Austria Tabak/Gallaher - Ergebnisse 2004

Vorläufige Bekanntgabe der Ergebnisse für das mit 31. Dezember 2004 endende Jahr

Wien (OTS) - Auszug aus einer beglaubigten Übersetzung der Jahresergebnisse 2004 der Gallaher Gruppe vom 2. März 2005. Der Originaltext ist unter www.gallaher-group.com verfügbar.

Highlights 2004 2003 - Absatzvolumen 170,6 Mrd. 160,2 Mrd. +6,5% - Umsatz £9.553 Mio. £9.048 Mio. +5,6% - Nettoumsatz(1) £3.985 Mio. £3.641 Mio. +9,5% - EBITA(2) £651 Mio. £627 Mio. +3,9% - PBTA(3) £529 Mio. £501 Mio. +5,8% - Berichtigter Gewinn vor Steuern(4) £446 Mio. £418 Mio. +6,7% - Gewinn vor Steuern £429 Mio. £379 Mio. +13,3% - Berichtigter Gewinn je Aktie(5) 58,9 pence 55,5 pence +6,1% - Gewinn je Aktie(6) 44,5 pence 38,0 pence +16,8% - Vorgeschlagene Schlussdividende 21,50 pence 20,15 pence +6,7% - Vorgeschlagene Gesamtdividende 31,50 pence 29,60 pence +6,4%

(1) Umsatz abzüglich der von Konzernunternehmen bezahlten Steuern.

(2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung immaterieller Vermögenswerte und außerordentlichen Aufwendungen.

(3) Ergebnis vor Steuern, Abschreibung immaterieller Vermögenswerte und außerordentlichen Aufwendungen.

(4) Gewinn vor Steuern und außerordentlichen Aufwendungen.

(5) Berichtigt: vor Abschreibung immaterieller Vermögenswerte und außerordentlichen Aufwendungen (ohne Steuern).

(6) Basis: inkludiert die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte und außerordentliche Aufwendungen.

Anmerkung: Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte belief sich auf GBP 83 Mio. (2003: GBP 83 Mio.), die außerordentlichen Aufwendungen auf GBP 17m (2003: £39 Mio).

Unter Bezugnahme auf die Ergebnisse erklärte Nigel Northridge, Chief Executive:

"2004 war trotz schwieriger Marktbedingungen, vor allem in Kontinentaleuropa, wieder ein Rekordjahr. Ein organisches Wachstum sowie eine gesteigerte Kosteneffizienz sorgten für Verbesserungen bei Absatzvolumen, Gewinn und Liquidität. Wir haben erfolgreich neue Märkte erschlossen und unseren Marktanteil in einigen Schlüsselregionen, vor allem in der Region GUS, weiter gesteigert. Wir blicken nach wie vor zuversichtlich in die Zukunft und sind weiterhin festentschlossen, die Renditen für unsere Aktionäre weiter zu maximieren."

Rückfragen:
Claire Jenkins - Gallaher Group, Director
Investor Relations Tel: +44/1932 832637
Helmut Dumfahrt - Gallaher Europe
Austria Tabak Tel: +43/1/313 42-1272
Anthony Cardew - Cardew Group Tel: +44/20 7930 0777

ÜBERSICHT

Gallaher hat seine Interessen in den etablierten Märkten sowie in den Emerging Markets in ganz Europa und Asien ausgebaut und damit eine starke Performance geboten. Der berichtigte Gewinn je Aktie ist um 6,1% auf 58,9 pence gestiegen. Diese Steigerung konnte trotz schwieriger Marktbedingungen sowie trotz der generell negativen Auswirkungen der Devisenumrechnung erzielt werden.

Nach Bewältigung der Absatzeinbrüche in einigen der wichtigsten EU-Märkte der Gruppe (aufgrund von Steuererhöhungen und des damit verbundenen grenzüberschreitenden Handels) steigerte Gallaher den Zigarettenabsatz um insgesamt 6,5% auf 170,6 Mrd. Diese Steigerung beruhte auf Marktanteilsgewinnen in der gesamten GUS-Region und in einigen kontinentaleuropäischen Ländern und bewirkte einen 5,4%-igen Anstieg des EBITA für den gesamten Tabakbereich auf GBP 585 Mio (2003: GBP 556 Mio).

Das UK EBITA stieg um 5,2% auf GBP 302 Mio (2003: GBP 287 Mio.), was ein Gesamtabsatzvolumen in UK von 20,2 Mrd (ein Rückgang von 0,4% gegenüber 2003), Preiserhöhungen und niedrigere Betriebskosten (einschließlich der Einsparungen infolge des 2003 begonnenen Umstrukturierungsprogramms) widerspiegelt.

Gallaher steigerte das Absatzvolumen in Kontinentaleuropa um 6,4% auf 50,5 Mrd Zigaretten. Die Marktanteilsgewinne in einigen Märkten -darunter Italien, Polen, Tschechische Republik und der Balkan -konnten die Absatzeinbrüche in anderen Märkten mehr als ausgleichen. Diese starke Performance bewirkte eine 2,2%-ige Steigerung des Tabak-EBITA in der Region CE auf GBP 176 Mio (2003: GBP 172 Mio) trotz des schwächeren Euros. Das Vertriebs-EBITA in der Region CE ging auf GBP 66 Mio zurück (2003: GBP 71 Mio), was vorwiegend auf die generellen Marktrückgänge in Österreich und Deutschland zurückzuführen ist.

