASA geleitet und dabei Österreich in zahlreichen internationalen Gremien vertreten hat.

Die Interne Revision wird von Renald Kern übernommen, der diese Aufgabe auch schon im FFF verantwortete.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Heidrun Schöfnagel
FFG - Forschungsförderungsgesellschaft
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Tel.: +43-(0)5 77 55 - 7902

Dr. Johannes Steiner
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