• 10.03.2005, 09:00:00
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Ungarn boomt wieder - Statistiker wie Touristiker strahlen

Auch als "etabliertes" Reiseland profitiert der EU-Neuling vom Beitritt

Wien (OTS) - Zufriedene Gesichter bei Ungarns Touristikern: Im
vergangenen Jahr verzeichnete das Land der Magyaren rund 36,6
Millionen Besucher aus aller Welt (2003: 31,4 Millionen) - das ist
der höchste Wert seit sieben Jahren. Erfreulich auch der Blick auf
die deutsche Statistik: 2004 reisten.

Laut vorläufigen Angaben des ungarischen Zentralamtes für
Statistik KSH haben im Jahre 2004 insgesamt 6,5 Millionen Urlauber -
In- wie Ausländer - 18,4 Millionen Übernachtungen in den gewerblichen
Unterkünften Ungarns verbracht: im Vergleich zum Vorjahr stieg die
Anzahl der Touristen um 3,7 Prozent an, die Anzahl der
Gästeübernachtungen blieb konstant. Das ausländische
Besucheraufkommen wies dabei einen dynamischen Anstieg auf, denn die
Anzahl der Gäste stieg um 10,1 Prozent und die der
Gästeübernachtungen um 3,5 Prozent.

Mit seinen Marketingaktivitäten konnte das Ungarische Tourismusamt
einen markanten Anstieg der Anzahl an Gästeübernachtungen von
Besuchern aus Frankreich, Großbritannien, Italien und den Vereinigten
Staaten erzielen. Außer den Überseemärkten erzielten von den
nordeuropäischen Quellmärkten die Länder Irland, Norwegen, Finnland
und Schweden ein hervorragendes Ergebnis, im südeuropäischen Bereich
waren es Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Spanien und Portugal, die
im Aufwärtstrend liegen. Auch Belgien und Luxemburg konnten eine gute
Bilanz ziehen - wie Deutschland, das wieder die Drei-Millionen-Marke
"knackte". Bemerkenswert: Von den 3,337 Millionen deutschen
Übernachtungen wurden 2,3 Millionen in Hotels verbracht - und hiervon
ein Drittel in Kur- und Wellness-Hotels.

2004 umfasste dabei die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller
Reisenden 2,8 Nächte: ausländische Gäste verbrachten im Schnitt 3,2
Nächte in gewerblichen Unterkünften, inländische Gäste dagegen nur
2,5 Nächte. Dabei wird auf Klasse wert gelegt, denn gerade die Hotels
verzeichneten einen 10,3-prozentigen Anstieg der Übernachtungen -
gegenüber rückläufigen Zahlen in den sonstigen gewerblichen
Unterkünften. Gewinner waren vor allem die Fünf- (+29,8 Prozent) und
Vier-Sterne-Häuser (+22,9 Prozent) sowie die 58 Thermalhotels (+22,2
Prozent). Größtmögliche Steigerungsraten erzielte die Budapester
Hotellerie, die von den zahlreichen neuen Verbindungen der Low Cost
Carrier nach dem EU-Beitritt profitierte. Klare Signale senden auch
die Januar 2005-Zahlen aus: Budapest meldete - je nach
Hotel-Kategorie - zwischen 13,1 und 27,1 Prozent Plus, aber auch der
Plattensee verbuchte im ersten Monat schon ein sattes Plus von 18,4
Prozent.

OTS0038    2005-03-10/09:00

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HUN

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