In der Region GUS (CIS) zeigte die Gruppe ein kräftiges Absatz-und Gewinnwachstum. Marktanteilsgewinne und Verbesserungen des Absatzmixes in der gesamten Region sowie Preiserhöhungen bewirkten einen 10,3%-igen Absatzzuwachs bei Zigaretten auf 91,0 Mrd (2003:
82,5 Mrd). Das CIS EBITA konnte trotz des deutlich schwächeren US-Dollars signifikant - um 31,2% - auf GBP 57 Mio (2003: GBP 44 Mio) gesteigert werden.

Absatzrückgänge in Afrika, dem Nahen Osten und der Republik Irland sowie nachteilige Wechselkursbewegungen bewirkten ein vermindertes RoW EBITA von GBP 50 Mio (2003: GBP 53 Mio). Die Auswirkungen des 11,3%-igen Absatzrückgangs bei Zigaretten in RoW [Rest of World -Rest der Welt] auf 8,9 Mrd (2003: 10,0 Mrd) sowie der schwächere Euro und US-Dollar wurden zum Teil durch Effizienzsteigerungen, einschließlich Kostenvorteile infolge der Umstrukturierungsaktivitäten der Gruppe, wettgemacht.

Gallaher hat 2004 seine hohe Produktionseffizienz gehalten und die konzernweite Produktivität im Zigarettenbereich um 15,1% gesteigert. Diese Leistung in Verbindung mit niedrigeren Rohtabak- und sonstigen Materialkosten bewirkte eine Senkung der Stückkosten um real 6,6%.

Gallaher generierte 2004 einen Mittelzufluss von GBP 245 Mio, was auf eine starke operative Leistung und eine Verminderung der Investitionsausgaben zurückzuführen ist.

Eine vorgeschlagene Schlussdividende von 21,50 pence (2003: 20,15 pence) ergibt eine Steigerung der Gesamtdividende von 6,4% auf 31,50 pence (2003: 29,60 pence).

Die aktuelle Geschäftsentwicklung entspricht den Erwartungen.

ERGEBNISSE 2004

Gruppe

Mit GBP 9.553 Mio erhöhte sich der Umsatz im Jahr 2004 um 5,6% gegenüber 2003, wobei das Zigarettenabsatzvolumen um 6,5% auf 170,6 Mrd stieg. Der Umsatz exklusive Steuern ("Nettoumsatz") stieg um 9,5% auf GBP 3.985 Mio. (2003: GBP 3.641 Mio.).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung immaterieller Vermögenswerte und außerordentlichen Aufwendungen ("EBITA") stieg um 3,9% auf GBP 651 Mio. (2003: GBP 627 Mio.).

Das EBITA des gesamten Tabakbereichs stieg um 5,4% auf GBP 585 Mio (2003: GBP 556 Mio), während das EBITA aus den kontinentaleuropäischen Vertriebsunternehmen auf GBP 66 Mio (2003:
GBP 71 Mio) zurückging.

Das Ergebnis vor Steuern, Abschreibung immaterieller Vermögenswerte und außerordentlichen Aufwendungen ("PBTA") stieg um 5,8% auf GBP 529 Mio. (2003: GBP 501 Mio.).

Der Betriebsgewinn betrug GBP 551 Mio. (2003: GBP 505 Mio.), der Gewinn vor Steuern betrug GBP 429 Mio. (2003: GBP 379 Mio.) - beides spiegelt verbesserte Marktbedingungen und geringere außerordentliche Aufwendungen von GBP 17 Mio. (2003: GBP 39 Mio.) im Zusammenhang mit der Umstrukturierung von Gallahers europäischen Standorten wider.

Der berichtigte Gewinn je Aktie stieg um 6,1% auf 58,9 pence (2003: 55,5 pence). Nach Abzug der Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte und der außerordentlichen Aufwendungen, ohne Steuern, betrug der Basisgewinn je Aktie 44,5 pence (2003: 38,0 pence).

Die Performance von Gallaher wurde durch die Auswirkungen der Devisenumrechnung infolge eines etwas schwächeren Euros und eines erheblich schwächeren US-Dollars negativ beeinflusst. Allerdings wurden diese Auswirkungen im Hinblick auf den Gewinn je Aktie durch konzernweite Hedgingaktivitäten vor allem hinsichtlich des Euro teilweise ausgeglichen.

Das Board von Gallaher empfiehlt eine Schlussdividende von 21,5 pence je Stammaktie, was einer Gesamtdividende von 31,5 pence je Stammaktie (126,0 pence pro ADS-Aktie) für das Gesamtjahr entspricht. Dies entspricht einer Steigerung von 6,4% gegenüber der Gesamtdividende für 2003 von 29,6 pence je Stammaktie (118,4 pence je ADS-Aktie).

Vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre bei Gallahers Jahreshauptversammlung am 11. Mai 2005 wird diese Dividende am 24. Mai 2005 an Stammaktionäre ausgeschüttet, die am 18. März 2005 zu Börsenschluss im Aktienbuch eingetragen sind. Für ADS-Inhaber wird die Bank of New York die ADS-Schlussdividende von 86,0 pence in US-Dollar umwandeln und am 31. Mai 2005 an die ADS-Inhaber ausschütten.

