Erster Kardiologischer Computertomograph (CT) in Wien ermöglicht Quantensprung in der Herzdiagnostik

Wien (OTS) - Als erstes Spital in Österreich ging die Confraternität-Privatklinik Josefstadt mit einem der derzeit schnellsten und exaktesten Computertomographen (CT), den Somatom Sensation 64 von Siemens in Betrieb. Mit diesem 64-Schicht-CT wird eine neue Ära der Herzdiagnostik in Wien eingeleitet. Die Confraternität baut damit ihren Herzschwerpunkt weiter aus.

3-D Qualität auf neuem Niveau

Die neue 64-Schicht Technologie setzt neue Maßstäbe hinsichtlich morphologischer Auflösung und 3D-Rekonstruktion. Mit einer Schichtdicke kleiner als 0,4 mm können erstmals auch dünnste Herzkranzgefäße und deren Verengungen plastisch und lebensecht dargestellt werden. Bisher brauchte es für solche Untersuchungsergebnisse aufwändige invasive Eingriffe mittels Katheterangiographie, die oft mit stationären Aufenthalten verbunden waren. "Diese schmerzfreie und sichere Methode mittels CT eröffnet für Patienten eine völlig neue Qualität der Herzdiagnostik", erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Aulitzky, Ärztlicher Direktor der Confraternität-Privatklinik Josefstadt.

Auf Grund der sehr schnellen Röhrenrotation dauert die Untersuchung nur mehr wenige Augenblicke; beim Herzen beispielsweise weniger als 10 Sekunden. "Darüber hinaus können selbst bei Patienten mit schnellem Puls gestochen scharfe, dreidimensionale und detaillierte Aufnahmen vom Herzen gemacht werden", betont Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Dock, Leiter des Instituts für Computertomographie in der Confraternität-Privatklinik Josefstadt.

Der "Gläserne Mensch" wird Realität

Eine weitere Innovation ist das neu entwickelte Programm zur Strahlendosisreduktion (Care Dose 4D), durch das eine deutliche Verminderung der Strahlenbelastung gegenüber herkömmlichen Systemen möglich ist. Somit ist dieses Untersuchungsverfahren auch ideal geeignet für den Ganzkörperscan, bei dem alle wichtigen Organe des menschlichen Körpers und ihre morphologischen Veränderungen exakt dargestellt werden können. Der "gläserne Mensch" wird Realität.

Kooperation mit den Universitätskliniken Wien am AKH

Herz-Kreislauferkrankungen sind Todesursache Nummer 1 in Österreich. Da die neue 64-Schicht CT Technologie erstmals die nicht invasive Darstellung von Engen der Herzkranzgefäße ermöglicht, könnten Verengungen der Herzkranzgefäße noch früher erkannt und damit die Herzinfarktrate drastisch gesenkt werden.

Die Validierung dieses neuen Diagnoseverfahrens erfolgt im Rahmen einer engen Kooperation mit der Wiener Universitätsklinik für Kardiologie. Die wissenschaftliche Überprüfung durch die Wiener Universitätsklinik für Kardiologie garantiert, dass die neue Methode gezielt und ohne Schaden der Patienten eingesetzt wird. Die Confraternität leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Früherkennung und Verringerung des Herzinfarktrisikos.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Aulitzky
Ärztlicher Direktor
Confraternität-Privatklinik Josefstadt
Skodagasse 32, A-1080 Wien

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Assistentin der Ärztlichen Direktion
Confraternität-Privatklinik Josefstadt
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