Torta: Offenlegung der Widrich-Klagen

Haider zahlt Widrich-Klagskosten mit Steuergeld - Steuerzahler hat ein Recht, zu wissen, was er finanziert

Klagenfurt (OTS) - Solange Franz Widrich als einziger von elf Personen die eidesstattliche Erklärung der Stadt Klagenfurt nicht unterschrieben habe, könne Haider nicht hergehen und die Klagskosten übernehmen. "Abgesehen davon, dass dieser Vorgang unüblich ist, könnte er auch gegen das Gleichheitsprinzip verstoßen", sagt VP-Landesgeschäftsführer Siegfried Torta. Nachdem Widrich den Steuerzahler für seine Klagsflut zahlen lassen möchte, sei er offensichtlich nicht davon überzeugt, vor Gericht recht zu bekommen. "Es gilt die Unschuldsvermutung, aber scheinbar glaubt nicht einmal der Landeshauptmann daran", so Torta. Anders könne er sich den Griff in die Taschen der Bürger durch Haider nicht erklären. Da der Landeshauptmann immer von Transparenz spreche, sollten Haider und Widrich ihre Klagen offen legen, damit die Steuerzahler wissen, was ihnen drohe.

Weiters trete der Landeshauptmann immer gegen eine Zweiklassen-Gesellschaft auf. "Jetzt konstruiert Haider eine Lex Widrich. Er hat vergessen, dass er nicht Landeshauptmann von Widrich ist", schließt Torta. Wenn Widrich sich in eine Klags-Flut verstricke, müsse er sich bewusst sein, worauf er sich einlasse, und könne nicht den Steuerzahler dafür aufkommen lassen.

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