- 08.03.2005, 10:56:33
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Richtigstellung: Präsident Mag. Ewald Stadler hat seine Funktion im Bundesparteivorstand FREIWILLIG zurückgelegt
Funktion als Präsident der Freiheitlichen Akademie davon unberührt.
Wien (OTS) - Der Präsident der Freiheitlichen Akademie, Mag. Ewald
Stadler, tritt der unrichtigen Darstellung entgegen, er - und weitere
Mitglieder des Bundesparteivorstandes (BPV) - seien durch einen
"Beschluß" zum Verzicht auf ihre Funktion im BPV gezwungen worden.
Richtig sei vielmehr, daß er - wie auch der Wiener FP-Obmann Strache,
der Obmann des Freiheitlichen Seniorenrings Wimleitner und der
Bundesobmann des "Rings Freiheitlicher Jugend" (RFJ) Mag. Johann
Gudenus - auf ihre jeweiligen Funktionen im BPV freiwillig verzichtet
haben, nachdem Bundesparteiobfrau (BPO) Ursula Haubner mehrere
Stunden lang ihren für heute geplanten Rücktritt angekündigt hatte
und ihr Bruder, LH Dr. Jörg Haider, dauernd von einer
Parteineugründung sprach, stellte Stadler richtig.
Er diene weder für Haider noch für Haubner als Vorwand und
Ausrede, noch lasse er sich für die wahren Absichten Haiders den
sprichwörtlichen "Schwarzen Peter" zuschieben, stellte Stadler weiter
klar. Sein Bedarf an der Ausübung dieser Rolle für Haider nach
"Knittelfeld" sei gedeckt.
Nunmehr erwarte er sich von der Bundesführung Wahlerfolge am
laufenden Band, da im BPV ja nun alle Kritiker zurückgetreten seien,
sodaß dort hinkünftig die für die BPO Haubner so wichtige Harmonie
herrsche und die Voraussetzungen geschaffen seien, daß auch der von
Vizekanzler Gorbach eingemahnte Spaßfaktor wieder einkehren könne.
Im übrigen wolle er, Stadler, mit seinen freiwilligen Rücktritt
auch gewährleisten, daß die von Haider gestern verlangte "lässige,
flotte und junge Partei" einschließlich Führungsmannschaft nicht
dauernd befürchten müsse, in Sitzungen mit unangenehmen Wahrheiten
und ignorierten Ursachen im Zusammenhang mit Wahlergebnissen
konfrontiert zu werden.
Abschließend stelle Stadler klar, daß von seiner gestrigen
Entscheidung weder seine Parteimitgliedschaft noch seine Funktion als
Präsident der Freiheitlichen Akademie berührt seien. Letzteres beruhe
auf einer schriftlichen Abmachung zwischen ihn und der
Bundesparteiobfrau Haubner. (Schluß)
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