Die Geschäftsleitung ist der Meinung, dass durch Ausweisung der Ergebnisse vor Abschreibungen und außerordentlichen Aufwendungen (EBITA, PBTA und berichtigter Gewinn je Aktie) die zugrundeliegende Unternehmensperformance besser vergleichbar ist.

Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen für 2004 belaufen sich auf insgesamt GBP 17 Mio (2003: GBP 39 Mio). Die derzeit laufende betriebliche und administrative Umstrukturierung der europäischen Standorte verläuft weiterhin gemäß den Erwartungen der Geschäftsleitung.

Im Jänner 2005 hat Gallaher Vorschläge für eine weitere Umstrukturierung seiner europäischen Standorte bekannt gegeben. Diese Vorschläge umfassen: die Schließung der Zigarettenfabrik in Schwaz und der Zigarrenfabrik in Fürstenfeld in Österreich im Jahr 2005; eine weitere Umstrukturierung der Produktion in den Zigaretten- und Zigarrenfabriken in Lisnafillan und Cardiff in UK; sowie die Neuorganisation einiger Aspekte des Vertriebsnetzes.

Von diesen Maßnahmen könnten im gesamten Unternehmen ungefähr 250 Arbeitsplätze in der Produktion betroffen sein. Ein umfassender Mitarbeiterinformationsprozess läuft bereits.

Überblick nach Segmenten

UK CE CIS (GUS) RoW Gesamt (£ Mio.) (£ Mio.) (£ Mio.) (£ Mio.) (£ Mio.) Bruttoumsatz 2004 3.680 4.979 409 485 9.553 2003 3.611 4.534 373 530 9.048 Nettoumsatz(1) 2004 568 2.990 307 120 3.985 2003 578 2.637 295 131 3.641 EBITA(2) 2004 302 242 57 50 651 2003 287 243 44 53 627 Betriebsergebnis 2004 291 163 47 50 551 2003 267 169 34 35 505 EBITA-Marge(3) 2004 (%) 53,2 8,1 18,7 42,0 16,3 2003 (%) 49,7 9,2 14,8 40,3 17,2

(1) Bruttoumsatz abzüglich der von Konzernunternehmen bezahlten Steuern.

(2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung immaterieller Vermögenswerte und außerordentlichen Aufwendungen.

(3) Ergebnis vor Abschreibung immaterieller Vermögenswerte und außerordentlichen Aufwendungen, ausgedrückt als Prozentsatz vom Nettoumsatz.

UK

Der Umsatz in UK stieg um 1,9% auf GBP 3.680 Mio. (2003: GBP 3.611 Mio.). Die Steigerung spiegelt größtenteils Preiserhöhungen (staatliche Abgabe in UK und eigene Preiserhöhungen seitens Gallaher) sowie die Vorziehung von Verkäufen an den Handel wider, die zum Teil durch den Umstieg der Konsumenten auf billigere Produkte und die Auswirkungen von Absatzrückgängen in den Zigaretten- und Zigarrenmärkten wettgemacht wurden. Gallahers Zigarettenabsatzvolumina fielen etwas niedriger aus, doch der Marktanteil stieg weiterhin.

Der Nettoumsatz in UK verminderte sich um 1,8% auf GBP 568 Mio. (2003: GBP 578 Mio.).

Das UK EBITA stieg um 5,2% auf GBP 302 Mio. (2003: GBP 287 Mio.), was vorwiegend auf herstellerseitige Preiserhöhungen und geringere Kosten zurückzuführen ist. Das Wachstum wurde durch den Umstieg auf billigere Produkte und geringere Absatzmengen beeinträchtigt. Kostenvorteile konnten durch Einsparungen infolge des betrieblichen Umstrukturierungsprogramms und den Vergleich mit 2003 erzielt werden; 2003 enthielt zusätzliche Marketinginvestitionen im Vorfeld der Umsetzung des Tobacco Advertising and Promotion Act.

Diese Kostensenkung in Verbindung mit den günstigen Auswirkungen der herstellerseitigen Preiserhöhungen bewirkte eine verbesserte EBITA-Marge von 53,2% (2003: 49,7%).

Der Betriebsgewinn für UK betrug GBP 291 Mio. (2003: GBP 267 Mio.) - wobei dieser Anstieg die verbesserten Marktbedingungen sowie die geringeren außerordentlichen Aufwendungen in UK von GBP 9 Mio. (2003:
GBP 18 Mio.) im Jahr 2004 widerspiegelt.

Kontinentaleuropa ("CE")

Kontinentaleuropa bot 2004 eine starke Performance und steigerte den Umsatz um 9,8% auf GBP 4.979 Mio (2003: GBP 4.534 Mio). Diese Steigerung konnte trotz schwieriger Marktbedingungen und trotz der Schwäche des Euro erzielt werden. Das CE-Zigarettenabsatzvolumen stieg um 6,4% auf 50,5 Mrd (2003: 47,4 Mrd). Das zugrundeliegende Absatzwachstum betrug 1,2% nach Bereinigung um die Absatzmengen von Gallaher Polen nach dem Erwerb von KT Merkury im Juli 2003.

