- 12.03.2005, 10:00:00
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Haubner: Kindergeld zeigt Wirkung
Wien (BMSG/OTS) - Sozialministerin Ursula Haubner nahm heute zu
der vom Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften durch den Experten Wolfgang Lutz durchgeführten Studie
Stellung: "Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass das
Kinderbetreuungsgeld seit seiner Einführung 2002 die gewünschte
Wirkung zeigt und wieder Mut zum Kind macht."****
Zahlen, Daten, Fakten der Studie
Die so genannte Totale Fertilitätsrate (TFR) gibt die Zahl der
Geburten pro Frau an. Die TFR lag 1984 noch bei 1,513. Dieser Wert
ist jedoch mehr oder weniger kontinuierlich gesunken. Mit Einführung
des Kindergeldes 2002 ist laut Lutz dann die Trendwende gekommen und
macht sich für alle Geburten mit acht Prozent seit 2002 schon
erheblich bemerkbar. Nach Bereinigung aller Unschärfen kommt der
Experte auf eine Zunahme seit 2002 von elf Prozent, bei den dritten
Geburten sogar auf 17 Prozent.
Im Anstieg dieser totalen Fertilitätsrate sieht Haubner eine
Bestätigung der Neubewertung der Familie in Österreich, denn man habe
wieder Vertrauen in die Zukunft und erfülle sich den Kinderwunsch.
"Familie ist in Österreich wieder positiv besetzt, das
gesellschaftliche Klima spielt eine wichtige Rolle," schließt
Haubner. (Schluss) bxf
OTS0012 2005-03-12/10:00
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