Missstände am LKH Vöcklabruck bestätigen, dass personelle Einsparung der falsche Weg ist

SP-Haider fordert lückenlose Aufklärung-gespag darf nicht bagatellisieren!

Linz (OTS) - "Die vom Chirurgie-Primar aufgezeigten Missstände am Landeskrankenhaus Vöcklabruck müssen lückenlos aufgeklärt werden und dürfen von der gespag nicht bagatellisiert werden!", fordert SPÖ-Chef Haider mit aller Deutlichkeit. So soll dort eine Frau ein Bein verloren und ein Patient eine Bauchfellentzündung bekommen haben, weil zu spät operiert wurde. Der Grund dafür: von zehn Operationssälen soll nach 15 Uhr wegen Personalmangels nur mehr einer zur Verfügung stehen. Der Primar schlägt Alarm, der Krankenhausbetreiber gespag beschwichtigt.

Die SPÖ fühlt sich in ihrem Einsatz für die Spitäler bestätigt. "Die Umsetzung des Pühringer-Plans hätte allein für Vöcklabruck eine dramatische Zuspitzung der ohnedies schon prekären Situation bedeutet. 2.500 PatientInnen der Unfallchirurgie des Landeskrankenhauses Gmunden müssten nach Vöcklabruck gebracht werden, wenn - wie im Pühringer-Plan vorgesehen - die Unfallchirurgie am Landeskrankenhaus Gmunden geschlossen würde. Die Auslastung im Landeskrankenhaus Vöcklabruck würde dadurch auf 126 Prozent ansteigen!", betont LH-Stv. Haider.

"Das sind Zustände, die man unbedingt verhindern muss! Die Vorfälle in Vöcklabruck zeigen, dass die SPÖ mit dem Stöger-Gesundheitsplan im Gegensatz zu den Zusperrplänen der Pühringer-Kommission eindeutig auf dem richtigen Weg ist. Dieser Aufschrei des Primars, das Personal aufzustocken, darf nicht überhört werden. Er müsste alle an einer guten Gesundheitsversorgung Interessierten endlich aufrütteln und das endgültige Aus für die ruinösen Einsparpläne auf Kosten der Gesundheit in Oberösterreich bedeuten", ist SPÖ-Chef Haider überzeugt.

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