Der CE-Nettoumsatz erhöhte sich um 13,4% auf GBP 2.990 Mio (2003:
GBP 2.637 Mio) und setzte sich zusammen aus: CE-Nettoumsatz Tabak von GBP 446 Mio (2003: GBP 434 Mio) und einem Nettoumsatz Vertrieb von GBP 2.544 Mio (2003: GBP 2.203 Mio). Dieser Bereich profitierte mit GBP 490 Mio vom Kauf von Lekkerland Europa ("LEH") durch das verbundene Unternehmen der Gruppe, Lekkerland-Tobaccoland ("L-T"), im Jänner 2004. Der zugrundeliegende Vertriebsnettoumsatz ging um 6,7% zurück, was die Marktrückgänge in Österreich und Deutschland widerspiegelt.

Im Jahr 2004 bewirkte eine Änderung der Route auf den italienischen Markt für die Absatzmengen des Joint Ventures der Gruppe mit Reynolds American, RGI - über das Unternehmen Gallaher Italia - eine Erhöhung sowohl des Nettoumsatzes als auch der Kosten um GBP 22 Mio.

Das CE EBITA betrug GBP 242 Mio (2003: GBP 243 Mio), davon GBP 176 Mio (2003: GBP 172 Mio) aus dem Tabakbereich und GBP 66 Mio (2003:
GBP 71 Mio) aus dem Vertriebsgeschäft.

2004 nahm Gallaher Preiserhöhungen vor und verteidigte seine Position in den reifen Märkten. Die Gruppe profitierte außerdem von Kosteneinsparungen infolge der laufenden betrieblichen und administrativen Umstrukturierung und setzte den Ausbau seiner Aktivitäten in neueren Märkten weiter fort. In Verbindung mit der weiterhin erfolgreichen Entwicklung von RGI konnten diese Faktoren, die Auswirkungen der Marktrückgänge im Tabakbereich in Österreich, Schweden, Frankreich und Deutschland weitestgehend mildern und sowohl die Gründungskosten in Polen als auch nachteilige Auswirkungen bei der Devisenumrechnung auffangen.

Die Vertriebsunternehmen spürten ebenfalls die Auswirkungen der Marktrückgänge in Österreich und Deutschland. ATG, das deutsche Automatenunternehmen der Gruppe, war durch Steuererhöhungen im März 2004 besonders stark betroffen. Diese nachteiligen Faktoren wurden durch die Eingliederung von LEH ab Jänner 2004 zum Teil ausgeglichen.

Die EBITA-Marge im Tabakbereich betrug, nach Hinzufügung der konzerninternen Umsätze zu den Vertriebsunternehmen, 32,7% (2003:
31,9%), was vorwiegend auf Preiserhöhungen und verbesserte betriebliche Effizienz in der gesamten Region zurückzuführen ist. Die Eingliederung von LEH bewirkte eine Verminderung der EBITA-Marge im Vertriebsbereich auf 2,6% (2003: 3,2%). Die EBITA-Marge für die Region CE betrug 8,1% (2003: 9,2%), was die zunehmende Gewichtung der Vertriebsunternehmen innerhalb der Bereichsnettoumsätze widerspiegelt.

Nach Abzug der außerordentlichen Aufwendungen von GBP 8 Mio (2003:
GBP 3 Mio). betrug der Betriebsgewinn in der Region CE GBP 163 Mio (2003: GBP 169 Mio),

Gemeinschaft Unabhängiger Staaten ("GUS")

Die gesamte Region GUS verzeichnete ein kräftiges Absatzwachstum und Marktanteilszugewinne. Die Absatzmengen stiegen um 10,3% auf 91,0 Mrd. Zigaretten (2003: 82,5 Mrd.). Dieses Wachstum konnte trotz Verbrauchsteuererhöhungen sowohl in Russland als auch in der Ukraine und herstellerseitiger Preiserhöhungen erzielt werden. Diese starke Performance konnte die Auswirkungen des erheblich geschwächten US-Dollars (zeigt sich größtenteils in den auf US-Dollar lautenden Umsätzen) mehr als ausgleichen und bewirkte einen 9,8%-igen Anstieg des GUS-Umsatzes auf GBP 409 Mio (2003: GBP 373 Mio). Der Nettoumsatz in der GUS fiel um 4,2% auf GBP 307 Mio. (2003: GBP 295 Mio.).

Das GUS-EBITA stieg um 31,2% auf GBP 57 Mio. (2003: GBP 44 Mio.). Dieses deutliche Wachstum überdeckt die erheblich negativen Auswirkungen der Umrechnung des GUS-Gewinns in Pfund Sterling und spiegelt die laufende Verbesserung des Absatzmixes von Gallaher, die positiven Auswirkungen der eigenen Preiserhöhungen der Gruppe sowie weitere Verbesserungen der Produktionskosteneffizienz wider. Die GUS EBITA-Marge stieg auf 18,7% (2003: 14,8%).

Rest der Welt ("RoW")

Gallahers RoW-Umsatz sank um 8,5% auf GBP 485 Mio. (2003: GBP 530 Mio.), und der RoW-Nettoumsatz ging um 8,7% auf GBP 120 Mio. (2003:
GBP 131 Mio.) zurück. Diese Entwicklungen spiegeln vorwiegend die geringeren Absatzmengen in der Republik Irland und den Regionen Afrika und Naher Osten ("AMELA") sowie ungünstige Wechselkursbewegungen wider. Die RoW-Absatzmengen betrugen insgesamt 8,9 Mrd. Zigaretten (2003: 10 Mrd.).

