Gorbach überzeugt: Steuerreform bringt Entlastung für KMU und sichert den Wirtschaftsstandort Österreich

Vizekanzler weist "Panikmache" der SPÖ zurück

Wien (OTS) - "Mit der Steuerreform 2004 ist eine Entlastung für weite Teile der Bevölkerung und für die Unternehmen gelungen. Die positiven Auswirkungen von Maßnahmen wie der Senkung der Körperschaftssteuer von 34% auf 25% sowie der Gruppenbesteuerung werden erst im Laufe des Jahres 2005 mit den ersten Steuererklärungen ersichtlich sein", erklärte VK Infrastrukturminister Gorbach am Dienstag. Von der Senkung des Steuersatzes für Unternehmen würden vor allem die KMU profitieren, die 80% der körperschaftssteuerpflichtigen Unternehmen stellen.

Die KMU beschäftigen weniger als 20 Mitarbeiter und 61% aller unselbständig Erwerbstätigen in Österreich. "Es wurde mit dieser modernen und längst überfälligen Steuerreform den Wünschen der Wirtschaft Rechnung getragen mit dem Ziel, Arbeitsplätze in Österreich zu sichern und dadurch die Kaufkraft zu stärken", betonte Gorbach die Notwendigkeit dieser Reform.

"Die vorrangigen Ziele waren eine nachhaltige Entlastung und Stärkung der Familien, die Freistellung der Einkommensbezieher bis EUR 14.500, die Stärkung des Eigenkapitals sowie eine Vereinfachung des Steuersystems", betonte Gorbach einmal mehr die Vorzüge des neuen Systems in Österreich. "Durch erhöhte Pendlerpauschalen, Alleinverdienerabsetzbeträge und diverse Freibeträge wird eine deutliche Entlastung jedes Einzelnen erzielt", so Gorbach. Angesichts der erstmaligen Steuerfreistellung von 2,5 Millionen Österreicherinnen und Österreichern und 900.000 Familien, die direkt von den erhöhten Alleinverdienerabsetzbeträgen und Pendlerpauschalen profitieren, sei eine Panikmache der SPÖ unseriös und schärfstens zurückzuweisen, so Gorbach.

"Durch die Absenkung der Körperschaftssteuer auf 25% wurden Abwanderungstendenzen in Richtung Flat Tax - Länder wie die Slowakei vorerst verhindert und faire Wettbewerbschancen für KMU und Industrie gewährleistet. Auch die Möglichkeit, erstmals Verluste von Tochtergesellschaften mit Sitz im Ausland in Österreich steuerlich zu verwerten, wird eine deutliche Aufwertung für einen Holdingstandort Österreich bringen", zeigte sich Gorbach von den Vorteilen und Chancen für die Wirtschaft überzeugt. (Schluss bxf)

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