- 28.02.2005, 01:03:00
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Bericht lobt Initiative für globale Arten-Datenbank als essentielles Forschungsinstrument
KOPENHAGEN, Dänemark, February 28 (ots/PRNewswire) - Im Rahmen
einer unabhängigen Bewertung wurde die Globale Biodiversity
Information Facility (GBIF) als eine essentielle Quelle dynamischer
Information über die auf der Erde lebenden Spezies gelobt. Die GBIF
werde in Zukunft einen noch weitaus höheren Nutzen erbringen.
"Im Bericht heisst es, dass die GBIF ein weltweites Projekt ist,
das einen bedeutenden Fortschritt darin erzielt hat, den
öffentlichen Zugang zu Daten im Bereich der Artenvielfalt zu
fördern. Sie verkörpert einen wesentlichen Schritt vorwärts in der
Forschung der globalen Artenvielfalt und der ökologischen Forschung
und deren Anwendungen", sagte Dr. Marvalee Wake von der University of
California, Berkeley, die bei der Bewertung den Vorsitz führte.
GBIF ist ein Netzwerk von Partnern, das zusammenarbeitet, um die
Daten zur Artenvielfalt frei und offen im Internet zugänglich zu
machen. Diese Daten stammen aus Quellen wie Artendokumentationen in
naturhistorischen Museen und Kultursammlungen, sowie aus
Beobachtungen von Pflanzen und Tieren, die von Einwohnergruppen
gemacht wurden.
Aktuell können fast 50 Mio. Datensätze aus 101 Informationsquellen
durch eine einfache Suche im Internet-Datenportal der GBIF unter
www.gbif.net abgefragt werden.
Forscher rund um den Globus können diese dazu Daten verwenden, um
zu helfen die Verbreitung von Krankheiten und invasiven Arten
vorherzusagen, die Auswirkungen des Klimawandels auf Lebewesen zu
messen und politische Strategen dabei zu unterstützen, wirksame
Entscheidungen über die Erhaltung und nachhaltige Verwendung von
Ressourcen zu treffen.
Die ein Jahr dauernde, externe Bewertung wurde auf Wunsch des
Verwaltungsrates der GBIF erstellt, um zu prüfen, ob die GBIF gute
Fortschritte in Richtung ihres ursprünglichen Ziels macht und um ihr
dabei zu helfen, künftige Ziele festzulegen.
Die Bewertung wurde von einem Gremium renommierter Wissenschaftler
aus sechs Ländern in Zusammenarbeit mit Vertretern der
Beratungsfirma KPMG durchgeführt.
Dr. Wake hob hervor, dass die GBIF im Bericht bezeichnet wird als
"die richtige Initiative zur richtigen Zeit mit den richtigen
Zielen". Sie meinte auch: "Der Bericht unterstreicht, dass die
Entscheidungsträger für Umweltschutz- und Wissenschaftspolitik
verstehen müssen, dass GBIF ihnen einen enormen Nutzen bringen kann".
Der Bericht ist auch eindeutig darin, [dass GBIF auf jeden Fall
über ihre ktuelle Laufzeit hinaus weitergeführt werden sollte, die
Ende 2006 abläuft.] Oder ..., dass das Mandat von GBIF auf jeden
Fall verlängert werden sollte. Das derzeitige Mandat läuft Ende 2006
ab.
Der GBIF Verwaltungsrat und sein Beratungsgremium werden von 18.
bis 23. April 2005 in Brüssel zusammentreffen, um darüber zu
beraten, wie die Empfehlungen des Berichtes realisiert werden
können.
Eine Kurzfassung und der gesamte Text des Berichtes sind verfügbar
unter http://www.gbif.org/Stories/STORY1109098326
Redaktionelle Hinweise:
Die Global Biodiversity Information Facility ist eine 2001
gegründete, internationale Organisation, die sich dafür einsetzt,
die Information über die globale Artenvielfalt für die Welt
zugänglich zu machen. GBIF arbeitet in Partnerschaft mit anderen
Organisationen wie dem Clearing House Mechanism der Konvention zur
Artenvielalt. Die GBIF Mitglieder umfassen 43 Länder und 29
Organisationen, die eine Absichtserklärung unterzeichnet haben,
wonach diese ihre Biodiversitätsdaten gegenseitig offen legen und
zur Entwicklung von zunehmend wirkungsvolleren Mechanismen beitragen
werden, umdie Daten via Internet verfügbar zu machen . Weitere
Informationen finden Sie unter www.gbif.org.
OTS0001 2005-02-28/01:03
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