In der Republik Irland trugen herstellerseitige Preiserhöhungen und günstige Veränderungen der Kostenstruktur infolge der 2003 erfolgten Werksschließung zu einem Ausgleich der geringeren Absatzmengen im verkleinerten irischen Markt bei.

Gallaher konnte auch die Auswirkungen von Absatzrückgängen in der Region AMELA durch eine strikte Kostenkontrolle mildern.

Das RoW EBITA betrug GBP 50 Mio (2003: GBP 53 Mio), und die EBITA-Marge stieg auf 42,0% (2003: 40,3%).

Der Betriebsgewinn in der Region RoW betrug GBP 50 Mio. (2003: GBP 35 Mio.) - wobei dieser Anstieg vorwiegend das Fehlen außerordentlicher Aufwendungen in RoW 2004 (2003: GBP 18 Mio.) widerspiegelt.

OPERATIVER BEREICH

Gruppe

Im Jahr 2004 verfolgte Gallaher weiterhin die Strategie, einen Wert für seine Anleger zu schaffen und die Grundlagen für zukünftiges Wachstum durch die Entwicklung eines ausgewogenen Portefeuilles an Beteiligungen in etablierten Märkten sowie in Emerging Markets weiter auszubauen.

Die führende Position der Gruppe in reifen Märkten in der EU unterstützte Zuwächse in ihren Wachstumsmärkten in ganz Europa und der GUS - und zwar trotz Absatzeinbrüchen in einigen wichtigen EU-Märkten aufgrund von Steuererhöhungen und des damit verbundenen grenzüberschreitenden Handels.

Gallahers Absatzmengen stiegen insgesamt um 6,5% auf 170,6 Mrd. Zigaretten. Dieses Wachstum beruhte auf Marktanteilszugewinnen in der gesamten GUS sowie in einigen CE-Ländern, darunter Italien, Polen, Tschechische Republik und der Balkan.

Zigarettenabsatzmengen nach Divisionen

2004 2003 Veränderung (Mrd.) (Mrd.) (%) UK 20,2 20,3 (0,4) Kontinentaleuropa(1) 50,5 47,4 6,4 CIS (GUS) 91,0 82,5 10,3 Rest der Welt (RoW) 8,9 10,0 (11,3) Gruppe gesamt(2) 170,6 160,2 6,5

(1) Das Absatzvolumen CE gesamt, ohne das auf die in der zweiten Jahreshälfte 2003 erworbene Gallaher Polen (vormals KT Merkury) entfallende Volumen, stieg um 1,2% auf 46,3 Mrd. Zigaretten (2003 exkl. Gallaher Polen: 45,7 Mrd). Gallahers Absatzmengen in Polen betrugen 2004 4,1 Mrd. Zigaretten (2003 Proforma Gallaher Polen / KT Merkury: 2,4 Mrd).

(2) Die Absatzmengen der Gruppe insgesamt - ausgenommen jene von Gallaher Polen - stiegen um 5,0% auf 166,5 Mrd. Zigaretten (2003 exkl. Gallaher Polen: 158,5 Mrd).

Kontinentaleuropa (CE)

In Kontinentaleuropa erzielte Gallaher mit seiner Strategie der Verteidigung seiner führenden Position im reifen österreichischen und schwedischen Zigarettenmarkt Fortschritte, wobei die Gruppe gleichzeitig ihre Marktanteile anderswo ausbaute, mit erheblichen Zuwächsen in Italien, Polen, der Tschechischen Republik und auf dem Balkan.

Gallaher erhöhte seine zugrunde liegenden kontinentaleuropäischen Absatzmengen (exklusive Polen) um 1,2% auf 46,3 Mrd. Zigaretten. Dies war größtenteils auf das Wachstum in Italien, der Tschechischen Republik, auf dem Balkan und bei Handelsmarken zurückzuführen und konnte trotz erheblicher, steuerlich bedingter Absatzrückgänge in einigen Märkten in Europa erzielt werden.

Das Wachstum der Gruppe in Polen nach dem Erwerb von KT Merkury bewirkte einen 6,4%-igen Anstieg von Gallahers kontinentaleuropäischen Gesamtabsatzmengen auf 50,5 Mrd. Zigaretten.

- Tabakerzeugnisse

Der Markt für in Österreich versteuerte Zigaretten ging um ca. 5% zurück. Das Absatzvolumen zum Jahresende wurden durch Vorziehkäufe im Jahr 2004 gestützt, und zwar aufgrund einer gesteigerten Nachfrage im Vorfeld einer Steuer- und Preiserhöhung im Jänner 2005. Ohne diese Vorverlagerung von Umsätzen wäre der österreichische Markt größtenteils infolge zunehmender illegaler grenzüberschreitender Einkäufe in den neuen EU-Mitgliedsländern um ca. 7,0% zurückgegangen.

Der österreichische Marktanteil der Gallaher-Gruppe betrug 45,2% (2003: 46,5%). Das entspricht einem mäßigen Marktanteilsrückgang im Vergleich zu dem in den Vorjahren beobachteten Trend. Dies war auf die Stabilisierung des Marktanteils von Memphis, der Kernmarke von Gallaher, bei 27,0% (2003: 26,8%) zurückzuführen, gestützt durch ein kleines Wachstum der Marke Memphis Classic.

