• 05.03.2005, 10:16:44
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Vor Frauentag: Kärntner SPÖ-Frauen mahnen offene Forderungen ein

Trannacher will frauenpolitischen Schwerpunkt beim Zukunftsfonds und den Förderrichtlinien des KWF erreichen Klagenfurt (SP-KTN) - Der Internationale Frauentag am 8. März 2005 ist für die SPÖ-Frauen nicht nur Anlass zu Feiern. "Wir sind froh und haben Grund zur Freude über bereits Erreichtes, dürfen in der Euphorie aber auch nicht vergessen, dass es noch viele offene Forderungen gibt, die keinesfalls erfüllt wurden", erklärt die Vorsitzende der Kärntner SP-Frauen, LAbg. Sieglinde Trannacher. Besonders in den Bereichen Berufstätigkeit, Zukunft und Gesundheit, Bildung und Alterssicherung gebe es für Frauen noch viel zu erreichen, so Trannacher. In diesem Zusammenhang verwies Trannacher auf die gute Arbeit von Soziallandesrätin Gaby Schaunig und die Vorbereitung zur Kärntner Lebenssicherung. "Mit der Kärntner Lebenssicherung wird gerade ein nachhaltiges Modell erarbeitet, das für jeden Kärntner eine Mindestsicherung vorsieht und sicherstellt, dass niemand in eine Existenznot gerät, mit der er selbst nicht mehr zurechtkommt - ganz egal in welcher Altersgruppe und auch unabhängig davon, ob Kinder vorhanden sind", betont Trannacher und sieht darin einen wichtigen Meilenstein für Frauen und Männer. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf habe weiterhin höchste Priorität: "Es geht vor allem darum, dass Frauen in Kärnten für die gleiche Arbeit, die sie leisten, auch den gleichen Lohn bekommen." Die Schere zwischen Leistung und Bezahlung sei erneut auseinander gegangen. "Außerdem ist die Kinderbetreuung in Kärnten immer noch nicht adäquat und leistbar. Nimmt man nur die Gruppe der 2- bis 5-Jährigen, so ist Kärnten - laut einer aktuellen Studie der Statistik Austria - bei der Kinderbetreuung immer noch Schlusslicht. Da kann Landesrat Dörfler die Zahlen drehen und wenden wie er will", kritisiert Trannacher. Frauen würden auch weiterhin meist die Familienarbeit übernehmen und nicht zuletzt wegen der Kinderbetreuungssituation deshalb oft in Teilzeitjobs ausweichen. Ein weiterer Vorschlag der SPÖ-Frauen zielt darauf ab, dass Frauen- und Mädchenbetreuungs-Einrichtungen in Kärnten einen gesetzlich verankerten Anspruch auf Subventionen erhalten sollten. Das sei eine Frage der rechtlichen Absicherung. "Bei all diesen Einrichtungen geht es immer darum, auf welcher rechtlichen Basis gearbeitet wird und wie sicher man in die Zukunft planen kann. Das Schlimme - beispielsweise bei Frauenberatungsstellen - ist, dass sie heute nicht wissen, ob sie es im nächsten Jahr noch schaffen werden", so Trannacher. Als weitere Maßnahme wollen die SPÖ-Frauen auch einen klaren frauenpolitischen Schwerpunkt im Zukunftsfonds und bei den Förderrichtlinien des KWF erreichen. (Schluss) Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at ~ Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ-Kärnten Tel.: 0463/577 88 76 od. 77 Fax: 0463/577 88 86 mailto:[email protected] http://www.kaernten.spoe.at ~ *** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS *** ~ OTS0022 2005-03-05/10:16 ~ 051016 Mär 05

Geschäftsführerin Dagmar Onitsch, LAbg. Sieglinde Trannacher,
Ingrid Glockengieser (v.l.)

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