• 04.03.2005, 11:40:40
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Torta: Offenlegung der Widrich-Klagen

Haider zahlt Widrich-Klagskosten mit Steuergeld - Steuerzahler hat ein Recht, zu wissen, was er finanziert

Klagenfurt (OTS) - Solange Franz Widrich als einziger von elf
Personen die eidesstattliche Erklärung der Stadt Klagenfurt nicht
unterschrieben habe, könne Haider nicht hergehen und die Klagskosten
übernehmen. "Abgesehen davon, dass dieser Vorgang unüblich ist,
könnte er auch gegen das Gleichheitsprinzip verstoßen", sagt
VP-Landesgeschäftsführer Siegfried Torta. Nachdem Widrich den
Steuerzahler für seine Klagsflut zahlen lassen möchte, sei er
offensichtlich nicht davon überzeugt, vor Gericht recht zu bekommen.
"Es gilt die Unschuldsvermutung, aber scheinbar glaubt nicht einmal
der Landeshauptmann daran", so Torta. Anders könne er sich den Griff
in die Taschen der Bürger durch Haider nicht erklären. Da der
Landeshauptmann immer von Transparenz spreche, sollten Haider und
Widrich ihre Klagen offen legen, damit die Steuerzahler wissen, was
ihnen drohe.

Weiters trete der Landeshauptmann immer gegen eine
Zweiklassen-Gesellschaft auf. "Jetzt konstruiert Haider eine Lex
Widrich. Er hat vergessen, dass er nicht Landeshauptmann von Widrich
ist", schließt Torta. Wenn Widrich sich in eine Klags-Flut
verstricke, müsse er sich bewusst sein, worauf er sich einlasse, und
könne nicht den Steuerzahler dafür aufkommen lassen.

OTS0126    2005-03-04/11:40

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