In Schweden gingen die Absatzmengen auf dem versteuerten Zigarettenmarkt um ca. 5% zurück, wobei ein Anstieg des grenzüberschreitenden Handels aus den neuen EU-Mitgliedsländern den grundlegenden Rückgang der reifen Märkte verstärkte.

Der Gesamtmarktanteil der Gallaher-Gruppe betrug 38,2% (2003:
39,1%), wobei das Wachstum der jüngeren Gallaher-Marke Level die laufenden Rückgänge der reifen Marken Blend und Right teilweise ausgleichen konnte.

Der Snus-Markt in Schweden wuchs um 3,6%. Gallaher steigerte seinen durchschnittlichen Anteil an diesem Markt trotz einer harten Konkurrenz durch andere neue Marktteilnehmer auf 2,4% (2003: 1,3%).

In Deutschland ging der versteuerte Zigarettenmarkt aufgrund erheblicher Erhöhungen der Steuer, der Einzelhandelspreise und des deutlich wachsenden grenzüberschreitenden Handels um insgesamt 15,5% zurück. Der große Handelsmarkensektor übertraf den breiteren Zigarettenmarkt mit einem Absatzrückgang von nur 11,3%, bei einem auf 16,9% gestiegenen Marktanteil.

Gallaher konnte seine Führung im Handelsmarkenzigarettensektor weiter ausbauen und seinen Anteil am Gesamtmarkt - über Handelsmarken - auf 8,5% (2003: 7,3%) erhöhen und dabei gleichzeitig seinen Marktanteil bei den Markenzigaretten bei 0,7% halten.

In der zweiten Jahreshälfte 2004 brachte Gallaher ein Sortiment von Ronson-Zigaretten und anderen Tabakprodukten, darunter auch Single Packs, auf den deutschen Markt. Die anfänglichen Ronson-Absatzmengen waren vielversprechend.

In Griechenland verzeichnete der Zigarettenmarkt einen Verbrauchertrend weg von Premium-Marken hin zu preisgünstigeren Marken. Dieser Trend hat sich auf Gallahers Hauptmarke Silk Cut ausgewirkt, die einen Absatzrückgang von 8,4% verzeichnete. Im Feinschnittmarkt steigerte Gallaher die Absatzmengen um 21,0%, beruhend auf dem anhaltenden Erfolg von Old Holborn.

In Frankreich ging der gesamte versteuerte Zigarettenmarkt infolge mehrerer aufeinander folgender deutlicher Steuererhöhungen bei Zigaretten um 21,1% zurück.

Der Anteil der Gallaher-Gruppe am Gesamtmarkt betrug 3,1% (2003:
3,0%), mit einer soliden Performance sowohl von Gallahers Benson & Hedges Metal-Familie als auch der von Reynolds-Gallaher International vertriebenen Marken, darunter die jüngst eingeführte Austin.

Gallaher hat auch auf dem französischen Zigarrenmarkt gute Ergebnisse erzielt. Das Wachstum von Hamlet bewirkte eine Erhöhung des Marktanteils der Gruppe auf 1,2% (2003: 0,7%).

Im Vergleich mit den anderen großen kontinentaleuropäischen Märkten blieben die Absatzmengen im versteuerten Zigarettenmarkt in Italien und Spanien mit Rückgängen von 2,3% bzw. 0,4% insgesamt relativ stabil.

Gallahers Marktanteil in Italien stieg auf 4,9% (2003: 3,2%). Dieser Erfolg basierte auf dem Wachstum von Benson & Hedges American Blend. Der Marktanteil der Gruppe in Spanien betrug 1,7% (2003:
1,6%).

Gallaher konnte in Zentral- und Osteuropa weiterhin große Fortschritte verzeichnen.

In Polen wuchs der Zigarettenmarktanteil der Gruppe im Jahr 2004 und erreichte im Dezember 4,9%, ausgehend von 2,6% im Dezember 2003. 2004 betrug Gallahers durchschnittlicher Marktanteil 4,0%. Der Erfolg der Gruppe in Polen beruht auf dem Wachstum seiner internationalen Marken, vor allem LD und Level.

Nach dem EU-Beitritt der Tschechischen Republik und der Abschaffung der Importzölle ist Gallaher nunmehr in einer Reihe von Preisklassen im Markt konkurrenzfähig. Die Gruppe hat in der zweiten Jahreshälfte große Fortschritte erzielt, wobei sie aufgrund der Umsätze der Marke Ronson im Dezember einen Marktanteil von 6,2% erreichte (Dezember 2003: 0,1%). 2004 lag Gallahers durchschnittlicher Marktanteil in der Tschechischen Republik bei 1,8%.

Gallaher hat auch in Estland und auf dem Balkan gute Fortschritte gemacht, wobei die Gruppe in Rumänien eine Fabrik eröffnet hat. Die Gruppe steigerte ihren Marktanteil in Estland auf 28,2% (2003: 23,0%) und erhöhte ihren Marktanteil auf dem gesamten Balkan auf geschätzte 5,6% (2003: 4,9%).

- Vertrieb

Gallahers Vertriebsunternehmen litten unter den Marktrückgängen in Österreich und Deutschland.

