• 01.03.2005, 12:45:21
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Erster Kardiologischer Computertomograph (CT) in Wien ermöglicht Quantensprung in der Herzdiagnostik

Wien (OTS) - Als erstes Spital in Österreich ging die
Confraternität-Privatklinik Josefstadt mit einem der derzeit
schnellsten und exaktesten Computertomographen (CT), den Somatom
Sensation 64 von Siemens in Betrieb. Mit diesem 64-Schicht-CT wird
eine neue Ära der Herzdiagnostik in Wien eingeleitet. Die
Confraternität baut damit ihren Herzschwerpunkt weiter aus.

3-D Qualität auf neuem Niveau

Die neue 64-Schicht Technologie setzt neue Maßstäbe hinsichtlich
morphologischer Auflösung und 3D-Rekonstruktion. Mit einer
Schichtdicke kleiner als 0,4 mm können erstmals auch dünnste
Herzkranzgefäße und deren Verengungen plastisch und lebensecht
dargestellt werden. Bisher brauchte es für solche
Untersuchungsergebnisse aufwändige invasive Eingriffe mittels
Katheterangiographie, die oft mit stationären Aufenthalten verbunden
waren. "Diese schmerzfreie und sichere Methode mittels CT eröffnet
für Patienten eine völlig neue Qualität der Herzdiagnostik", erklärt
Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Aulitzky, Ärztlicher Direktor der
Confraternität-Privatklinik Josefstadt.

Auf Grund der sehr schnellen Röhrenrotation dauert die
Untersuchung nur mehr wenige Augenblicke; beim Herzen beispielsweise
weniger als 10 Sekunden. "Darüber hinaus können selbst bei Patienten
mit schnellem Puls gestochen scharfe, dreidimensionale und
detaillierte Aufnahmen vom Herzen gemacht werden", betont Univ.-Prof.
Dr. Wolfgang Dock, Leiter des Instituts für Computertomographie in
der Confraternität-Privatklinik Josefstadt.

Der "Gläserne Mensch" wird Realität

Eine weitere Innovation ist das neu entwickelte Programm zur
Strahlendosisreduktion (Care Dose 4D), durch das eine deutliche
Verminderung der Strahlenbelastung gegenüber herkömmlichen Systemen
möglich ist. Somit ist dieses Untersuchungsverfahren auch ideal
geeignet für den Ganzkörperscan, bei dem alle wichtigen Organe des
menschlichen Körpers und ihre morphologischen Veränderungen exakt
dargestellt werden können. Der "gläserne Mensch" wird Realität.

Kooperation mit den Universitätskliniken Wien am AKH

Herz-Kreislauferkrankungen sind Todesursache Nummer 1 in
Österreich. Da die neue 64-Schicht CT Technologie erstmals die nicht
invasive Darstellung von Engen der Herzkranzgefäße ermöglicht,
könnten Verengungen der Herzkranzgefäße noch früher erkannt und damit
die Herzinfarktrate drastisch gesenkt werden.

Die Validierung dieses neuen Diagnoseverfahrens erfolgt im Rahmen
einer engen Kooperation mit der Wiener Universitätsklinik für
Kardiologie. Die wissenschaftliche Überprüfung durch die Wiener
Universitätsklinik für Kardiologie garantiert, dass die neue Methode
gezielt und ohne Schaden der Patienten eingesetzt wird. Die
Confraternität leistet somit einen wertvollen Beitrag zur
Früherkennung und Verringerung des Herzinfarktrisikos.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Aulitzky
Ärztlicher Direktor
Confraternität-Privatklinik Josefstadt
Skodagasse 32, A-1080 Wien

OTS0153    2005-03-01/12:45

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