- 23.02.2005, 09:00:00
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Beata Taschner bringt einen neuen Schwung in "Color Field Painting" - BILD

Wien (OTS) - Beata Taschner präsentiert ihre neuen Panorama
Öl-Bilder auf der 9. Int. Kunstmesse ART INNBRUCK 2005. Es ist die
erste Ausstellung ihrer großformatigen Öl-Gemälde "NGC 1045", das
Gemälde ist 14 Meter lang, 2 Meter Hoch und besteht aus sieben Teilen
jede 2 Meter mal 2 Meter. Beata Taschner überbrückt mit ihrer Malerei
den effektiven Abstand zwischen den mehr lyrischen Abstrakten
Impressionisten, wie Philip Guston in den früheren Gemälden und der
subtileren Art des "Color Field Painting", von Jules Olinsky. Nach
Ausstellungen in New York ist sie mir ihren Werken nun auf der
Kunstmesse Art Innsbruck zu sehen.
Wilson Wong in Gallery & Studio Magazine, Vol. 6 No. 4, New York
über Taschner’s Malerei: "Um 'Color Field Painting' in einem
historischen Kontext zu setzen, beziehen sich Kritiker und Gelehrte
häufig auf eine Bezeichnung "Post Painterly Abstraction", die Clement
Greenberg, der monolithische Kritiker- und Formalistmeister für den
Titel einer einflussreichen Ausstellung in Los Angeles County Museum
in 1964, als Kurator geprägt hat.
Beata Taschner, deren leuchtende Ölgemälde vor kurzem in der
Galerie Agora, 415 West Broadway, Soho ausgestellt wurden, erscheint
als würde sie ein direkter Nachkomme von Jules Olitski, Ellsworth
Kelly und anderen berühmten Farbfeldmaler sein, die in dieser
weichenstellenden Ausstellung gezeigt wurden.
Während die Gemälde Farbenfelder involvieren, können die Taschner
Bilder kaum als "post-painterly" genannt werden. Anders als ihre
würdigen Vorgänger, die im allgemeinen die Leinwand als einzelne
Ebene behandelten, und im Falle von Kelly, oft eine einzelne Farbe
verwendeten, setzt Taschner Myriaden von zart modulierten
Pinselstriche von verschiedenen Farben ein, um Ihre Gemälde zum Leben
zu erwecken. Ihre Gemälde sind kaum berührt und definitiv nicht
hart-umrandet.
Und selbst wenn es scheint, als würde sie eine einzelne Farbe
einsetzen, solch ein Rot oder Blau, eine raffinierte Modulation und
Tonalität kann bei genauer Betrachtung klar erkannt werden; die Hand
des Künstlers ist viel sichtbarer als das normalerweise in dieser Art
der Malerei zu finden ist.
In der Tat es könnte gesagt werden, dass Taschner den effektiven
Abstand zwischen der Unzahl von mehr lyrischen Abstrakten
Impressionisten überbrückt, wie dies zwischen den früheren Gemälden
von Philip Guston (der von der Artkritik, was die Sache später
erschwerte, als "Abstrakter Impressionist" gesehen wurde) und der
subtileren Art des "Color Field Painting", auf die Jules Olinsky sich
spezialisierte, gesehen wurde. Während aber Olitsky schließlich auf
eine Spritzpistole zurückgriff, um eine gesamte Oberfläche zu
erzielen, in welcher Farbpartikel zu verschmelzen schienen, kreiert
Taschner ihre Komposition noch in der traditionellen Weise mit
Pinsel, obwohl der Pinsel wie es scheint, im flüssigen Licht, anstatt
in gewöhnlichem Pigment eingetaucht worden ist!...".
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OTS0027 2005-02-23/09:00
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