In Österreich konnten eine fortgesetzte Konzentration auf die Betriebskosten bei TOBA sowie Preiserhöhungen im österreichischen Zigarettenmarkt die Auswirkungen des Gesamtmarktrückgangs größtenteils wettmachen.

In Deutschland war ATG - die Automatengesellschaft, an der Gallaher mit 63,9% beteiligt ist - vom Rückgang des Gesamtmarktes und vom Umstieg der Konsumenten von Markenzigaretten auf Handelsmarken und andere preisgünstigere Tabakprodukte betroffen. Der Markenzigarettensektor ging um 16,3% zurück.

Darüber hinaus war ATG von einer ungünstigen optischen Preisgestaltung im Automatenvertrieb nach der Steuererhöhung im März betroffen - obgleich die darauf folgende Steuererhöhung im Dezember wieder Gleichheit in der optischen Preisgestaltung zwischen den Automaten- und den Einzelhandelsmärkten für Premium-Marken hergestellt hat.

Die Auswirkungen dieser ungünstigen Marktbedingungen auf ATG wurden durch die Konzentration auf eine Senkung der Betriebskosten (einschließlich einer weiteren Rationalisierung der Automatenstandorte) und höhere Margen nach den Preiserhöhungen im deutschen Markt teilweise gemildert.

ATGs Anteil am gesamten Zigarettenabsatz betrug 6,0% (2003: 5,9%).

Die geringeren deutschen Zigarettenabsatzmengen haben sich auch auf Lekkerland-Tobaccoland ("L-T"), ein verbundenes Unternehmen, an dem Gallaher mit 25,1% beteiligt ist, ausgewirkt. Diese Auswirkungen wurden jedoch durch L-Ts Erwerb von Lekkerland Europa im Jänner 2004 mehr als ausgeglichen.

Produktion

Gallaher konnte seine hohe Produktionseffizienz im Jahr 2004 halten.

Unterstützt durch die Vorteile des Umstrukturierungsprogramms für die europäischen Standorte, das im Mai 2003 bekannt gegeben wurde, konnte die Gruppe ihre Zigarettenproduktivität (definiert als Produktionsausstoß pro Arbeitsstunde) insgesamt um 15,1% steigern. Gemeinsam mit den geringeren Rohtabak- und sonstigen Materialkosten bewirkte diese Leistung eine Verminderung der Stückkosten der Gruppe um real 6,6%.

Seit Jahresende hat Gallaher Vorschläge für weitere Umstrukturierungen seiner europäischen Standorte bekannt gegeben. Unter Beibehaltung der Gesamtproduktionskapazität der Gruppe würden diese Vorschläge Gallahers Wettbewerbsposition verbessern und es der Gruppe erlauben, die nötige Flexibilität zu wahren, um sich veränderlichen Marktbedingungen anzupassen.

Gallaher hat vor, die Zigarettenfabrik in Schwaz und die Zigarrenfabrik in Fürstenfeld in Österreich 2005 zu schließen und die Produktion in seinen Zigaretten- bzw. Zigarrenfabriken in Lisnafillan und Cardiff in Großbritannien weiter umzustrukturieren. Ein umfassender Mitarbeiterinformationsprozess läuft bereits.

Im Bestreben, seine Geschäftstätigkeit in Osteuropa und in den Entwicklungsmärkten auszubauen, plant Gallaher die Errichtung von lokalen Produktionsstätten, wo dies angebracht ist, und die Konzentration der verbleibenden Produktion für die Entwicklungsmärkte im Werk in Polen. Die Gruppe hat mit der Produktion vor Ort in Rumänien in der zweiten Jahreshälfte 2004 begonnen, und ihre Marken werden in Bosnien und Mazedonien auf Lohnfertigungsbasis hergestellt.

- Kontinentaleuropa

Die Zigarettenproduktivität in Gallahers kontinentaleuropäischen Fabriken in Österreich stieg um 10,7%. Diese Verbesserung ergab sich aus der 2003 angekündigten Umstrukturierung im Zusammenspiel mit verbesserter Effizienz in den Werken. Eine neue Ultrahochgeschwindigkeitsfertigungslinie wurde in Gallahers größter österreichischer Fabrik in Linz installiert, und die Gruppe plant die Installation weiterer Ultrahochgeschwindigkeitslinien sowohl in Linz als auch in Hainburg im Jahr 2005. Die Zigarettenstückkosten sanken um real 6,9%.

In Gallahers Fabrik in Polen ermöglichte die Installation neuer Produktionsanlagen in Verbindung mit verbesserten Arbeitsabläufen der Gruppe, eine höhere Nachfrage zu befriedigen und gleichzeitig die erforderliche Flexibilität zu schaffen, um ein wachsendes Markenportfolio zu produzieren. Die Kombination dieser Faktoren bewirkte eine Steigerung der Produktivität um 56,3%.

Die Stückkosten sanken um real 4,2%, wobei die gesteigerte Produktivität durch Faktoren wie die Abschreibung auf die neuen Maschinen ausgeglichen wurde.

Gallaher hat im Oktober nach Anmietung einer Fabrik in Bukarest mit der Produktion vor Ort in Rumänien begonnen.

