Beata Taschner bringt einen neuen Schwung in "Color Field Painting"

Wien (OTS) - Beata Taschner präsentiert ihre neuen Panorama Öl-Bilder auf der 9. Int. Kunstmesse ART INNBRUCK 2005. Es ist die erste Ausstellung ihrer großformatigen Öl-Gemälde "NGC 1045", das Gemälde ist 14 Meter lang, 2 Meter Hoch und besteht aus sieben Teilen jede 2 Meter mal 2 Meter. Beata Taschner überbrückt mit ihrer Malerei den effektiven Abstand zwischen den mehr lyrischen Abstrakten Impressionisten, wie Philip Guston in den früheren Gemälden und der subtileren Art des "Color Field Painting", von Jules Olinsky. Nach Ausstellungen in New York ist sie mir ihren Werken nun auf der Kunstmesse Art Innsbruck zu sehen.

Wilson Wong in Gallery & Studio Magazine, Vol. 6 No. 4, New York über Taschner’s Malerei: "Um 'Color Field Painting' in einem historischen Kontext zu setzen, beziehen sich Kritiker und Gelehrte häufig auf eine Bezeichnung "Post Painterly Abstraction", die Clement Greenberg, der monolithische Kritiker- und Formalistmeister für den Titel einer einflussreichen Ausstellung in Los Angeles County Museum in 1964, als Kurator geprägt hat.

Beata Taschner, deren leuchtende Ölgemälde vor kurzem in der Galerie Agora, 415 West Broadway, Soho ausgestellt wurden, erscheint als würde sie ein direkter Nachkomme von Jules Olitski, Ellsworth Kelly und anderen berühmten Farbfeldmaler sein, die in dieser weichenstellenden Ausstellung gezeigt wurden.

Während die Gemälde Farbenfelder involvieren, können die Taschner Bilder kaum als "post-painterly" genannt werden. Anders als ihre würdigen Vorgänger, die im allgemeinen die Leinwand als einzelne Ebene behandelten, und im Falle von Kelly, oft eine einzelne Farbe verwendeten, setzt Taschner Myriaden von zart modulierten Pinselstriche von verschiedenen Farben ein, um Ihre Gemälde zum Leben zu erwecken. Ihre Gemälde sind kaum berührt und definitiv nicht hart-umrandet.

Und selbst wenn es scheint, als würde sie eine einzelne Farbe einsetzen, solch ein Rot oder Blau, eine raffinierte Modulation und Tonalität kann bei genauer Betrachtung klar erkannt werden; die Hand des Künstlers ist viel sichtbarer als das normalerweise in dieser Art der Malerei zu finden ist.

In der Tat es könnte gesagt werden, dass Taschner den effektiven Abstand zwischen der Unzahl von mehr lyrischen Abstrakten Impressionisten überbrückt, wie dies zwischen den früheren Gemälden von Philip Guston (der von der Artkritik, was die Sache später erschwerte, als "Abstrakter Impressionist" gesehen wurde) und der subtileren Art des "Color Field Painting", auf die Jules Olinsky sich spezialisierte, gesehen wurde. Während aber Olitsky schließlich auf eine Spritzpistole zurückgriff, um eine gesamte Oberfläche zu erzielen, in welcher Farbpartikel zu verschmelzen schienen, kreiert Taschner ihre Komposition noch in der traditionellen Weise mit Pinsel, obwohl der Pinsel wie es scheint, im flüssigen Licht, anstatt in gewöhnlichem Pigment eingetaucht worden ist!...".

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