- 07.03.2005, 10:36:49
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Krenn: Vaterschutzmonat nur ohne Lohnausgleich und im Einvernehmen mit Arbeitgeber!
Wien (OTS/RFW) - Gegen eine zusätzliche finanzielle Belastung der
heimischen Unternehmen im Rahmen des diskutierten "Papamonats"
spricht sich erneut der WKÖ-Vizepräsident und Spitzenkandidat des
Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger zur
Wirtschaftskammer-Wahl, Matthias Krenn heute aus: "Die Wirtschaft
kann und darf bei dieser Diskussion nicht außen vor gelassen werden.
Wir vom RFW fordern: Ein Vaterschutzmonat darf weder gesetzlich
verpflichtend, noch mit Mehrkosten für die heimische Wirtschaft
verbunden sein. Darüber hinaus dürfen Familienväter nur nach
vorheriger Vereinbarung mit ihrem Arbeitgeber nach der Geburt für
einen Monat zu Hause bleiben, natürlich ohne Lohnausgleich."
Was bei dieser, von den Sozialdemokraten angedachten und von
Familienministerin Rauch-Kallat (ÖVP) weitergeführten
Vaterschutzdiskussion anscheinend nicht berücksichtigt wird, ist die
Tatsache, dass bisher nicht einmal drei Prozent der heimischen Väter
bereit sind in Karenz zu gehen: "Führt man sich diese Zahlen vor
Augen, ist es für mich sehr verwunderlich, wieso dieses Thema
momentan so hochgespielt wird. Was mich jedoch noch mehr verwundert,
ist, dass der Wirtschaftsbund sich noch nicht zu dieser drohenden
Mehrbelastung für die heimischen KMUs geäußert hat."
Froh zeigt sich Matthias Krenn über die Unterstützung aus den eigenen
Reihen: "Auch Sozialministerin Haubner spricht sich dafür aus, dass
diese Art von Väterkarenz nur im Rahmen der Kinderbetreuungszeit
konsumiert werden kann, d.h. also, dass sie lediglich das Kindergeld
und keinen Lohnausgleich bekommen. Der RFW als Vertreter der kleinen
und mittelständischen Unternehmen kann dies nur unterstützen", so
Krenn abschließend. (gg)
OTS0082 2005-03-07/10:36
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