AUSBLICK

Gallahers gute Performance im Jahr 2004 hat die Stärke der Gruppenstrategie sowie die Wachstumsgrundlage, die sie geschaffen hat, unter Beweis gestellt. Angesichts schwieriger Bedingungen hat Gallaher Absatzmengen, Erlöse und Gewinne gesteigert und weitere Fortschritte im Hinblick auf das laufende Streben des Unternehmens nach mehr Effizienz erzielt. Die starke Generierung von liquiden Mitteln der Gruppe hat die weitere Expansion in den Entwicklungsmärkten unterstützt.

Gallaher blickt nach wie vor zuversichtlich in die Zukunft und ist ebenso unverändert entschlossen, die Renditen für seine Aktionäre weiter zu maximieren.

Die aktuelle Geschäftsentwicklung entspricht den Erwartungen.

Gallaher Group Plc - Vorsichtshinweis

Diese Mitteilung enthält Prognosen im Sinne der US-Wertpapiergesetze. Alle Aussagen mit Ausnahme von Feststellungen historischer Tatsachen, die in dieser Veröffentlichung enthalten sind, einschließlich Aussagen bezüglich Gallahers zukünftiger finanzieller Lage, Strategie, Auswirkungen von Markttrends und Preisanstiegen, Dividendenpolitik, Wechselkurse, voraussichtlicher Investitionen, bezüglich prognostizierter Umsätze, Kosten und Ergebnisse (einschließlich Wachstumsaussichten in bestimmten Regionen), bezüglich zukünftiger Pläne, Projekte zur Steigerung der Effizienz, Auswirkungen von staatlichen Regulierungsmaßnahmen, Auswirkungen der IFRS-Rechnungslegung, Prozessverläufen und diesbezüglichen Zeitplänen, bezüglich der erfolgreichen Integration von Akquisitionen und Gemeinschaftsunternehmen in unsere Gruppe, Ziele der Geschäftsleitung für zukünftige Tätigkeiten und Auswirkungen von Umstrukturierungsaktivitäten, können als Prognosen gelten. Obwohl Gallaher glaubt, dass die diesen Prognosen zugrunde liegenden Erwartungen angemessen sind, kann die Gruppe nicht garantieren, dass diese Erwartungen auch eintreffen werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, Prognosen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren, gleichgültig ob infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen. Wichtige Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von Gallahers Erwartungen abweichen, einschließlich Veränderungen der allgemeinen Wirtschaftslage, des politischen oder kommerziellen Umfelds, Devisenkursschwankungen, Zinsschwankungen (einschließlich solche infolge einer möglichen Zurückstufung der Bonität), Wettbewerbsdruck auf Produkte und Preise, die Folgen von Verbrauchsteuererhöhungen, regulatorische Entwicklungen, der unsichere Ausgang von Gerichtsverfahren, Schwierigkeiten bei der Integration von Akquisitionen und Gemeinschaftsunternehmen, Produktions- oder Vertriebsunterbrechungen, Schwierigkeiten beim Lenken des Unternehmenswachstums, ein Nachfragerückgang bei Tabakprodukten, eine zunehmende Abhängigkeit von Umsätzen in den GUS-Staaten und anderen Emerging Markets, Änderungen beim Tabakangebot und Nichtzahlung von Forderungen durch Gallahers Vertriebspartner, ebenso wie andere Unsicherheitsfaktoren, die jeweils in Gallahers öffentlichen Eingaben und Ankündigungen detailliert angeführt werden. Die Liste der hier angeführten Risiken erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Außerdem sind wir in einem sehr wettbewerbsintensiven und rasch veränderlichen Umfeld tätig. Neue Risikofaktoren treten gelegentlich auf, und es ist uns nicht möglich, alle diese Risikofaktoren für unser Unternehmen bzw. das Ausmaß vorherzusagen, in dem ein Faktor oder eine Kombination von Faktoren ein erhebliches Abweichen der tatsächlichen Ergebnisse von unseren Prognosen bewirken könnten. Angesichts dieser Risiken und Unsicherheiten sollten sich Investoren nicht zu sehr auf Prognosen als Voraussage tatsächlicher Ergebnisse verlassen.

Definitionen

Die Bezeichnungen 'Gallaher' und 'Konzern/Gruppe' beziehen sich auf Gallaher Group Plc und deren Tochterunternehmen. Die Bezeichnung 'Liggett-Ducat' bezieht sich auf die Liggett-Ducat-Unternehmensgruppe. Die Bezeichnung 'ATG' bezieht sich auf Tobaccoland Automatengesellschaft mbH & Co KG. Die Bezeichnung 'Lekkerland-Tobaccoland' bezieht sich auf Lekkerland-Tobaccoland GmbH & Co KG. Die Bezeichnung 'Lekkerland Europa' bezieht sich auf Lekkerland-Europa Holding GmbH. Die Bezeichnung 'TOBA' bezieht sich auf Tobaccoland Austria (Tobaccoland Handels GmbH). Die Bezeichnung 'KT Merkury' bezieht sich auf Kompania Tytoniowa Sp.z.o.o. Die Bezeichnung 'Reynolds American' bezieht sich auf Reynolds American, Inc. Die Bezeichnungen 'RGI' und 'Reynolds-Gallaher International' beziehen sich auf das Joint-Venture-Unternehmen R.J. Reynolds-Gallaher International SARL. Die Bezeichnung 'Shanghai Tobacco Group' bezieht sich auf die Shanghai Tobacco (Group) Corp. Die Bezeichnung 'Altria' bezieht sich auf Altria Group, Inc.

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