APA OTS Politikportalanalyse: Karl-Heinz Grasser im Zentrum der medialen Berichterstattung

Innsbruck/Wien (OTS) - Im Auftrag von APA OTS erstellt das Innsbrucker Medienforschungsinstitut MediaWatch ein wöchentliches Ranking der 30 meistgenannten Politiker und Verbändevertreter Österreichs.
Im aktuellen Untersuchungszeitraum (25. Februar bis 3. März 2005) werden mit Abstand die meisten Nennungen für Finanzminister Karl-Heinz Grasser registriert. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel verteidigt nun schon seit fünf Wochen den zweiten Platz. Landeshauptmann Jörg Haider kommt auf den dritten Rang.

Karl-Heinz Grasser wird in den untersuchten österreichischen Printmedien in der letzten Woche mit 778 Nennungen am häufigsten genannt. Das juristische Ende der Homepage-Affäre - die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren ein - und die Rede zum Budget 2006 des Finanzministers zeichnen dafür verantwortlich.
Seit nun schon fünf Wochen erreicht Wolfgang Schüssel die zweit meisten Nennungen. 383 mal wird der Bundeskanzler in den Tageszeitungen erwähnt. Im thematischen Zentrum seiner medialen Präsenz liegen der Sicherheitsgipfel, der Europakongress anlässlich des 10. Jahrestages des Beitritts Österreichs zur EU und die Diskussion rund um das Budget 2006.

Jörg Haider nimmt mit 358 Nennungen den dritten Platz im Top-30-Ranking ein. Die Affäre rund um das Fußball-Stadion in Klagenfurt steht nach wie vor im Zentrum der Berichterstattung über den Landeshauptmann. Haider übernimmt die Initiative und versucht, die beiden konkurrierenden Baufirmen zu einem Kompromiss zu überreden, um die Errichtung zu sichern. In der Abhöraffäre attackiert er weiter das Innenministerium.

Ein weiteres mediales Kernthema ist die Debatte rund um die Arbeitszeiten. Erhöhte mediale Aufmerksamkeit erfährt daher Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl mit 274 Nennungen, der Präsident der Industriellenvereinigung Veit Sorger (115 Nennungen) und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (101 Nennungen).

Bundesministerin Elisabeth Gehrer wird insbesondere in Verbindung mit dem Dürer-Hasen genannt. Das kostbare Kunstwerk und die unrechtmäßige Ausfuhr zu einer Ausstellung in Madrid bringen der Wissenschafts- und Kulturministerin 168 Nennungen und den siebten Gesamtrang im Politikerranking.

Die meisten Vertreter im 30-köpfigen Ranking stellt die ÖVP mit 13 Parteimitgliedern. Mit großem Abstand folgen die FPÖ (5 Vertreter) und die SPÖ (4 Vertreter). Neben den parteilosen Politikern BM Karin Miklautsch, BP Heinz Fischer und BM Karl-Heinz Grasser sind im Ranking auch die Verbändevertreter Christoph Leitl, Veit Sorger und Fritz Verzetnitsch vertreten.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das OTS-Politikerportal http://www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

Die kompletten Daten und alle bisherigen Analysen sind über den kostenpflichtigen Service http://www.defacto.at erhältlich (Download über den Link "Alle Analysen" am unteren Ende des Rankings).

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