- 22.02.2005, 11:46:30
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Gorbach überzeugt: Steuerreform bringt Entlastung für KMU und sichert den Wirtschaftsstandort Österreich
Vizekanzler weist "Panikmache" der SPÖ zurück
Wien (OTS) - "Mit der Steuerreform 2004 ist eine Entlastung für
weite Teile der Bevölkerung und für die Unternehmen gelungen. Die
positiven Auswirkungen von Maßnahmen wie der Senkung der
Körperschaftssteuer von 34% auf 25% sowie der Gruppenbesteuerung
werden erst im Laufe des Jahres 2005 mit den ersten Steuererklärungen
ersichtlich sein", erklärte VK Infrastrukturminister Gorbach am
Dienstag. Von der Senkung des Steuersatzes für Unternehmen würden vor
allem die KMU profitieren, die 80% der körperschaftssteuerpflichtigen
Unternehmen stellen.
Die KMU beschäftigen weniger als 20 Mitarbeiter und 61% aller
unselbständig Erwerbstätigen in Österreich. "Es wurde mit dieser
modernen und längst überfälligen Steuerreform den Wünschen der
Wirtschaft Rechnung getragen mit dem Ziel, Arbeitsplätze in
Österreich zu sichern und dadurch die Kaufkraft zu stärken", betonte
Gorbach die Notwendigkeit dieser Reform.
"Die vorrangigen Ziele waren eine nachhaltige Entlastung und
Stärkung der Familien, die Freistellung der Einkommensbezieher bis
EUR 14.500, die Stärkung des Eigenkapitals sowie eine Vereinfachung
des Steuersystems", betonte Gorbach einmal mehr die Vorzüge des neuen
Systems in Österreich. "Durch erhöhte Pendlerpauschalen,
Alleinverdienerabsetzbeträge und diverse Freibeträge wird eine
deutliche Entlastung jedes Einzelnen erzielt", so Gorbach. Angesichts
der erstmaligen Steuerfreistellung von 2,5 Millionen
Österreicherinnen und Österreichern und 900.000 Familien, die direkt
von den erhöhten Alleinverdienerabsetzbeträgen und Pendlerpauschalen
profitieren, sei eine Panikmache der SPÖ unseriös und schärfstens
zurückzuweisen, so Gorbach.
"Durch die Absenkung der Körperschaftssteuer auf 25% wurden
Abwanderungstendenzen in Richtung Flat Tax - Länder wie die Slowakei
vorerst verhindert und faire Wettbewerbschancen für KMU und Industrie
gewährleistet. Auch die Möglichkeit, erstmals Verluste von
Tochtergesellschaften mit Sitz im Ausland in Österreich steuerlich zu
verwerten, wird eine deutliche Aufwertung für einen Holdingstandort
Österreich bringen", zeigte sich Gorbach von den Vorteilen und
Chancen für die Wirtschaft überzeugt. (Schluss bxf)
OTS0126 2005-02-22/11:46
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